Daniel Hübschmann
Abteilungsleiter
Tel:0351 4640-948
Fax:0351 4640-34948
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SYNTRAL entwickelt neue Wege, um Wissen und Leichtbau-Technologien schneller in die betriebliche Praxis zu bringen. Handwerksbetriebe und Unternehmen werden dabei aktiv in den Transferprozess eingebunden.
Wie gelangen neue Materialien, Konstruktionsansätze oder Fertigungstechnologien schneller in die betriebliche Praxis? Und warum gelingt der Austausch zwischen Forschung und Unternehmen oft nur begrenzt? Genau an diesen Fragen setzt SYNTRAL – der Synergetische Transferraum Lausitz – an.
Im Unterschied zu klassischen Innovationsprojekten stehen hier nicht fertige Lösungen im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, den Wissens- und Technologietransfer selbst zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Unternehmen werden dabei nicht als reine Anwender verstanden, sondern als aktive Partner in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess.
Thematischer Schwerpunkt ist der Leichtbau. Dieser umfasst ein breites Spektrum – von Materialleichtbau mit Aluminium oder Faserverbundwerkstoffen über strukturoptimierte Konstruktionen bis hin zu ressourcenschonenden und kreislauffähigen Ansätzen. Entscheidend ist jedoch nicht nur das „Was“, sondern vor allem das „Wie“: Wie kann Wissen so vermittelt werden, dass es im Betrieb tatsächlich ankommt und genutzt wird?
SYNTRAL setzt bewusst auf die aktive Einbindung von Unternehmen. Ziel ist es, reale Anforderungen aus der Praxis direkt in die Entwicklung neuer Transferformate einfließen zu lassen.
Das bedeutet konkret:
Der Mehrwert liegt damit nicht nur im Zugang zu aktuellem Wissen, sondern vor allem in der Mitgestaltung zukünftiger Strukturen des Wissenstransfers.
Daniel Hübschmann
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Die praktische Umsetzung erfolgt über sogenannte Werkstattprojekte. Diese verstehen sich nicht als klassische Entwicklungsprojekte, sondern als gezielte Experimentierräume für neue Formen des Austauschs im Leichtbau.
Beispiele für diese Formate sind:
Diese Werkstattprojekte zielen nicht auf einzelne Produkte, sondern auf die Weiterentwicklung des gesamten Transfersystems.
SYNTRAL ist Teil der T!Raum-Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Der Transferraum fungiert dabei als Reallabor: Neue Formen der Zusammenarbeit werden nicht nur konzipiert, sondern unter realen Bedingungen erprobt und bewertet.
Im Zentrum steht eine grundlegende Fragestellung:
Wie müssen zukünftige Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft gestaltet sein, damit Wissen schneller fließt, besser verstanden wird und in der Praxis wirksam wird?
Unternehmen übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Sie helfen,
Der Transferraum wird so selbst zum Gegenstand gemeinsamer Entwicklung.
SYNTRAL richtet sich an Unternehmen, die im Leichtbau tätig sind oder sich mit Material-, Struktur- und Konstruktionsfragen beschäftigen. Im Fokus steht nicht die Nutzung einzelner Angebote, sondern die aktive Beteiligung an einer zentralen Zukunftsfrage:
Wie muss Wissens- und Technologietransfer gestaltet sein, damit er im betrieblichen Alltag tatsächlich funktioniert?
Unternehmen, die sich einbringen, erhalten die Möglichkeit, neue Formen der Zusammenarbeit frühzeitig kennenzulernen, eigene Anforderungen einzubringen und den Transfer zwischen Forschung und Praxis aktiv mitzugestalten.