Handwerk neu gedacht: Schüler entwickeln Startup-Ideen

Von der Schulbank zur Geschäftsidee: Ein Projekttag rund um Handwerk, Innovation und Gründung

Wie gründet man eigentlich ein Unternehmen? Welche Schritte gehören dazu – und wie viel Kreativität steckt in einem eigenen Produkt?
Diese Fragen wurden in einem spannenden und inspirierenden Vormittag mit den Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 der Freie Schule Boxberg besprochen. Im Mittelpunkt stand das Thema Ausbildung und Unternehmertum im Handwerk und die Frage, wie man mit einer eigenen Idee sogar sein eigener Chef werden kann.

Gemeinsam mit dem Projektpartner Gründung in School tauchten die Jugendlichen in nur 1,5 Stunden in die Welt des Unternehmertums, der Gründung, von Startups und des Pitchens ein. Dabei wurde schnell klar: An Einfallsreichtum mangelte es den Jugendlichen keineswegs – von alltagstauglichen Problemlösern bis hin zu originellen Modeartikeln war alles dabei.

Von der Idee zum Startup

Von der Idee zum Startup

In drei Gruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler kreative Geschäftsideen. Ziel war es,

  • Alltagsprobleme zu lösen,
  • Nischenprodukte in den Fokus zu rücken und
  • Ideen zu entwerfen, die Menschen und Gesellschaft zusammenbringen.

Die Vielfalt der Ansätze zeigte, wie viel Innovationspotenzial bereits in jungen Köpfen steckt.
 

Gründerin zum Anfassen:

Kristin Zeisberg von "It Wood Be Nice"

Ein besonderes Highlight war der Besuch von Kristin Zeisberg, Gründerin des Unternehmens „It Wood Be Nice“. Sie berichtete offen und authentisch von ihrem Werdegang zur Unternehmerin und erklärte, wie aus einer ganz konkreten Alltagsproblematik ihre Geschäftsidee entstand – ein Unternehmen, das sie mittlerweile seit 2020 erfolgreich führt.

Besonders spannend war ihre Botschaft, dass Gründen sich Schritt für Schritt entwickeln darf.

Am Beispiel des mitgebrachten Lasers zeigte Kristin Zeisberg, wie vielseitig und modern Handwerk heute sein kann. Die Jugendlichen konnten sich ausgewählte Motive auf vorbereitete Holzanhänger lasern lassen und wurden selbst aktiv, indem sie diese mit Schleifpapier glätteten und Löcher für Anhängerbänder bohrten.

Das Interesse am Lasercutter war groß:

  • Wie funktioniert ein Laser?
  • Was kann man damit herstellen?
  • Welche Materialien lassen sich bearbeiten?

Die vielen Fragen zeigten, wie sehr das Thema die Schülerinnen und Schüler interessierte.

Blick über den Tellerrand

Dieser Vormittag hat gezeigt, wie wichtig es ist, über den Tellerrand hinauszublicken.
Die Jugendlichen konnten erleben, dass das Denken außerhalb der gewohnten „Box“ für neue Ideen, innovative Produkte und vielfältige zukünftige Karrierewege schafft.
Ob kreativ, handwerklich, unternehmerisch oder selbstbestimmt. Der Blick nach links und rechts eröffnet Chancen, die weit über klassische Berufswege hinausgehen.

Impressionen vom Projekttag in der Freien Schule Boxberg