Handwerkskammer Dresden kritisiert Gesetzesentwurf zur Verstaatlichung der Passbilderstellung

Handwerkskammer Dresden kritisiert Gesetzesentwurf zur Verstaatlichung der Passbilderstellung

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: „Das Gesetz ist ein existenzbedrohender Eingriff für Fotografen.“

14.01.2020

Die Handwerkskammer Dresden kritisiert die von der Bundesregierung geplante Änderung des Passgesetzes. Der Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums soll Bildmanipulationen bei der Pass- oder Personalausweisbeantragung verhindern, indem das Lichtbild zukünftig in Gegenwart eines Mitarbeiters der Passbehörde aufzunehmen und elektronisch zu erfassen sein soll.

Damit sind Fotografenbetriebe in ihrer Existenz bedroht, die ganz oder zu einem großen Teil Passbilder erstellen.

„Die Änderungen würden einen existenzbedrohenden Eingriff in die Berufsfreiheit der Fotografen darstellen. Eine Verstaatlichung der Passbilderstellung kann nicht die Lösung für internationale Sicherheitsmerkmale sein,“ sagt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden.

Mit einem Brief wendet sich die Handwerkskammer Dresden an Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat und warnt vor möglichen Konsequenzen für das Handwerk.

Hintergrund: Im Bezirk der Handwerkskammer Dresden sind rund 550 Fotografen Mitgliedsbetriebe.

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