Wirtschaft

© Rido - Fotolia.com (Fotomontage: Handwerkskammer Dresden)

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Das Handwerk - Rückgrat des sächsischen Mittelstandes

Mit einem Anteil von 18 Prozent an der Bruttowertschöpfung ist das Handwerk Rückgrat des sächsischen Mittelstandes. Als Motor für nachhaltiges Wachstum, Stabilitätsanker für gute Beschäftigung und Garant für eine hohe Ausbildungsleistung trägt das Handwerk maßgeblich zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Sachsen bei. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, muss die Politik dauerhaft gute Rahmenbedingungen setzen.

Wir setzen auf eine Wirtschaftsförderung mit Weitsicht, damit das ostsächsische Handwerk dauerhaft in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gestärkt wird. Dabei sind Investitionen in kluge Köpfe und leistungsfähige Netze für uns maßgebend, um die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen in Sachsen zu sichern.

Ansprechpartner

Manuela Salewski
Stellv. Hauptgeschäftsführerin, Hauptabteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsberatung

Telefon: 0351 4640-930
Fax: 0351 4640-34930
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Handwerk - starker Partner in der Region

8. Wirtschaftsförderer-Treffen der Handwerkskammer Dresden

Handwerk - starker Partner in der Region

Ziehen an einem Strang: Die ostsächsischen Wirtschaftsförderer und die Mitarbeiter der Handwerkskammer Dresden beim gemeinsamen Treffen. Foto: André Wirsig

Auch in diesem Jahr nutzte die Handwerkskammer Dresden die Messe „KarriereStart“, um sich mit den kommunalen Wirtschaftsförderern Ostsachsens sowie Vertretern der Landesverwaltung über aktuelle Themen im Handwerk auszutauschen. 24 von ihnen waren der Einladung der Kammer gefolgt.

Einführend berichtete Manuela Salewski, Hauptabteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und -beratung, von den Neuerungen im Bereich des ostsächsischen Handwerks und der Handwerkskammer im Verlauf des letzten Jahres.

Im Anschluss stellten die zwei Regionalbetreuerinnen der Handwerkskammer, die Leiterin des Servicecenters von „njumii“, dem Bildungszentrum des Handwerks, und die Abteilung Innovation und Technologie ihre Arbeit und laufende Projekte vor.

Im Fokus standen dabei neben aktuellen Projekten und Themen der Regionalbetreuung, digitale Angebote für Ausbilder im Handwerk, wie zum Beispiel das Projekt Ausbilderakademie.Digital und Angebote zur Berufsorientierung für Jugendliche. Anschließend wurden die Teilnehmer mit der Vorstellung des Kompetenzzentrums Robotik im Handwerk in dieses zukunftsweisende Themengebiet eingeführt.

Außerdem warb die Handwerkskammer Dresden im Rahmen des Treffens für den „Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres 2020“ und die Europäischen Tage des Kunsthandwerks vom 3. bis 5. April 2020.

Zum Abschluss gab es Gelegenheit zum Gedankenaustausch zwischen Wirtschaftsförderern und Kammervertretern und zum individuellen Rundgang über die Messe KarriereStart 2020.

Ansprechpartner

Manuela Salewski
Stellv. Hauptgeschäftsführerin, Hauptabteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsberatung

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Das Sächsische Handwerk 2019 - Struktur- und Potenzialanalyse

Studie über das sächsische Handwerk veröffentlicht

Das Sächsische Handwerk 2019 - Struktur- und Potenzialanalyse

© Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr / Falk Heller / argum

Kein anderes Bundesland ist so stark vom Handwerk geprägt wie Sachsen. Der Freistaat hat die höchste Handwerksdichte bundesweit, jedes vierte Unternehmen ist ein Handwerksunternehmen. Mit jedem siebenten Erwerbstätigen, der im Handwerk Beruf und Berufung findet, hat Sachsen darüber hinaus auch die zweithöchste Beschäftigtendichte im Handwerk.

Eine vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr beim Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk 2019 beauftragte, von den drei sächsischen Handwerkskammern unterstützte Studie zeichnet erstmals ein vertieftes Bild der „Wirtschaftsmacht von nebenan“. Die Studie bietet mit einer Vielzahl an Experten-Interviews, der aktiven Einbeziehung von Handwerkskammern, Innungen und Kreishandwerkerschaften und insbesondere auch der Befragung von 17.000 Handwerksunternehmen eine wissenschaftliche Grundlage für den weiteren Arbeitsprozess in Sachsen.

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Handwerkskammern äußert sich zu der Studie:

"Das Durchschnittsalter von sächsischen Unternehmern im Handwerk beträgt heute etwa 50 Jahre, drei von zehn Inhabern sind sogar älter als 60 Jahre alt. Diese Zahlen beweisen, dass das Thema Unternehmensnachfolge in den nächsten Jahren rasant an Bedeutung gewinnen wird – das Handwerk braucht daher bessere Rahmenbedingungen für die Meisterausbildung und passende Investitionsförderungen, um die Übernahme eines Unternehmens für junge Handwerksmeister attraktiv zu machen.

Die Studie zeigt auch, dass gerade kleinere Unternehmen auf Investitionsförderung angewiesen sind. Investitionen stellen die entscheidende Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens dar. Komplizierte Förderantragsprozesse hindern Unternehmen jedoch an Investitionen.

Neben den genannten gibt es zahlreiche weitere Aufgaben, die gelöst werden müssen, damit das Handwerk zukunftssicher aufgestellt ist. Gemeinsam mit der sächsischen Staatsregierung werden wir dazu konkrete Maßnahmen festlegen und auf deren zügige Umsetzung hinwirken."