Fördermöglichkeiten

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Fördermöglichkeiten

Lernen wird belohnt

Vom Lehrling bis zum Meister: Die finanziellen Fördermöglichkeiten für Menschen, die sich für eine Aus- oder Weiterbildung entscheiden, sind in Deutschland vielfältig. Mit zahlreichen Partnern arbeitet die Handwerkskammer Dresden bereits über Jahre hinweg zusammen.

Die Kammer bietet Information und Beratung zu Fördermitteln, hilft bei den Anträgen und begleitet Qualifizierungen individuell. Informationen zu bestimmten Fördermöglichkeiten und gesetzlichen Regelungen finden Sie auf den folgenden Seiten im rechten Menü.

Einen Zuschuss aus Mitteln des Freistaates Sachsen und des Europäischen Sozialfonds kann man bei der SAB der Sächsischen Aufbaubank beantragen. Die SAB Sächsische AufbauBank ist ein Förderpartner des Freistaates Sachsen, der Kommunen, Kammern, Verbände und sonstigen Interessenvertretungen in Sachsen.

Ansprechpartner

Nach der Ausbildung
Annegret Umlauft

Telefon: 0351 4640-552
Fax: 0351 4640-34552
E-Mail schreiben

Vor und während der Ausbildung
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Ausbildungsprämie - Förderung in Zeiten von Corona

Kabinett beschließt Ausbildungsprämie

Das Bundeskabinett hat am 24. Juni 2020 finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Unterstützungsleistungen wie die Ausbildungsprämie erhalten kleine und mittelständische Unternehmen, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind.

Folgende Maßnahmen sind im Rahmen des Bundesprogrammes "Ausbildungsplätze sichern" vorgesehen:

  • Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 2000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zu den Vorjahresmonaten) weiterhin in einem Umfang ausbilden wie in den drei Jahren zuvor.
  • Ausbildungsprämie bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zum Vorjahresmonaten) ihr Ausbildungsengagement im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen.
  • Förderung bei Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung: Betriebe, die trotz eines Arbeitsausfalles von 50 Prozent ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  • Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn Betriebe die Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere Betriebe zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und eine Förderung erhalten.
  • Übernahmeprämie: Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, erhalten eine Prämie von 3000 Euro pro übernommenen Auszubildenden.

Die Eckpunkte zum Bundesprogramm werden in einem nächsten Schritt in Förderrichtlinien konkretisiert. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald uns diese vorliegen.

 

Ansprechpartner

Claudia Kalinka
Referentin Bildungspolitik/Grundsatzfragen

Telefon: 0351 4640-968
Fax: 0351 4640-34968
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