Zu den veröffentlichten Führerschein-Reformvorschlägen von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erklärt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden:
„Wir sind weltweit eines der wenigen Länder, in denen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gefahren werden darf. Wenn es aber darum geht, den Führerschein zu modernisieren, den Erwerb zu vereinfachen und zu beschleunigen, stehen wir auf der Bremse.
Wir begrüßen die Vorschläge des Bundesverkehrsministers. Jetzt soll es aber wieder anderthalb Monate dauern, bis die Länder darüber in der Verkehrsministerkonferenz beraten. Das ist inakzeptabel. Wir müssen nicht nur bei diesem Vorhaben endlich die Bremsen lösen und Vollgas geben. Das Handwerk erwartet eine schnelle und praktikable Lösung nach dem Motto: Einfach mal machen. Unsere Auszubildenden und die Betriebe brauchen jetzt Entlastungen bei der Mobilität.“
