Das Baskenland gilt als industrielles Zentrum Spaniens und zählt zu den führenden Werkzeugmaschinen-Regionen Europas. Der Sektor umfasst in dieser Region mehr als 800 Unternehmen mit über 16.000 Fachkräften und erwirtschaftete im Jahr 2023 mit 888 Mio. Euro Exportvolumen einen historischen Höchstwert. Mit verschiedenen nationalen Initiativen fördert Spanien gezielt Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und Energieeffizienz u.a. dieser Industrie. Dies eröffnet auch deutschen Mittelständlern hervorragende Chancen, etwa durch die Bereitstellung digitalisierter Fertigungslösungen, modularer Metallbaukomponenten oder innovativer Handwerkskonzepte für eine nachhaltige Industrie.
Vom 2. bis 6. März 2026 führt die Deutsche Handelskammer für Spanien (AHK Spanien), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), eine Markterkundungsreise im Rahmen des Markterschließungsprogramms nach Bilbao durch. Es handelt sich dabei um ein spezielles und gefördertes Angebot für kleine und mittelständische Unternehmen, welches im Umfeld der Fachmesse BIEMH (Bienal Internacional de Máquina-Herramienta) in Bilbao organisiert wird. Die BIEMH gilt mit 1600 Ausstellern als Leitmesse für Werkzeugmaschinen, metallverarbeitende Fertigungstechnologien und industrielle Zulieferlösungen im iberischen Raum. Im Rahmen eines Deutsch-Spanischen Fachseminars mit anschließendem Networking können die deutschen Teilnehmenden u.a. ihre Produkte und Lösungen vor einem spanischen Fachpublikum präsentieren sowie Marktpotenziale und Absatzchancen identifizieren. Des Weiteren sind weitere Gesprächstermine mit potenziellen Geschäftspartnern sowie Clustertreffen und der Besuch regionaler Referenzprojekte vorgesehen.
Als Angebot innerhalb des Markterschließungsprogramms für KMU unterliegt die Teilnahme an dieser Unternehmerreise den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 1.500 EUR (netto). Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen.
Es können bundesweit nur 15 KMU teilnehmen. Bei Interesse an dieser Unternehmerreise finden Sie hier mehr Informationen oder Sie kontaktieren unsere Außenwirtschaftsberaterin Frau Katja Schleicher. Der Anmeldeschluss für diese Reise wurde verlängert bis zum 15. Januar 2026.

