Anlässlich der Debatte um den Bau einer neuen Müllverbrennungsanlage in Dresden, mahnt die Handwerkskammer Dresden die Folgen für die Höhe der Abfallgebühren stärker in den Blick zu nehmen. Manuela Salewski, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Dresden, betont. „Eine zusätzliche Belastung der Unternehmen und der Bürger in der Stadt durch steigende Müllgebühren muss unbedingt vermieden werden. Der Kostendruck gerade für kleinere und mittlere Unternehmen im Handwerk ist bereits heute enorm. Ziel muss es sein, die Gebühren perspektivisch zu senken.“
Die Handwerkskammer Dresden verweist dabei auch auf das aktuelle „Müllgebührenranking 2026“ des Zentralverbandes der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e. V. Demnach belegt die Landeshauptstadt Dresden lediglich den 61. Platz unter den 100 größten deutschen Städten bei den Müllgebühren im Vergleich. Chemnitz, Cottbus, Magdeburg und Erfurt schnitten sehr viel besser ab. „Daran erkennt man, dass andere Städte bessere Kostenstrukturen geschaffen haben“, sagt Manuela Salewski.
