„Zwischen Alpen und Altbau – das sächsische Handwerk erkundet die Schweizer Denkmalpflege“
Im Schweizer Bausektor gewinnen Renovation und Bestandsentwicklung gegenüber dem Neubau an Gewicht: das kulturelle Erbe der Schweiz umfasst mehr als 300.000 Objekte von denkmalpflegerischer Relevanz. Der Bestandserhalt wird zunehmend als wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Baukultur im Sinne von Ressourcenschonung und CO₂-Einsparung verstanden, was für Handwerker lukrative Chancen bedeutet: in der Restaurierung, in energetischer Sanierung sowie bei Materialkompetenz. Wer Know-how bei der Verbindung von Denkmalschutz mit modernen Anforderungen wie Energieeffizienz und Komfort hat, kann besonders gut punkten. Der aktuelle Trend im Bereich Restaurierung ist die Umnutzung sakraler Bauten aber auch anderer historischer Gebäude zu Veranstaltungsorten und touristischen Ferienobjekten – diese Projekte schaffen zusätzliche Wertschöpfung und Nachfrage. Zudem hat der Fachkräftemangel einen großen Einfluss auch auf den Schweizer Baumarkt. Dies bietet auch sächsischen Anbietern mit spezialisierter Kompetenz in der Denkmalpflege gute Chancen.
Vom 24. bis 27. März 2026 organisieren die sächsischen Handwerkskammern gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen eine Erkundungsreise zur Fachmesse Cultura Suisse in Zürich. Die Messe gilt als zentrale Plattform für Fachleute aus den Bereichen Museen, Denkmalpflege und Kulturgüter und bietet sächsischen Handwerksbetrieben die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen, Produkte und Verfahren zu informieren.

