Stadt voller Kultur, Lebensqualität und Wirtschaftskraft

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Stadt voller Kultur, Lebensqualität und Wirtschaftskraft

Mit dem Handwerk in eine erfolgreiche Zukunft

Seit Jahrhunderten prägt das Dresdner Handwerk mit seinen vielfältigen Gewerken das Bild der Elbmetropole. Die Handwerksbetriebe im schönen Elbflorenz sorgen für Wachstum und mehren den Wohlstand der Stadt. Handwerkliche Produkte, wie der Dresdener Christstollen, machen Dresden in aller Welt bekannt.

Zudem leistet das Handwerk einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Stadt. Daher setzt sich die Handwerkskammer Dresden mit Nachdruck für eine handwerksfreundliche Ausgestaltung der Stadtentwicklungspolitik in Dresden ein. Die Unterzeichnung des gemeinsamen „Aktionsplans Handwerk in Dresden 2025“ der Landeshauptstadt Dresden und der Handwerkskammer Dresden am 9. Oktober war in dieser Hinsicht ein erster wichtiger Schritt.

In den nachfolgenden Kapiteln finden Sie weiterführende Informationen zu den konkreten Maßnahmen der Partner im Aktionsplan sowie die Wahlprüfsteine der Handwerkskammer Dresden zur Kommunalwahl 2019 und Oberbürgermeisterwahl 2015. Des Weiteren haben wir für Sie die Ergebnisse einer Standortzufriedenheitsbefragung von Dresdner Unternehmern aufbereitet.

Ansprechpartner

Dorothea Engler
Referentin für Wirtschaftsförderung

Telefon: 0351 4640-944
Fax: 0351 4640-34944
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Kommunalwahl 2019

Handwerk in Sachsen: der Grundstein starker Kommunen

Das Handwerk ist ein wesentlicher Akteur in Sachsens Kommunen: es macht unsere Kommunen lebenswert, es stiftet Identität, es schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze, es engagiert sich im Ehrenamt und oftmals als Sponsor für den örtlichen Sportverein, für die Feuerwehr, die Schule und die Kita. Gleichzeitig ist das Handwerk die tragende Säule regionaler Wertschöpfungsketten. Das Handwerk in Sachsen ist damit der Grundstein für starke Kommunen.

Die sächsische Kommunalpolitik muss deshalb die Interessen und Bedürfnisse des kommunalen Handwerks fest im Blick behalten und die notwendigen Strukturen und Standortbedingungen schaffen, damit das ostsächsische Handwerk auch in Zukunft für nachhaltiges Wachstum, gute Ausbildung und sichere Beschäftigung in den Kommunen steht.

Die Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 bieten Gelegenheit, die kommunalpolitischen Themen und Interessen des Handwerks in den politischen Austausch einzubringen, und den neuen Stadt- und Gemeinderäten von Anfang an zentrale Forderungen für eine handwerksfreundliche kommunale Entwicklung näher zu bringen:

  • Zukunftsorientierte kommunale Infrastruktur: Breitbandversorgung mit Übertragungsgeschwindigkeiten im Gigabitbereich anstreben und flächendeckend umsetzen, dabei Förder- und Unterstützungsprogramme nutzen.
  • Mittelstandsgerechte kommunale Bau- und Vergabepolitik: Kommunale Aufträge mittelstandsfreundlich ausschreiben und vergeben (Fach- und Teillosvergabe) und Anforderungen über den gesamten Prozess berücksichtigen.
  • Moderne Verwaltungsverfahren: strategische Beschleunigung kommunaler Verwaltungsverfahren durch effiziente, digitale Verwaltungsstrukturen und systematische Prüfung des Abbaus unverhältnismäßiger bürokratischer Anforderungen, wo Handlungsspielräume bei der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben bestehen.
  • Dialogkultur zwischen Verwaltung und Handwerk etablieren: Einbeziehung des Handwerks in die Abstimmung von städtischen und kommunalen Entwicklungs- und Verkehrskonzepten sowie Planungsprozessen allgemein.
  • Handwerk mittendrin: Handwerk als wesentlichen Bestandteil der Infrastruktur einer Kommune, zur wohnortnahen Versorgung von Stadt- und Ortszentren erkennen und berücksichtigen. Verdrängung des Handwerks aus Innenstädten und Ortszentren gezielt vorbeugen und mögliche Nutzungskonflikte bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Gewerbeflächen vermeiden.
  • Investitionen in Bildung: regionale Berufsschulstandorte bedarfsgerecht weiterentwickeln und ausstatten.
  • Mobilität im Wandel: In Zusammenarbeit der Kommunen verlässliche und bedarfsgerechte ÖPNV-Angebote schaffen. Entwicklung von ganzheitlichen Mobilitätskonzepten zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer; dazu zählt z. B. auch der Ausbau der Elektroladeinfrastruktur als Voraussetzung für die Nutzung von Angeboten der Elektromobilität.
  • Gutes Klima: Handwerk als Partner in die kommunale Klimapolitik einbinden und an kommunalen Konzepten beteiligen. Energetische Gebäudesanierung und Energieeffizienzmaßnahmen fördern.
  • Kommunalsteuern: Kommunale Abgaben unter Berücksichtigung der finanziellen und administrativen Belastungen für Unternehmen fair gestalten.

Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung dar.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Brzezinski
Hauptgeschäftsführer

Telefon: 0351 4640-400
Fax: 0351 4718-600
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Stefanie Suppan-Schmidt
Referentin Handwerksförderung

Telefon: 0351 4640-403
Fax: 0351 4640-34403
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Handwerkskammer Dresden positioniert sich zur Luftreinhalteplanung

Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer Dresden haben gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des neuen Luftreinhalteplans der Stadt Dresden erarbeitet

Die Landeshauptstadt Dresden hat, aufgrund anhaltender Grenzüberschreitungen bei der Luftqualität, einen neuen Luftreinhalteplan nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorgelegt. Vom 7. Dezember 2017 bis einschließlich 25. Januar 2018 wurde der Entwurf des neuen Luftreinhalteplans durch die Stadt zur Einsichtnahme und Stellungnahme veröffentlicht.

Die Handwerkskammer Dresden hat den Plan aus Sicht des Handwerks ausgewertet. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Dresden nahmen Vertreter der Handwerkskammer Dresden Mitte Januar einen Gesprächstermin bei der zuständigen Bürgermeisterin Eva Jähnigen wahr. Die Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft erläuterte die Ergebnisse und Vorhaben des Luftreinhalteplans im Detail und ging auf die Fragen der Kammervertreter ein.

Der Entwurf zum Luftreinhalteplan 2017 beinhaltet ein vielseitiges Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung. Fahrverbote sind nicht vorgesehen.

Im Anschluss an den Gesprächstermin haben die beiden Kammern eine gemeinsame Stellungnahme mit Anregungen zur Umsetzung und Weiterentwicklung erarbeitet. Wesentliche Inhalte der Stellungnahme sind die Verhinderung innerstädtischer Fahrverbote durch ein passgenaues Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung, die Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur zur Verstetigung des Verkehrs und ein besseres Baustellen- und Parkraummanagement sowie die Attraktivitätssteigerung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs.

Die Handwerkskammer Dresden und die Industrie- und Handelskammer Dresden sehen sich in den städtischen Bestrebungen zur Luftreinhaltung als Partner der Stadt und werden sich auch in Zukunft für eine aktive Miteinbeziehung in die städtischen Prozesse stark machen, um eine nachhaltige Luftreinhaltepolitik für Dresden zu gestalten.

 

Ansprechpartner

Dr. Andreas Brzezinski
Hauptgeschäftsführer

Telefon: 0351 4640-400
Fax: 0351 4718-600
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Manuela Salewski
Stellv. Hauptgeschäftsführerin, Hauptabteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsberatung

Telefon: 0351 4640-930
Fax: 0351 4640-34930
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Aktionsplan Handwerk in Dresden 2025 unterzeichnet

Landeshauptstadt Dresden und Handwerkskammer Dresden wollen Zusammenarbeit stärken

Seit Jahrhunderten leistet das facettenreiche Dresdner Handwerk einen bedeutenden Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung der sächsischen Landeshauptstadt. Handwerkliche Baukunst prägt das Gesicht der Elbmetropole. Produkte wie der Dresdner Christstollen, zeugen von reicher Handwerkstradition, stiften Identität und mehren den Ruf der Stadt in aller Welt.

Das Handwerk als Taktgeber des Mittelstandes ist seit jeher von wichtiger Bedeutung für die Wirtschaftskraft und Zukunftsfestigkeit der sächsischen Landeshauptstadt. Geht es dem Handwerk gut, blüht auch die Stadt.

Mehr als 5.000 Handwerksunternehmen in Dresden sorgen tagtäglich für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung. Zugleich sichern sie mit ihrer hohen Ausbildungsleistung die Fachkräfte von morgen und bieten jungen Menschen aus der Region eine Perspektive in der Region. Damit dies so bleibt, will sich das Handwerk in Dresden als verlässlicher Partner für Dresden weiterhin erfolgreich in die Stadtentwicklung einbringen.

Um das Bewusstsein für handwerksspezifische Themen zu schärfen, die gute Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Dresden und dem Dresdner Handwerk weiter zu intensivieren und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Dresden zu steigern, haben Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Dr. Robert Franke, Amtsleiter Wirtschaftsförderung, für die Landeshauptstadt Dresden sowie Dr. Jörg Dittrich und Dr. Andreas Brzezinski als Präsident und Hauptgeschäftsführer für die Handwerkskammer Dresden am 9. Oktober 2017 einen gemeinsamen Aktionsplan "Handwerk in Dresden 2025“ unterzeichnet. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, das Handwerk als Rückgrat des Dresdner Mittelstandes durch eine vorausschauende Standortpolitik und gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen in seiner Leistungsfähigkeit zu fördern.

Damit dies gelingen kann, werden im Aktionsplan fünf Handlungsfelder sowie davon abgeleitete Zielstellungen und Maßnahmen für die nächsten acht Jahre bis 2025 definiert. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, die kooperativen Verzahnungen zwischen Kommune und Handwerk nachhaltig zu stärken.

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Dr. Andreas Brzezinski
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(Ober-)Bürgermeister- und Landratswahl 2015

Erwartungen der Handwerkskammer Dresden

Damit die Städte und Landkreise Ostsachsens sich im nationalen wie internationalen Standortwettbewerb weiterhin erfolgreich behaupten können, stehen die Bürgermeister und Landräte in der Pflicht, die Herausforderungen der Gegenwart zu meistern und die richtigen Weichen in die Zukunft zu stellen. Dabei kommt es aus Handwerkssicht maßgeblich darauf an, dass die neuen Stadtoberhäupter und Landräte wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen setzen, kluge Köpfe mit innovativen Ideen fördern und in nachhaltig leistungsfähige Breitband- und Verkehrsnetze investieren.

Vor diesem Hintergrund richtet die Handwerkskammer Dresden als Interessenvertretung von 22.500 Handwerksunternehmen im Kammerbezirk folgende fünf Erwartungen an die Entscheidungsträger in den Rathäusern und Landratsämtern im Kammerbezirk:

  • Wirtschaftsförderung stärken und weiterentwickeln
  • Leistungsfähige Breitband- und Verkehrsnetze ausbauen und erhalten
  • Zusammenarbeit zwischen Stadt und Umland verstetigen und intensivieren
  • Bildungsinfrastrukturen bedarfsgerecht fördern und Attraktivität für junge Fachkräfte steigern
  • Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Verwaltung weiter festigen

Die Reihenfolge stellt keine Priorisierung dar.

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Standortzufriedenheitsanalyse 2014

Kommunale Standortbedingungen im Kammerbezirk Dresden im Fokus

Die Handwerkskammer Dresden und die IHK befragten im Jahr 2014 1.485 Unternehmen im Kammerbezirk, darunter 329 in der Landeshauptsadt Dresden, 272 im Landkreis Bautzen, 264 im Landkreis Görlitz, 309 im Landkreis Meißen und 311 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, zur Bedeutung und Zufriedenheit mit ihren Standortbedingungen befragt. Die Unternehmen konnten mehr als 30 Faktoren, von der Verkehrsinfrastruktur, über kommunale Steuern und Abgaben, bis zu Sicherheit, Breitbandanbindung und Kinderbetreuungsangeboten nach Bedeutung und Zufriedenheit bewerten.

Es liegen Ergebnisse für den Kammerbezirk, die Landeshauptstadt Dresden und die einzelnen Landkreise einschließlich größerer Städte vor. Die nächste Umfrage ist im Jahr 2018 geplant.

Ansprechpartner

Bärbel Leipnitz

Telefon: 0351 4640-938
Fax: 0351 4640-34938
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