Ausbildungszahlen im ostsächsischen Handwerk liegen weiterhin im Plus

Vermittlung läuft auf Hochtouren/ Hohes Engagement der Unternehmen/ Mehr als 200 freie Lehrstellen noch zu haben

 

Das Handwerk in Ostsachsen bleibt bei den Ausbildungszahlen auf der Überholspur. Mit Stand 30. Juli wurden insgesamt 1.673 neue Lehrverträge im Kammerbezirk Dresden registriert. Gegenüber dem starken Vorjahr ist das nochmal eine Steigerung um 20 Ausbildungsverhältnisse.

 

Knapp ein Viertel der neuen Auszubildenden sind weiblich. Die meisten Lehrverträge wurden im Elektro- und Metallgewerbe geschlossen (713), gefolgt vom Bau- und Ausbaugewerbe (302) und von den Betrieben der Gesundheits- und Körperpflege.

 

„Handwerk ist attraktiv. Das zeigen die Zahlen“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Der Dank geht an die ausbildenden Handwerksunternehmen. Sie bieten jungen Menschen eine berufliche Perspektive, in Städten, im ländlichen Raum, in Sachsen. Dieses Engagement ist für die Wirtschaft im Freistaat von zentraler Bedeutung.“

 

Wer noch ins Handwerk einsteigen will, muss die Flinte nicht ins Korn werfen. Mehr als 200 freie Lehrstellen gibt es momentan. „Die Vermittlung läuft weiterhin auf Hochtouren. Wer gerne nachhaltig, klimabewusst und mit modernsten Maschinen arbeitet und mit den eigenen Händen etwas erschaffen will, ist im Handwerk genau richtig“, wirbt Andreas Brzezinski.

 

Einen Überblick über die freien Lehrstellen bietet die Online-Börse der Handwerkskammer Dresden (www.hwk-dresden.de/einfachmachen). In Ostsachsen können etwa 80 Handwerksberufe erlernt werden.

 

Wer noch nicht genau weiß, welcher Handwerksberuf für ihn der Richtige ist, kann bei einem Praktikum erste Praxisluft schnuppern. Das empfiehlt die Handwerkskammer Dresden allen Schülern. So lassen sich sowohl Talente entdecken als auch erste Kontakte in die Firmen knüpfen. Mehr als 180 freie Praktikumsplätze bieten die Handwerksbetriebe derzeit an.

 

Hintergrund:

Die Hitliste der beliebtesten Ausbildungsberufe im Kammerbezirk Dresden führt aktuell der Kraftfahrzeugmechatroniker an – 17 junge Frauen und 254 Männer erlernen diesen Beruf ab dem Spätsommer. Dahinter folgen die Ausbildungsberufe zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (142), Elektroniker (142), Friseur (84) sowie zum Tischler (83) und Maler und Lackierer (jeweils 70).