Aktuelle Ausbildungsordnungen

Die Ausbildungsordnung enthält die Berufsbezeichnung mit Fachrichtung oder Schwerpunkt, die Ausbildungsdauer, das Ausbildungsberufsbild, die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten, Hinweise zum Führen des Ausbildungsnachweises und Informationen zur Zwischen-, Gesellen- oder Abschlussprüfung.

Über die Suche nach dem jeweiligen Ausbildungsberuf erhalten Sie Zugriff auf die Ausbildungsordnung, den Rahmenlehrplan und weitere ergänzende Informationen zum Beruf. Die Handwerksberufe sind mit dem Kürzel „Hw“ gekennzeichnet.

Jedem Berufsausbildungsvertrag ist eine sachliche und zeitliche Gliederung beizulegen. Bei einheitlich geregelten Berufen dient der Ausbildungsrahmenplan als Anleitung, den betrieblichen Ausbildungsablauf darzustellen. Es wird empfohlen, den vorgegebenen Zeitrahmen oder die Zeitrichtwerte nicht über- bzw. zu unterschreiten. Damit soll die mit dem Rahmenlehrplan der Schule erfolgte Abstimmung der Lerninhalte eingehalten werden. Der Ausbildungsrahmenplan liegt als Anlage den Ausbildungsordnungen bei.

Bitte prüfen Sie, ob Sie tatsächlich einen Ausdruck der Ausbildungsordnung benötigen, da das Dokument, insbesondere in den Baugewerken, sehr umfangreich ist.

Ansprechpartner

Holzgewerbe, Gesundheits- und Reinigungsgewerbe, Bekleidungs-, Textil-, Ledergewerbe, Nahrungsmittelgewerbe
Benjamin Bachmann
Ausbildungsberater

Telefon: 0351 4640-962
Fax: 0351 4640-34962
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Metallgewerbe, Elektrogewerbe, Kraftfahrzeuggewerbe, sonstige Gewerbe
Franziska Zimmermann

Telefon: 0351 4640-965
Fax: 0351 4640-34965
E-Mail schreiben

Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Berufsbildungsgesetz

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) regelt in Deutschland die Berufsausbildung (Duales System), die Berufsausbildungsvorbereitung, die Fortbildung sowie die berufliche Umschulung (§ 1 Abs. 1). Das Berufsbildungsgesetz bestimmt ferner die Voraussetzungen des Berufsausbildungsverhältnisses.

Freistellung von Auszubildenden

§ 15 BBiG / § 9 JArbSchG - für Jugendliche

Mit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) werden die Regelungen für die Freistellung und Anrechnung des Berufsschulunterrichts auf die Arbeitszeit für Jugendliche und Erwachsene vereinheitlicht.

So dürfen künftig nicht nur minderjährige, sondern auch volljährige Berufsschülerinnen und -schüler vor einem vor 9 Uhr beginnenden Berufsschulunterricht nicht beschäftigt werden. Ebenso sind Auszubildende an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden, einmal in der Woche, von der betrieblichen Ausbildung freizustellen. Dieser Tag wird dann mit der durchschnittlichen täglichen Ausbildungszeit angerechnet. Auch bei Blockunterricht (mindestens 25 Stunden an mindestens 5 Tagen) sind Auszubildende freigestellt. Zudem wird ein Freistellungsanspruch für den Arbeitstag vor der schriftlichen Abschlussprüfung eingeführt.

Flexibilisierung Prüfungswesen / Einführung von Prüferdelegation

§§ 39 BBiG / §§ 33 HwO

Durch das neue Berufsbildungsgesetz BBiG haben zuständige Stellen wie die Handwerkskammer Dresden die Möglichkeit, Prüfungen nicht nur mit Prüfungsausschüssen, sondern auch mit Hilfe von Prüferdelegationen abzunehmen und abschließend bewerten zu lassen. Somit wird die Abnahme von Prüfungen auf mehrere Schultern verteilt.

Mitglieder in Prüferdelegationen können Mitglieder und stellvertretende Mitglieder eines Prüfungsausschusses sowie weitere Prüfende, die weder Mitglied noch stellvertretende Mitglieder eines Prüfungsausschusses sind, sein. Dabei müssen Prüferdelegation ebenso wie Prüfungsausschüsse paritätisch besetzt werden, d.h. mit Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und Lehrkräften berufsbildender Schulen.

Neu ist auch, dass der Prüfungsausschuss und die Prüferdelegation die Abnahme und Bewertung schriftlicher Prüfungen und Prüfungen, deren Bewertung unabhängig von der Anwesenheit der Prüfenden erfolgen kann, an zwei seiner bzw. ihrer Mitglieder übertragen kann. Davon ausgenommen sind flüchtige, insbesondere mündliche Prüfungen.

Allgemeinverbindliche Tarifverträge für Auszubildende

Diese Tarifverträge beinhalten in der Regel Vorschriften über die Urlaubsdauer, die wöchentliche Arbeitszeit, die Pflicht zur Zahlung von Zuschlägen oder Erstattungsleistungen der Ausbildungsvergütungen durch die jeweilige Lohnausgleichskasse aber auch Mindestausbildungsvergütungen.

Übersicht der Tarifverträge ansehen

Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend

Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist ein deutsches Gesetz zum Schutz von arbeitenden Kindern und Jugendlichen. Es zählt zu den Gesetzen des sozialen Arbeitsschutzes.

Mutterschutzgesetz

Das deutsche Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (Mutterschutzgesetz - MuSchG) enthält Regelungen zum Schutze von Leben und Gesundheit werdender oder stillender Mütter.

Es gilt für als Arbeitnehmerinnen beschäftigte Schwangere und Mütter sowie für weibliche in Heimarbeit Beschäftigte; für den Mutterschutz von Beamtinnen und Soldatinnen gelten besondere, aber inhaltlich dem Mutterschutzgesetz vergleichbare Mutterschutzverordnungen.