Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres

© André Wirsig

Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres

Handwerkskammer Dresden sucht Zukunftspreisträger 2020

„Zukunft kommt von Können“ – so heißt es in einem Slogan der Imagekampagne des deutschen Handwerks. Dieses Können im Handwerk zeigt sich auch darin, dass Handwerksunternehmen mit Blick auf die demografische Entwicklung die Herausforderungen der Zukunft souverän meistern und rechtzeitig Anpassungsmaßnahmen vornehmen.

Der „Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres 2020“ richtet sich an jene Unternehmen, die sich dieser Herausforderung besonders kreativ und erfolgreich stellen.

Preiswürdige Betriebe zeichnen sich dabei aus durch besondere Leistungen bei der Sicherung von Fachkräften und Fachkräftenachwuchs, im Bereich die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie bei der Einbindung moderner technisch-technologischer Lösungen einschließlich Digitalisierung in Unternehmensprozesse.

Wer kann sich bewerben?

Am Wettbewerb können alle Unternehmen teilnehmen, die in der Handwerksrolle bzw. im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe der Handwerkskammer Dresden eingetragen und seit mindestens zwei Jahren wirtschaftlich erfolgreich am Markt aktiv sind.

Was wird bewertet?

Das sächsische Handwerk ist einer der facettenreichsten Wirtschaftsbereiche im Freistaat. Unterschiedliche Branchen und Betriebsgrößen erfordern passgenaue Strategien: Maßnahmen im Personalbereich (Belegschaftsstruktur, Nachwuchssicherung, Fachkräftebindung, Gesundheitsmanagement), die Ausrichtung des Angebots an veränderte Kundengruppen, aber auch die Einbeziehung neuer Technologien einschließlich Digitalisierung – entscheidend ist das Gesamtbild der Maßnahmen. Immer sollte der mutige und ideenreiche Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels im Vordergrund stehen.

Was gibt es zu gewinnen?

Der „Zukunftspreis 2019“ ist mit 3.000 Euro Preisgeld für den Gewinner dotiert, der 2. und 3. Preis mit 1.000 bzw. 500 Euro. Zudem erhält der Gewinner eine Trophäe.

Wie bewerbe ich mich?

Nutzen Sie für Ihre Bewerbung bitte den Bewerbungsbogen. Dort können Sie die Umsetzung der Maßnahmen in Ihrem Betrieb dokumentieren. Die Bewerbungsunterlagen stehen zum Herunterladen zur Verfügung. Bitte senden Sie die vollständig ausgefüllten Bewerbungsunterlagen bis zum 16. März 2020 per Post, Fax oder E-Mail an die Referentin für Wirtschaftsförderung bei der Handwerkskammer Dresden, Dorothea Engler. Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Engler gerne zur Verfügung. Die genauen Kontaktdaten finden Sie in der Informationsleiste am Rand.

Wie läuft das Auswahlverfahren ab?

Alle vollständig und rechtzeitig eingegangenen Bewerbungsunterlagen werden von einer unabhängigen Jury bewertet. Die Jury setzt sich aus Vertretern der Sächsischen Staatskanzlei sowie der Handwerkskammer Dresden zusammen. Sie wird die Unternehmen, die es in die engere Wahl geschafft haben, noch einmal vor Ort im Betrieb besuchen. Um gute Beispiele bekannt zu machen, werden die teilnehmenden Betriebe in der Deutschen Handwerks Zeitung sowie in weiteren Kommunikationsmedien der Handwerkskammer Dresden vorgestellt.

In welchem Rahmen erfolgt die Preisverleihung?

Der Zukunftspreis wird im Rahmen des Sommerfestes der Handwerkskammer Dresden feierlich verliehen.

Ansprechpartner

Dorothea Engler
Referentin für Wirtschaftsförderung

Telefon: 0351 4640-944
Fax: 0351 4640-34944
E-Mail schreiben

Rückblick auf den Zukunftspreis 2019

Rückblick auf den Zukunftspreis 2019

Preisträger des Zukunftspreises 2019 der Handwerkskammer Dresden © André Wirsig

2019 beteiligten sich 18 Handwerksbetriebe aus Ostsachsen am Wettbewerb um den "Zukunftspreis - Handwerksbetrieb des Jahres" der Handwerkskammer Dresden. Die 1988 gegründete Vitrinen- und Glasbau Reier GmbH aus Lauta wurde für ihre innovativen Produktentwicklunge, in Verbindung mit kontinuierlicher und systematischer Weiterbildung der Mitarbeiter - eine Strategie, die dem Lausitzer Familienbetrieb anspruchsvolle Kunden in der ganzen Welt beschert - mit dem ersten Platz geehrt. Handwerkskammer-Präsident Dittrich hob hervor: „Die Vitrinen- und Glasbau Reier GmbH ist ein Paradebeispiel, wie das regionale Handwerk mit Innovation, individueller Fertigung und höchster Qualität internationale Märkte erobern kann.“ 

Die Zweit- und Drittplatzierten, die Deutschmann und Schöne GbR aus Wilsdruff - auch bekannt unter dem Namen „dieMeisterTischler“ - und die Stamos + Braun Prothesenwerk GmbH aus Dresden haben ebenfalls Erfolge mit Innovationen und nutzen dabei konsequent die Möglichkeiten der Digitalisierung.

Ministerpräsident und Schirmherr Kretschmer fand mit Blick auf die drei Erstplatzierten, aber auch auf alle weiteren Bewerber deshalb lobende Worte: „Das Handwerk hat eine lange Tradition in Sachsen - und eine gute Zukunft. Weil es hier unglaublich viele engagierte Frauen und Männer gibt, die ihr Handwerk verstehen. Sie alle stehen für Innovationen und zukunftsorientiertes Handeln, für Können und Leidenschaft."

Rückblick auf den Zukunftspreis 2018

Rückblick auf den Zukunftspreis 2018

Auszeichnung der Compact Kältetechnik GmbH durch Ministerpräsident Michael Kretschmer © André Wirsig

2018 bewarben sich 20 ostsächsische Unternehmen aus 16 verschiedenen Handwerksberufen um den "Zukunftspreis - Handwerksbetrieb des Jahres" der Handwerkskammer Dresden. Die Compact Kältetechnik GmbH aus Dresden, die seit dem Jahr 2004 auch im erzgebirgischen Scharfenstein einen Standort hat, erhielt den Preis insbesondere für ihr besonderes Engagement im Bereich der Mitarbeitergewinnung. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, hob hervor: „Mit kontinuierlicher Ausbildung, regelmäßiger Weiterbildung der Mitarbeiter auf Basis eines internen Qualitätsspiegels und berufsbegleitender Qualifizierung der Mitarbeiter, etwa zum Meister, zeigt die Compact Kältetechnik auf herausragende Art und Weise wie moderne Mitarbeitergewinnung und -bindung heute aussehen sollte.“

Die ebenfalls für die Endrunde nominierten Unternehmen Preuß Gesunde Schuhe GmbH aus Görlitz und Grötschel GmbH aus Bernsdorf im Landkreis Bautzen wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet.

Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Schirmherr des Zukunftspreises 2018, betonte: „Die ausgezeichneten Unternehmen stehen beispielhaft für die Innovationskraft im sächsischen Handwerk und für eine vorausschauende Unternehmensführung, zu der auch die Einbindung der Mitarbeiter sowie eine gute Aus- und Weiterbildung gehören.“

Rückblick auf den Zukunftspreis 2017

Rückblick auf den Zukunftspreis 2017

Das Führungsteam der Beschriftungstechnik Frank Gärtner - Gewinner des "Zukunftspreis Handwerksbetrieb des Jahres 2017" der Handwerkskammer Dresden © André Wirsig

2017 bewarben sich erneut 25 Unternehmen aus 20 verschiedenen Handwerksberufen um den "Zukunftspreis - Handwerksbetrieb des Jahres" der Handwerkskammer Dresden.  Die Firma Beschriftungstechnik Frank Gärtner aus Glaubitz im Landkreis Meißen errang die begehrte Auszeichnung für ihre demografiefeste Unternehmensstrategie.

Die Edelstahlverabreitung Schmitt aus Taubenheim/Spree im Landkreis Bautzen und die Dresdner Backhaus GmbH - Ihre Backmanufaktur gehörten zu den zwei weiteren Finalisten, die im Rahmen des Sommerfestes der Handwerkskammer Dresden am 12. Juni 2017 im Beisein des Schrimherren über den Zukunftspreis, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, mit Anerkennungen gewürdigt wurden.

"Der Zukunftspreisträger und die zwei weiteren Finalisten sind allesamt Beispiele guter Praxis für vorausschauende betriebliche Anpassungsprozesse an die demografische Entwicklung", so Jörg Dittrich, Präsdent der Handwerkskammer Dresden.

Rückblick auf den Zukunftspreis 2016

Rückblick auf den Zukunftspreis 2016

Gewinner des Zukunftspreises 2016 ist die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH aus Dohna © André Wirsig

2016 bewarben sich 25 Unternehmen aus 17 verschiedenen Handwerksberufen um den "Zukunftspreis - Handwerksbetrieb des Jahres". Gewinner des Zukunftspreises 2016 ist die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH aus Dohna. Die Feinwerkmechaniker aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge überzeugten durch zukunftsgewandte Maßnahmen im Bereich der Ausbildung von Lehrlingen, der Gewinnung-, Motivation- und Bindung von Fachkräften sowie bei der Anpassung an sich wandelnde Märkte und Zielgruppen. Insbesondere bei der Integration von ausländischen Fachkräften ins Handwerk hat das Unternehmen große Erfolge vorzuweisen.

Die PEWO Energietechnik GmbH, Elsterheide, sowie die HTS Haustechnik & Service Dresden GmbH zählten zu den weiteren Finalisten der Wettbewerbsrunde 2016.

„Der diesjährige Preisträger und die nominierten Unternehmen sind Leuchttürme ihrer Zunft, deren Strahlkraft weit über die Grenzen des Kammerbezirks Dresden hinaus reicht“, so Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden.