Innovative Elektroniker, nachhaltig agierende Bäcker und Solar-Pioniere sind die Gewinner im Wettbewerb der Handwerkskammer Dresden um den „Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres 2026“. Beim heutigen Sommerfest der Handwerkskammer Dresden wurden drei Unternehmen aus der Region vor mehr als 400 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ausgezeichnet.
Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Schirmherr des Wettbewerbes, und Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, zeichneten die FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG aus Heidenau mit dem „Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres 2026“ aus. 14 Handwerksbetriebe aus der Region waren in diesem Jahr in das Rennen um den Preis gegangen.
Jörg Dittrich hob hervor, dass der Zukunftspreis-Gewinner 2026 beispielhaft für das nachhaltige Wirtschaften im Handwerk, dessen starke regionale Verankerung sowie dessen Engagement vor Ort steht. „Die Grundlage des Erfolges bilden sowohl die handwerkliche Exzellenz als auch die Leistungsbereitschaft für die Ausbildung und die fortlaufende und zielgerichtete Qualifizierung der Mitarbeiter“, so Dittrich.
Ministerpräsident Kretschmer betonte: „Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Es prägt unsere Regionen und ist zugleich Motor für Zukunft und Innovation. Die Preisträger des Zukunftspreises zeigen jeden Tag, wie das sächsische Handwerk Tradition und Fortschritt verbindet. Mit ihrem Engagement und ihrer Innovationskraft setzen sie wichtige Impulse für unsere Heimat und stehen beispielhaft für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks in Sachsen. Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgerinnen und Preisträgern!“
Jörg Dittrich mahnte zugleich die Politik zum Handeln: „Die wirtschaftliche Not ist da. Es fehlt vielen Unternehmen aktuell schlicht an der Wettbewerbsfähigkeit. Notwendig ist daher ein ganzes Maßnahmenpaket, das Wachstum schafft und den Betrieben Rückenwind gibt. Wichtig ist eine spürbare Entlastung der Unternehmen bei den Lohnzusatzkosten, die dauerhafte Absenkung der Energiepreise und der konsequente Abbau der Bürokratie.“


