Das Handwerk begeistert: 828 Frauen und Männer haben ihre Lehrstelle schon gefunden

Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Handwerk steigt – Aktuell sechs Prozent mehr Lehrverträge sind unterschrieben

Immer mehr junge Menschen haben Lust auf eine Karriere im Handwerk hier in der Region. 194 Frauen und 634 Männer haben bereits heute einen Ausbildungsvertrag bei einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden unterschrieben. Sie werden also mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres ab August ihre ersten beruflichen Schritte im Handwerk machen.

Die 828 neu unterschriebenen Lehrverträge bedeuten ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Anfang Juni 2025 waren 781 Lehrverträge bereits unter Dach und Fach.

„Diese Zahlen – auch wenn sie natürlich noch kein Endergebnis darstellen – sind positiv“, unterstreicht Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Die jungen Menschen erkennen, dass das Handwerk in der Region ihnen viele Möglichkeiten bietet, um sich zu entwickeln. Im Handwerk können sie ihre Ideen verwirklichen, im Team agieren, Kreativität, Spaß und Hightech finden. Gleichzeitig suchen die Handwerksbetriebe dringend Nachwuchs. Denn sie wissen, ihre heutigen Auszubildenden sind ihre Fachkräfte von morgen.“

Die Auswahl an Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk in der Region ist groß: Rund 300 freie Ausbildungsstellen sind derzeit in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Dresden (www.hwk-dresden.de/einfachmachen) eingetragen. Hinzukommen mehr als 160 Praktikaplätze und über 100 Ferienjobs. Immer wieder inserieren Handwerksbetriebe neue Angebote. In mehr als 80 Berufen – von A wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bis Z wie Zimmerer – bilden die Handwerksbetriebe in der Region aus.

In den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk Dresden lernen insgesamt aktuell rund 5.800 Frauen und Männer einen Beruf. Ihre Ausbildungszeit beträgt dafür – je nach Beruf – in der Regel zwischen drei und dreieinhalb Jahren. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt und wird durch eine überbetriebliche Ausbildung ergänzt.