Das Handwerk bleibt Ausbilder Nummer eins in der Region: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres haben sich 456 Frauen und 1.575 Männer für eine Karriere im Handwerk entschieden und einen Ausbildungsvertrag bei einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden unterschrieben. Diese insgesamt 2.031 neuen Lehrverträge (Stand 31. August) entsprechen dem Niveau des Vorjahres. Damals waren 2.058 Frauen und Männer in die duale Ausbildung gestartet.
„Diese Zahlen zeigen, das Handwerk hält trotz der Konjunkturflaute an der Ausbildung fest und stemmt sich gegen diesen Trend“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Die Handwerksbetriebe setzen auf die eigene Ausbildung, um sich ihre Fachkräfte von morgen zu sichern. Gleichzeitig wählen junge Menschen bewusst eine Ausbildung im Handwerk, weil sie wissen, wie gut ihre Karrierechancen hier sind.“
Hintergrund zur Ausbildung im Handwerk in Ostsachsen:
In mehr als 80 Berufen – von A wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bis Z wie Zimmerer – bilden die Handwerksbetriebe in der Region aus.
Die beliebtesten Berufe im Handwerk in Ostsachsen sind (nach Zahl der neu-abgeschlossenen Lehrverträge sortiert): Kraftfahrzeugmechatroniker (305 neue Lehrverträge), Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (179), Elektroniker (168), Friseur (92), Tischler (89), Maler und Lackierer (88), Dachdecker (80) sowie Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (75).
Beim Blick in die Landkreise zeigt sich ein differenziertes Bild. In der Landeshauptstadt Dresden sowie in den Landkreisen Görlitz und Meißen haben mehr Frauen und Männer eine handwerkliche Ausbildung angefangen als noch vor einem Jahr. In Dresden begannen 642 junge Menschen (9 mehr als im Vorjahr) im Landkreis Görlitz 302 (+19) und im Landkreis Meißen 339 (+3). In den Landkreisen Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ging die Zahl der Anfänger einer Ausbildung zurück. In Bautzen begannen 412 Azubis (-31) im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 339 (-27).
