Vicky Schön
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Vom 10. bis 12. April 2026 steht das Kunsthandwerk in Sachsen wieder im Mittelpunkt. Im Rahmen der Europäischen Tage des Kunsthandwerks (ETAK) öffnen zahlreiche Kunsthandwerker und Kreative ihre Türen und laden Besucher ein, ihre Werkstätten und Ateliers zu entdecken. Das Kunsthandwerk gehört zu den lebendigsten kulturellen Traditionen Europas – und doch steht es vielerorts unter Druck. Umso wichtiger ist es, diesem wertvollen Erbe Raum und Sichtbarkeit zu geben.
Ob feine Keramik, handgefertigter Schmuck, von Hand gebundene Bücher, filigrane Glasgestaltung oder moderne Designobjekte – die Aktionstage bieten eine Bühne für die Vielfalt und Qualität des regionalen Handwerks. Besucher können erleben, wie Unikate entstehen, mit den Kunsthandwerkern ins Gespräch kommen und die Begeisterung für handwerkliche Arbeit hautnah spüren.
Das Kunsthandwerk gehört zu den lebendigsten kulturellen Traditionen Europas – und doch steht es vielerorts unter Druck. Umso wichtiger ist es, diesem wertvollen Erbe Raum und Sichtbarkeit zu geben.
Handwerksbetriebe, Werkstätten und Kreativschaffende sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Türen zu öffnen. Die Anmeldung ist kostenfrei unter www.kunsthandwerkstage.de möglich.
Ziel der im Jahr 2002 in Frankreich initiierten Aktionstage ist es, die Öffentlichkeit für die Vielfalt von Kunsthandwerk und Design zu begeistern, den Erfahrungsaustausch unter Berufskollegen zu fördern und neue Märkte zu erschließen. Zudem profitieren die teilnehmenden Betriebe von einer umfangreichen Bewerbung und öffentlichen Präsenz der Veranstaltung.
Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks sind weit mehr als ein klassisches Veranstaltungsformat. Sie schaffen Begegnungen zwischen Menschen, die gestalten, und Menschen, die sich für Qualität, Herkunft und handwerkliche Prozesse interessieren. In einer Zeit, in der industrielle Massenproduktion und anonyme Lieferketten dominieren, rückt das Kunsthandwerk bewusst Werte wie Individualität, Nachhaltigkeit und handwerkliches Können in den Fokus.
Gerade regionale Werkstätten und kleine Betriebe erhalten mit den ETAK eine Plattform, um ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren – ohne Verkaufsdruck, sondern im direkten Dialog. Besucher erleben nicht nur fertige Produkte, sondern die Geschichten dahinter: die Materialien, die Techniken, die Ausbildung, die Leidenschaft und oft auch den langen Weg zur eigenen Werkstatt.
Ein zentrales Element der Kunsthandwerkstage ist die Öffnung der Arbeitsräume. Ateliers, Werkstätten und Manufakturen, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind, laden Interessierte ein, den Entstehungsprozess hautnah zu erleben. Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Objekt wird sichtbar, wie viel Zeit, Erfahrung und Präzision in jedem einzelnen Stück steckt.
Viele Teilnehmer nutzen die Aktionstage, um Vorführungen, kleine Workshops oder Gespräche anzubieten. Das schafft Nähe, Vertrauen und Wertschätzung – sowohl für bestehende Kunden als auch für neue Zielgruppen. Besonders Familien, Schulklassen und junge Menschen erhalten so einen authentischen Einblick in kreative und handwerkliche Berufsbilder.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der ETAK ist die Nachwuchsförderung. Viele Kunsthandwerksberufe stehen vor der Herausforderung, geeignete Auszubildende oder Nachfolger zu finden. Die Aktionstage bieten eine ideale Gelegenheit, Berufe vorzustellen, Fragen zu Ausbildung und Qualifikation zu beantworten und Interesse zu wecken.
Gerade das persönliche Erleben – das Arbeiten mit den Händen, das direkte Feedback, das sichtbare Ergebnis – wirkt oft nachhaltiger als jede Broschüre. Die Kunsthandwerkstage können damit ein entscheidender Impuls sein, um junge Menschen für kreative und handwerkliche Laufbahnen zu begeistern.
Teilnehmende Betriebe profitieren von einer landesweiten und überregionalen Bewerbung der Veranstaltung. Die Kunsthandwerkstage werden zentral kommuniziert, in Programmübersichten gebündelt und über verschiedene Medienkanäle begleitet. Das erhöht die Reichweite deutlich – insbesondere für kleinere Betriebe, die selbst nur begrenzte Marketingressourcen haben.
Darüber hinaus lassen sich die Aktionstage hervorragend für die eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen: auf der eigenen Website, in sozialen Medien, über lokale Pressearbeit oder durch Kooperationen mit Nachbarn, Kommunen und Kulturinstitutionen. Viele Betriebe berichten, dass sie auch langfristig von den Kontakten und der Aufmerksamkeit profitieren.
Neben der Außenwirkung bieten die ETAK auch Raum für den Austausch innerhalb der Branche. Der Blick über den eigenen Werkstatttisch hinaus, Gespräche mit Kollegen aus anderen Gewerken oder Regionen und das Teilen von Erfahrungen stärken das Netzwerk des Kunsthandwerks insgesamt.
Die Kunsthandwerkstage zeigen, wie vielfältig, innovativ und zeitgemäß das Handwerk ist – und dass Tradition und Moderne sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig bereichern.
Die Teilnahme an den Kunsthandwerkstagen 2026 ist kostenfrei und mit geringem organisatorischem Aufwand verbunden. Entscheidend ist die Bereitschaft, die eigene Arbeit zu zeigen und den Dialog mit Besuchern zu suchen. Ob Einzelatelier, Familienbetrieb oder junge Designmanufaktur – jede Teilnahme trägt dazu bei, das Kunsthandwerk sichtbar zu machen und seine Zukunft aktiv mitzugestalten.
Wer Handwerk lebt, Kreativität schätzt und sein Können teilen möchte, findet in den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks eine starke Bühne. Das Wochenende vom 10. bis 12. April 2026 bietet die Chance, Teil eines europaweiten Netzwerks zu sein – regional verwurzelt und offen für die Zukunft.
Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks werden mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des von Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.