„Ohne Sicherheit gibt es keine prosperierende Wirtschaft. Und umgekehrt. Denn ohne eine starke Wirtschaft, sind die enormen Verteidigungsausgaben nicht zu stemmen. Daher ist es gut, dass die Bundesregierung vorerst auf einen freiwilligen Wehrdienst setzt. Das ist Politik mit Augenmaß“, sagt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Die ostsächsischen Handwerksbetriebe hätten im Falle eines erweiterten oder verpflichtenden Wehrdienstes massive Personalprobleme bekommen“, so der Dachdeckermeister.
Das Thema werde das Land weiter beschäftigen. „Wir wünschen uns weiterhin Lösungen, die die Belange der Handwerksunternehmen sinnvoll berücksichtigen. So darf zum Beispiel die Aus- und Weiterbildung davon nicht beeinträchtigt werden. Teilnehmer sollten nicht während einer Qualifikationsmaßnahme zum Wehrdienst gezogen werden dürfen.“
Das Handwerk stehe zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung. „Gleichwohl sollten die Unternehmen aber auch vom Um- und Ausbau der Bundeswehr
profitieren.“
