Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Handwerkskammer Dresden wird Schaufenster Ost

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Kompetenzzentrum Digitales Handwerk: Handwerkskammer Dresden wird Schaufenster Ost

Dittrich: „Werden Prozess der Digitalisierung aktiv begleiten.“

24.02.2016

Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsminister, und Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, haben im Rahmen der heutigen Eröffnung der Internationalen Handwerksmesse München (IHM) den Startschuss für das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) gegeben. Die Handwerkskammer Dresden ist dabei einer von vier Projektpartnern deutschlandweit. Als Schaufensterpartner Ost fungiert sie in den kommenden drei Jahren als Ansprechpartner für die rund 78.000 Handwerksbetriebe im ostdeutschen Raum.Mit der Zielstellung Handwerksbetriebe bei der Entwicklung ihrer Digitalisierungsprozesse zu beraten und sie bei der Umsetzung digitaler Produktions- und Arbeitsprozesse zu unterstützen, nimmt das KDH zum 1. März 2016 seine Arbeit auf.

„Das Thema Wirtschaft 4.0 ist ein ungemein spannendes Feld, das uns auch im Handwerk vor zahlreiche Herausforderungen stellen wird, aber ebenso viele Chancen birgt. Dabei ist es ganz entscheidend, dass das Handwerk auf dem internationalen Datenhighway nicht auf dem Standstreifen stehen bleibt“, so Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Wir freuen uns daher sehr, den Prozess als starker Partner im Osten in den kommenden drei Jahren aktiv mit begleiten zu dürfen.“

Neben der Beratung und Information der Betriebe – u.a. durch Webinare, Workshops und klassische Vortragsreihen – wird die Handwerkskammer Dresden regionale Unternehmen bei der Entwicklung zu Modellbetrieben unterstützen. Zudem bearbeitet die Handwerkskammer Dresden den Themenschwerpunkt „Angebotserweiterung in IT-gestützten Geschäftsmodellen“. Gemeinsam mit ihren Partnern wird sie dabei Lösungen entwickeln, wie die Digitalisierung effektiv für IT-gestützte Geschäftsmodelle, für die Einführung von Produkten und Dienstleistungen, aber auch die Flexibilisierung von Arbeitsbedingungen genutzt werden kann.

 

Hintergrundinformationen:

Die drei weiteren Schaufensterpartner neben der Handwerksammer Dresden sind:

Handwerkskammer Koblenz – Themenschwerpunkt: Prozessmanagement 4.0 zur Professionalisierung von Unternehmensabläufen

Handwerkskammer für Oberfranken – Themenschwerpunkt: Einsatz neuer Produktions- und Automatisierungstechnologien im eigenen Betrieb

Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik Oldenburg – Themenschwerpunkt: Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnik im eigenen Betrieb

Die inhaltlich-thematische Gesamtkoordinierung übernimmt das Heinz-Piest-Institut (HPI) an der Universität Hannover. Der ZDH wirkt an der inhaltlichen Ausrichtung mit und übernimmt Kommunikation und Abstimmung der Netzwerkarbeit.

 

 


Foto: Hans-Peter Wollseifer, Iris Gleike, Dr. Jörg Dittrich und Tom Büttner (v.l.n.r.) vor dem digitalen Pferderückenabbilder der Sattlerei Büttner am Messestand der Handwerkskammer Dresden in der Sonderschau Handwerk 4.0.

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