Handwerk trifft Hollywood

© André Wirsig

Handwerk trifft Hollywood

Eine Region im Herzen Europas.

Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands und mittlerweile bei den Filmemachern in Hollywood eine feste Größe. Die Nähe zu Polen und Tschechien charakterisiert die Region, die seit dem Fall des Eiserneren Vorhangs ein Musterbeispiel für gelebte Verständigung und erfolgreiche grenzübergreifende Zusammenarbeit ist.

Auch das Handwerk in der Region nutzt die neuen Möglichkeiten im europäischen Binnenmarkt seit der EU-Osterweiterung 2004. Die Handwerkskammer Dresden versteht sich als starker Partner in der Region. Wir setzen uns in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Görlitz und den Innungen in der Region mit Nachdruck dafür ein, dass das Handwerk zwischen Bad Muskau und Zittau als wichtiges Bindeglied in der regionalen Wertschöpfungskette in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nachhaltig gestärkt wird.

Dazu zählen eine aktive Wirtschaftsförderung, leistungsfähige Straßen- und Schienenwege, eine flächendeckende Breitbandversorgung im Gigabit-Bereich und gute Bildungsinfrastruktur von der Kita über die allgemeinbildenden Schulen bis zur Berufsschule.

Nachfolgend finden Sie unsere Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2014 sowie eine Auswertung der Ergebnisse der Standortzufriedenheitsbefragung für den Landkreis Görlitz.

Ansprechpartner

Dorothea Engler
Referentin für Wirtschaftsförderung

Telefon: 0351 4640-944
Fax: 0351 4640-34944
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Standortzufriedenheitsanalyse 2014

Kommunale Standortbedingungen im Kammerbezirk Dresden im Fokus

Die Handwerkskammer Dresden und die IHK befragten im Jahr 2014 1.485 Unternehmen im Kammerbezirk, darunter 329 in der Landeshauptsadt Dresden, 272 im Landkreis Bautzen, 264 im Landkreis Görlitz, 309 im Landkreis Meißen und 311 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, zur Bedeutung und Zufriedenheit mit ihren Standortbedingungen befragt. Die Unternehmen konnten mehr als 30 Faktoren, von der Verkehrsinfrastruktur, über kommunale Steuern und Abgaben, bis zu Sicherheit, Breitbandanbindung und Kinderbetreuungsangeboten nach Bedeutung und Zufriedenheit bewerten.

Es liegen Ergebnisse für den Kammerbezirk, die Landeshauptstadt Dresden und die einzelnen Landkreise einschließlich größerer Städte vor. Die nächste Umfrage ist im Jahr 2018 geplant.

Ansprechpartner

Bärbel Leipnitz

Telefon: 0351 4640-938
Fax: 0351 4640-34938
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Kommunalwahl 2014

Startes Handwerk. Starke Kommunen.

Das Handwerk ist integraler Bestandteil der sächsischen Kommunen. Der örtliche Bäcker, Tischler oder Schumacher sind häufig Inbegriffe kommunaler Identität. Ohne die ökonomische Leistungsfähigkeit des Handwerks als tragende Säule regionaler Wertschöpfungsketten ist eine gute kommunale Entwicklung undenkbar. 

Das Handwerk muss daher heute und in Zukunft ein Garant für nachhaltiges Wachstum, gute Ausbildung und sichere Beschäftigung bleiben. Dafür gilt es, nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 die richtigen Weichen zu stellen und Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit zu finden.

Wie steht es beispielsweise um die flächendeckende Breitbandversorgung und die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und -immobilien? Wie entwickeln sich die kommunalen Strom- und Gaspreise? Werden die Grund- und Gewerbesteuern weiter erhöht? Sind ausreichend Parkplätze und Anlieferzonen vorhanden?

Diese und weitere Fragen bewegen die Handwerkerinnen und Handwerker und entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Handwerksunternehmen.

Die nachfolgenden Wahlprüfsteine der Handwerkskammer Dresden verdeutlichen, wo der Schuh besonders drückt und wo die neu gewählten Stadt- und Gemeideräte in den sächsischen Kommunen umgehend handeln müssen:

  • Vergabepolitik handwerksfreundlich nach anerkannten Grundsätzen der Fach- und Teillosvergabe gestalten.
  • Flächendeckende Breitbandversorgung von mindestens 50 Mbit/s gewährleisten. Kommunen bei den Kosten des Breitbandausbaus entlasten.
  • Kommunale Steuern- und Abgaben für Handwerksbetriebe moderat gestalten.  Grund- und Gewerbesteuern  nicht weiter anheben.
  • Verdrängung von Handwerksbetrieben aus den Innenstädten wirksam  unterbinden.
    Handwerksbetrieben Zugang zu günstigen Gewerbeflächen durch die bedarfsgerechte Umwandlung von brachliegenden Arealen erleichtern.
  • Sozialen Wohnungsbau als Standortfaktor begreifen. Bestehende Defizite beheben.
  • Energiepolitische Herausforderungen meistern. Handwerk als Aktivposten bei der energetischen Gebäudesanierung und dezentralen Energiekonzepten fördern.
  • Qualität und Quantität der regionalen Berufsschulstandorte nachhaltig sichern.
  • Kommunale Verkehrspolitik im Hinblick auf Verkehrsströme, Lichtsignalsteuerung, Beschilderung und Parkflächen handwerks-freundlicher gestalten.
  • Kommunale Investitionsquote erhöhen. Regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.
  • Kooperationen zwischen Handwerk und Kommune bei Fragen der Stadtentwicklungspolitik  sowie  des  Baustellen- und Verkehrsmanagements weiter intensivieren.
  • Wirtschaftskraft und persönliches Engagement des örtlichen Handwerks als Potenzial für die lokale Entwicklung und soziale Stabilität der Kommunen begreifen und nutzen.
  • Handwerk durch ständigen Sitz in Sparkassenverwaltungsräten eine starke Stimme verleihen.

Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung dar.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Brzezinski
Hauptgeschäftsführer

Telefon: 0351 4640-400
Fax: 0351 4718-600
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Stefanie Suppan-Schmidt
Referentin Handwerksförderung

Telefon: 0351 4640-403
Fax: 0351 4640-34403
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