Veranstaltungsrückblick der Handwerkskammer Dresden


12. Sachverständigentag der sächsischen Handwerkskammern

Mehr als 130 Sachverständige des Handwerks waren zu Gast in Dresden, um sich über aktuelle Themen im Sachverständigenrecht und der -praxis zu informieren.

12. Sachverständigentag der sächsischen Handwerkskammern

Treffen in Dresden dient dem fachlichen Austausch

Über 130 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige des Handwerks haben sich in Dresden zum Dialog getroffen. Gemeinsam hatten die drei sächsischen Handwerkskammern zum zwölften Sachverständigentag in die Landeshauptstadt eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens standen der fachliche Austausch rund um aktuelle Themen und Standpunkte im Bereich des Sachverständigenwesens.

In ihrer Begrüßung hob Manuela Salewski, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Dresden, hervor, welche große Bedeutung das Sachverständigenwesen in der Selbstverwaltung des Handwerks einnimmt: „Sie machen die Selbstverwaltung mit ihrer Tätigkeit greifbar. Als Experten ihres jeweiligen Gewerks machen sie deutlich, dass die Selbstverwaltung des Handwerks aus der Basis heraus passiert“, gab sie den Anwesenden mit auf den Weg. Nicht selbstverständlich sei der sehr gute Ruf, den sich die Sachverständigen des Handwerks aufgrund ihrer Qualifikation, Objektivität und persönlichen Eignung erworben haben, betonte Manuela Salweski.

Zu den Fachreferenten des zwölften sächsischen Sachverständigentages zählte Jens Kestler. Der freie Dozent für digitale Fotografie gab den Anwesenden wertvolle Tipps im Umgang mit ihren Kameras. Denn so gut moderne Fotoapparate auch sind, um insbesondere gutachtenrelevante und gerichtsfeste Aufnahmen zu tätigen, müssen oftmals spezielle Einstellungen an den Kameras getätigt werden. „Das reicht von der richtigen Einstellung des Autofokussystems bis hin zur manuellen Regelung der Lichtempfindlichkeit“, so Kestler, der seinen Vortrag mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis anreicherte.

Um juristische Feinheiten und Herausforderungen kreisten drei weitere Vorträge des Tages. So skizzierte Rechtsanwalt Bernd Morgenroth die Grundzüge des neuen Bauvertragsrecht und zeigte in diesem Zusammenhang auch die Einsatzfelder für Sachverständige auf. Frank Giesecke, Richter am Landgericht Chemnitz, erläuterte praxisnah die Erwartungshaltung eines Richters gegenüber Sachverständigen.

Dass Rechtsanwältin Katharina Bleutge vom Institut für Sachverständigenwesen in Köln in ihrem Vortrag die richtigen Schwerpunkte setzte, zeigten die vielen Nachfragen der Sachverständigen. Bleutke, die auch Leiterin der Redaktion der Sachverständigenzeitschrift „IfS-Informationen“ ist, gab unterhaltsam Auskunft über Aktuelles aus dem Sachverständigenrecht und der Sachverständigenpraxis.

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