Pressestatement Sächsischer Handwerkstag

Aufstockung sächsischer Fördertöpfe für den Wohnungsbau

Anlässlich der Aufstockung sächsischer Fördertöpfe für den Wohnungsbau erklärt der Geschäftsführer des Sächsischen Handwerkstages, Andreas Brzezinski:

„Dass Sachsen für den Bau von Sozialwohnungen und die Schaffung von Wohneigentum 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Fördermittel bereitstellt, ist ein Signal in die richtige Richtung. Damit hat Sachsens Bauminister Thomas Schmidt (CDU) wichtige Forderungen und Empfehlungen aus dem sächsischen Handwerk aufgegriffen.

Alles, was hilft, die anhaltend komplizierte Lage in der Bau- und Wohnungswirtschaft zu entspannen, ist zu begrüßen. Hierzu tragen vor allem auch sächsische Förderprogramme bei, die gezielt Investitionsanreize für den Wohnungsbau im ländlichen Raum, also außerhalb größerer Ballungszentren, schaffen.

Für das Handwerk kommt es nun darauf an, dass die von der Bundesregierung im September 2023 verabschiedeten Maßnahmen aus dem 14-Punkte-Plan für mehr Wohnungsbau vollumfänglich abgearbeitet werden.“

 

Hintergrund:

Die Handwerkskammer Dresden vertritt die Interessen von 21.060 Handwerksbetrieben mit rund 120.000 Beschäftigten und circa 5.600 Lehrlingen im Kammerbezirk Dresden.Das Handwerk in Deutschland bildet in 130 Berufen aus, im Kammerbezirk Dresden können mehr als 80 erlernt werden – von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zweiradmechatroniker.

Größte Handwerksbranche in Ostsachsen ist die des Elektro- und Metallhandwerks mit insgesamt 5.648 eingetragenen Handwerksunternehmen. Zu diesen zählen zum Beispiel Kraftfahrzeugtechniker, Elektrotechniker, Installateure- und Heizungsbauer sowie Metallbauer.

Es folgt das Bau- und Ausbaugewerbe, in dem 5.241 Unternehmen im Kammerbezirk Dresden tätig sind. Zu ihnen zählen bspw. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer und Betonbauer, Maler und Lackierer, Dachdecker sowie Zimmerer.