Handwerk trifft Hollywood

© André Wirsig

Handwerk trifft Hollywood

Eine Region im Herzen Europas.

Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands und mittlerweile bei den Filmemachern in Hollywood eine feste Größe. Die Nähe zu Polen und Tschechien charakterisiert die Region, die seit dem Fall des Eiserneren Vorhangs ein Musterbeispiel für gelebte Verständigung und erfolgreiche grenzübergreifende Zusammenarbeit ist.

Auch das Handwerk in der Region nutzt die neuen Möglichkeiten im europäischen Binnenmarkt seit der EU-Osterweiterung 2004. Die Handwerkskammer Dresden versteht sich als starker Partner in der Region. Wir setzen uns in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Görlitz und den Innungen in der Region mit Nachdruck dafür ein, dass das Handwerk zwischen Bad Muskau und Zittau als wichtiges Bindeglied in der regionalen Wertschöpfungskette in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nachhaltig gestärkt wird.

Dazu zählen eine aktive Wirtschaftsförderung, leistungsfähige Straßen- und Schienenwege, eine flächendeckende Breitbandversorgung im Gigabit-Bereich und gute Bildungsinfrastruktur von der Kita über die allgemeinbildenden Schulen bis zur Berufsschule.

Nachfolgend finden Sie unsere Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2019 sowie eine Auswertung der Ergebnisse der Standortzufriedenheitsbefragung für den Landkreis Görlitz.

Ansprechpartner

Dorothea Engler
Referentin für Wirtschaftsförderung

Telefon: 0351 4640-944
Fax: 0351 4640-34944
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Kommunalwahl 2019

Handwerk in Sachsen: der Grundstein starker Kommunen

Das Handwerk ist ein wesentlicher Akteur in Sachsens Kommunen: es macht unsere Kommunen lebenswert, es stiftet Identität, es schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze, es engagiert sich im Ehrenamt und oftmals als Sponsor für den örtlichen Sportverein, für die Feuerwehr, die Schule und die Kita. Gleichzeitig ist das Handwerk die tragende Säule regionaler Wertschöpfungsketten. Das Handwerk in Sachsen ist damit der Grundstein für starke Kommunen.

Die sächsische Kommunalpolitik muss deshalb die Interessen und Bedürfnisse des kommunalen Handwerks fest im Blick behalten und die notwendigen Strukturen und Standortbedingungen schaffen, damit das ostsächsische Handwerk auch in Zukunft für nachhaltiges Wachstum, gute Ausbildung und sichere Beschäftigung in den Kommunen steht.

Die Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 bieten Gelegenheit, die kommunalpolitischen Themen und Interessen des Handwerks in den politischen Austausch einzubringen, und den neuen Stadt- und Gemeinderäten von Anfang an zentrale Forderungen für eine handwerksfreundliche kommunale Entwicklung näher zu bringen:

  • Zukunftsorientierte kommunale Infrastruktur: Breitbandversorgung mit Übertragungsgeschwindigkeiten im Gigabitbereich anstreben und flächendeckend umsetzen, dabei Förder- und Unterstützungsprogramme nutzen.
  • Mittelstandsgerechte kommunale Bau- und Vergabepolitik: Kommunale Aufträge mittelstandsfreundlich ausschreiben und vergeben (Fach- und Teillosvergabe) und Anforderungen über den gesamten Prozess berücksichtigen.
  • Moderne Verwaltungsverfahren: strategische Beschleunigung kommunaler Verwaltungsverfahren durch effiziente, digitale Verwaltungsstrukturen und systematische Prüfung des Abbaus unverhältnismäßiger bürokratischer Anforderungen, wo Handlungsspielräume bei der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben bestehen.
  • Dialogkultur zwischen Verwaltung und Handwerk etablieren: Einbeziehung des Handwerks in die Abstimmung von städtischen und kommunalen Entwicklungs- und Verkehrskonzepten sowie Planungsprozessen allgemein.
  • Handwerk mittendrin: Handwerk als wesentlichen Bestandteil der Infrastruktur einer Kommune, zur wohnortnahen Versorgung von Stadt- und Ortszentren erkennen und berücksichtigen. Verdrängung des Handwerks aus Innenstädten und Ortszentren gezielt vorbeugen und mögliche Nutzungskonflikte bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Gewerbeflächen vermeiden.
  • Investitionen in Bildung: regionale Berufsschulstandorte bedarfsgerecht weiterentwickeln und ausstatten.
  • Mobilität im Wandel: In Zusammenarbeit der Kommunen verlässliche und bedarfsgerechte ÖPNV-Angebote schaffen. Entwicklung von ganzheitlichen Mobilitätskonzepten zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer; dazu zählt z. B. auch der Ausbau der Elektroladeinfrastruktur als Voraussetzung für die Nutzung von Angeboten der Elektromobilität.
  • Gutes Klima: Handwerk als Partner in die kommunale Klimapolitik einbinden und an kommunalen Konzepten beteiligen. Energetische Gebäudesanierung und Energieeffizienzmaßnahmen fördern.
  • Kommunalsteuern: Kommunale Abgaben unter Berücksichtigung der finanziellen und administrativen Belastungen für Unternehmen fair gestalten.

Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung dar.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Brzezinski
Hauptgeschäftsführer

Telefon: 0351 4640-400
Fax: 0351 4718-600
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Constanze Mittag
Referentin Handwerksförderung

Telefon: 0351 4640-403
Fax: 0351 4640-34403
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Standortzufriedenheitsanalyse 2014

Kommunale Standortbedingungen im Kammerbezirk Dresden im Fokus

Die Handwerkskammer Dresden und die IHK befragten im Jahr 2014 1.485 Unternehmen im Kammerbezirk, darunter 329 in der Landeshauptsadt Dresden, 272 im Landkreis Bautzen, 264 im Landkreis Görlitz, 309 im Landkreis Meißen und 311 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, zur Bedeutung und Zufriedenheit mit ihren Standortbedingungen befragt. Die Unternehmen konnten mehr als 30 Faktoren, von der Verkehrsinfrastruktur, über kommunale Steuern und Abgaben, bis zu Sicherheit, Breitbandanbindung und Kinderbetreuungsangeboten nach Bedeutung und Zufriedenheit bewerten.

Es liegen Ergebnisse für den Kammerbezirk, die Landeshauptstadt Dresden und die einzelnen Landkreise einschließlich größerer Städte vor.

Ansprechpartner

Bärbel Leipnitz

Telefon: 0351 4640-938
Fax: 0351 4640-34938
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