Fördermöglichkeiten

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Fördermöglichkeiten

Lernen wird belohnt

Vom Lehrling bis zum Meister: Die finanziellen Fördermöglichkeiten für Menschen, die sich für eine Aus- oder Weiterbildung entscheiden, sind in Deutschland vielfältig. Mit zahlreichen Partnern arbeitet die Handwerkskammer Dresden bereits über Jahre hinweg zusammen.

Die Kammer bietet Information und Beratung zu Fördermitteln, hilft bei den Anträgen und begleitet Qualifizierungen individuell. Informationen zu bestimmten Fördermöglichkeiten und gesetzlichen Regelungen finden Sie auf den folgenden Seiten im rechten Menü.

Einen Zuschuss aus Mitteln des Freistaates Sachsen und des Europäischen Sozialfonds kann man bei der SAB der Sächsischen Aufbaubank beantragen. Die SAB Sächsische AufbauBank ist ein Förderpartner des Freistaates Sachsen, der Kommunen, Kammern, Verbände und sonstigen Interessenvertretungen in Sachsen.

Ansprechpartner

Nach der Ausbildung
Annegret Umlauft

Telefon: 0351 4640-552
Fax: 0351 4640-34552
E-Mail schreiben

Vor und während der Ausbildung
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ veröffentlicht

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

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Das Bundeskabinett hatte Ende Juni 2020 finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde nun veröffentlicht. Seit dem 3. August 2020 können erste Anträge bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. Unterstützungsleistungen erhalten kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind.

Alle Prämien werden rückwirkend für alle Ausbildungsverhältnisse, die die Voraussetzungen erfüllen und die im Ausbildungsjahr 2020/2021 ab dem 1. August 2020 beginnen, gezahlt. Über die Vergabe der Fördermittel wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs mit den vollständigen Unterlagen entschieden. Die Auszahlung der Prämien erfolgt nach erfolgreicher Probezeit.

In der ersten Förderrichtlinie wurden folgende Maßnahmen konkretisiert:

  1. Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zu den Vorjahresmonaten) weiterhin in einem Umfang ausbilden wie in den drei Jahren zuvor.
  2. Ausbildungsprämie plus bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zum Vorjahresmonaten) ihr Ausbildungsengagement im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen.
  3. Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit: Betriebe, die trotz eines Arbeitsausfalles von 50 Prozent ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  4. Übernahmeprämie: Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, erhalten eine Prämie von 3000 Euro pro übernommenen Auszubildenden.

Antragstellung

Die Antragstellung und Auszahlung für die Maßnahmen 1 bis 4 erfolgt über die örtliche Arbeitsagentur. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie alle notwendigen Antragsformulare sowie Ausfüllhinweise und weitere Informationen.

Als Handwerkskammer Dresden bestätigen wir Ihnen über das Formular "Bescheinigung der zuständigen Stelle " die neuen und bestehenden Ausbildungsverhältnisse sowie die vereinbarte Ausbildungsvergütung. Bitte senden Sie hierfür die vorausgefüllte "Bescheinigung der zuständigen Stelle" möglichst per E-Mail an Lehrlingsrolle@hwk-dresden.de. Wir schicken Ihnen anschließend die Bescheinigung(en) unterschrieben zurück.

Ansprechpartner

Berufsausbildung
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Förderung der Auftrags- und Verbundausbildung - Förderung im Nachgang zu Corona

Das Bundeskabinett hatte Ende Juni 2020 finanzielle Hilfen für die Auftrags- und Verbundausbildung auf den Weg gebracht. Es wird hierfür ein zweite Förderrichtlinie geben. Sobald diese vorliegt, werden wir Sie informieren.

Ziel der Förderung ist die Stimulierung der stärkeren Nutzung von Auftrags- und Verbundausbildung im Ausbildungsjahr 2020/2021 für Auszubildende in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ihre Ausbildung pandemiebedingt temporär nicht im eigenenen Betrieb weiterführen können. Die Auftrags- und Verbundausbildung kann in anderen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (UBS) oder durch andere etablierte Ausbildungsdienstleister durchgeführt werden.

Ansprechpartner

Berufsausbildung
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Förderung von Ausbildungsverhältnissen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Verwendungsnachweis für Ausbildungszuschuss online verfügbar

Am 30. Juni 2020 is die Antragsfrist für den Ausbildungszuschuss abgelaufen. Der Freistaat Sachsen hatte mit der Förderrichtlinie Ausbildungsunternehmen unterstützt, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von Kurzarbeit betroffen waren.

Ausbildungsunternehmen, die den Zuschuss in Anspruch genommen haben und nicht bereits den Verwendungsnachweis zugeschickt bekommen haben, finden diesen ab sofort auf der Website der Landesdirektion. Das auszufüllende Formular sowie die geforderten Nachweise sind spätestens bis zum 31. August 2021 der Landesdirektion vorzulegen.

Ansprechpartner

Claudia Kalinka
Referentin Bildungspolitik/Grundsatzfragen

Telefon: 0351 4640-968
Fax: 0351 4640-34968
E-Mail schreiben

Hinweis:
Auch wenn Ihnen noch nicht alle Belege vorliegen, ist es ratsam, bereits jetzt den Verwendungsnachweis auszufüllen, damit das Wissen nicht verloren geht. Insbesondere der Versand des endgültigen Leistungsbescheids der Agentur für Arbeit kann mehrere Monate dauern.

Zuschüsse

Corona-Dokumentation

Wir empfehlen zur Vermeidung von Nachkalkulationen, Rückforderungen oder Schätzungen die Anfertigung einer „Corona-Dokumentation.“ Diese kann Ihnen als Grundlage dienen, um bei späteren Rückfragen, beispielsweise im Rahmen einer Betriebsprüfung, belegbare Auskünfte gegenüber dem Finanzamt oder dem Fördermittelgeber erteilen zu können. Hier erhalten Sie dazu weitere Informationen und ein Muster zum Download.  

 

Überbrückungshilfe des Bundes 

Aktuell plant die Bundesregierung ein Paket an weiteren Unterstützungsmaßnahmen. Hierfür sind unter anderem außerordentliche Wirtschaftshilfen und eine Verlängerung der Überbrückungshilfe für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 (Überbrückungshilfe III) geplant. Darüber hinaus wurde der Anspruchskreis für den KfW-Schnellkredit auf Soloselbständige und kleine Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten erweitert. Die Antragstellung wurde für diese Betriebe mit bis zu 10 Mitarbeitern ab dem 9.11.2020 geöffnet. Den aktuellen Stand der geplanten Maßnahmen finden Sie hier.

Novemberhilfe 

Seit 25. November ist die Beantragung der Novemberhilfe  ausschließlich über die Seite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de möglich. 

Folgende Punkte sind zu beachten: 

  • Der Antrag muss, mit Außnahme von Soloselbständigen, durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder steuerberatenden Rechtsanwalt gestellt werden.
  • Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro direkt antragsberechtigt. Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal.
  • Antragsberechtigt für die Novemberhilfe sind alle von der Schließung direkt oder indirekt maßgeblich betroffene Unternehmen. Genaue Regelungen hierzu finden Sie hier
  • Diese Unternehmen erhalten Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019. Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Andere staatliche Leistungen (insbesondere Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfe), die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. 
  • Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.
  • Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden.
  • Häufige Fragen werden hier beantwortet.

Die Novemberhilfe wird unabhängig von der Überbrückungshilfe beantragt. 

 

Überbrückungshilfe II

Seit dem 21. Oktober 2020 kann die Überbrückungshilfe II elektronisch unter Einbeziehung des Steuerberaters beantragt werden. Neu ist der maximale Förderbetrag für kleine Unternehmen, der in vier Monaten bei max. 200.000 Euro liegen kann. Außerdem verdoppelt sich die Personalkostenpauschale von bislang 10% auf 20% der förderfähigen betrieblichen Fixkosten. Die neuen Regelungen gelten rückwirkend ab Anfang September 2020. 

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe II) umfasst die Fördermonate
September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können seit dem 21. Oktober
2020, über die bekannten Kanäle gestellt werden:

  1. Leistungszeitraum der Überbrückungshilfe II sind die Monate September bis Dezember 2020

  2. Antragsberechtigt sind Betriebe ab Oktober 2020, wenn sie in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatten.

  3. Förderfähig sind unverändert die fortlaufenden fixen Betriebskosten (siehe Positivliste unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Allerdings wird die Personalkostenpauschale, die bisher bei 10 Prozent der förderfähigen Kosten liegt, auf nunmehr 20 Prozent angehoben.

  4. Berechnung der konkreten Zuschusshöhe erfolgt auch künftig in Abhängigkeit der Umsatzentwicklung im Förderzeitraum. Aber die Zuschusshöhe wird wie folgt angepasst:

    -  90 Prozent der Fixkosten (bisher 80 Prozent) bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch

    -  60 Prozent der Fixkosten (bisher 50 Prozent) bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent

    -  40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch)

    -  Umsatzeinbruch unter 30 Prozent – keine Erstattungen

  5. Maximaler Förderbetrag der Überbrückungshilfe II wie bisher bei 50 TEUR je Monat, also insgesamt für September bis Jahresende 2020 bei maximal 200 TEUR. Für Kleinst- und Kleinbetriebe entfallen die bisherigen Deckelungen der Zuschussbeträge für Betriebe mit bis zu 5 Beschäftigten (9 TEUR) bzw. mit bis zu 10 Beschäftigen (15 TEUR) entfallen künftig.

  6. Die Antragstellung ist zwingend über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte) zu stellen, die auch die Schlussrechnung erstellen. Neu: Im Rahmen der Schlussabrechnung wird eine Nachschusspflicht eingeräumt, sofern Zuschüsse zu vorsichtig beantragt wurden und z. B. der Umsatzeinbruch letztendlich höher ausfiel als gedacht.

Weitere Informationen zum Antragsablauf finden Sie auf der extra hierzu eingerichteten Informationsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. 

Für Unternehmen, die über keinen Steuerberater verfügen oder deren Steuerberater aktuell keine freien Kapazitäten zur Beantragung der Überbrückungshilfe hat, wurde durch die Steuerberaterkammer des Freistaates Sachsen eine Liste mit dafür zur Verfügung stehenden Steuerberatern veröffentlicht. 

Ansprechpartner

Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

Andreas Leidig

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
E-Mail schreiben

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