Zur sächsischen Bundesratsinitiative zur Modernisierung der Fahrschulausbildung erklärt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden:
„Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Freistaat Sachsen heute im Bundesrat eine Initiative zur zügigen Modernisierung der Fahrschulausbildung einbringt. Mobilität ist für das Handwerk Voraussetzung! Auszubildende müssen ihre Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen erreichen, Fachkräfte ihre Kunden und Baustellen. Besonders im ländlichen Raum ist der Führerschein oft unerlässlich. Und gerade in Sachsen ist das ein besonders drängendes Thema: Die Führerscheinkosten liegen hier bundesweit auf dem zweithöchsten Niveau – das darf nicht zur Eintrittsbarriere für Ausbildung und Arbeit werden.
Deshalb unterstützen wir den Ansatz, die Fahrausbildung effizienter und planbarer zu machen, Fehlversuche zu reduzieren, Prüfwartezeiten zu verkürzen und moderne digitale Lehrformen konsequent zu nutzen. Dass der Führerschein wieder erschwinglicher wird, war eine klare Forderung des ostsächsischen Handwerks. Jetzt braucht es Tempo und klare Regeln: Bund und Länder sollten die Reform zügig auf den Weg bringen, damit junge Menschen und Betriebe schnell spürbar entlastet werden.“
