Nachfolgend finden Sie Statistiken, die die Entwicklung von Betrieben und Beschäftigten im Handwerk sowie in handwerksähnlichen Gewerben aufzeigen. Wir stellen Ihnen detaillierte Daten vor, aufgeschlüsselt nach Bundesländern, Gewerbegruppen und Berufen.
Aktuelle Betriebsstatistik
Erhöhte Dynamik und altbekannte Trends – das ostsächsische Handwerk im Jahr 2025/p>
Im vergangenen Jahr hat sich die grundlegende Entwicklung der letzten Jahre, nämlich der allmähliche Rückgang der Betriebszahlen, deutlich abgeschwächt fortgesetzt. Am 31.12. waren 20.752 Betriebe in der Handwerkskammer Dresden eingetragen, das sind 96 oder 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr, jenes sah einen Rückgang von 1 Prozent. Dieser Saldo ergibt sich aus 1.567 Zu- und 1.663 Abgängen, womit die Zahl der Zugänge im Vorjahresvergleich um 15,1 Prozent und die der Abgänge um 5,7 Prozent gestiegen ist. Diese erhöhte Dynamik ist vor allem auf Entwicklungen in den zulassungsfreien Handwerken zurückzuführen.
Die dominante Gruppe im Handwerk sind weiterhin die zulassungspflichtigen Handwerke, 14.107 Betriebe sind im Kammerbezirk Dresden hier zuzuordnen. Dabei setzt sich der seit Jahren beobachtbare Rückgang der Betriebszahlen fort, auf 464 Zugänge kamen 871 Abgänge, was einem Rückgang von 2,8 Prozent und in etwa der Entwicklung des Vorjahres entspricht.
Besonders von diesem Rückgang betroffen sind die Bau- und Ausbauhandwerke, deren Betriebszahl um 4,5 Prozent zurückgegangen ist. Am stärksten betroffen sind wiederrum die Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, deren Zahl um 8 Prozent zurückgegangen ist. Weiterhin sind auch die Zahlen aller anderen Gewerbegruppen, mit Ausnahme der sich auf einem gleichbleibenden Niveau haltenden Gesundheits- und Körperpflegehandwerke, rückläufig.
Während es leider keine nennenswert positiven Nachrichten zu vermelden gibt, stechen mehrere weitere Gewerke durch auffällige Rückgänge hervor. Dies sind z.B. die Klempner (-9,3 Prozent) und die Raumausstatter (-6,4 Prozent).