Veranstaltungsrückblick der Handwerkskammer Dresden


1.	Sitzung des Europa-Ausschusses des sächsischen Handwerks

© Schimke - Handwerkskammer Chemnitz

1. Sitzung des Europa-Ausschusses des sächsischen Handwerks

Europäische Gesetzesinitiativen, Themen und Prozesse, die sich unmittelbar auf das Handwerk auswirken, haben in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile kommen rund 65 Prozent aller Gesetzesvorlagen, die in Deutschland implementiert werden, aus Brüssel. Vor diesem Hintergrund haben sich die sächsischen Handwerkskammern entschieden, ihre Aktivitäten auf europäischer Ebene auszuweiten und einen ständigen Europaausschuss des sächsischen Handwerks einzurichten.

Der informelle Gesprächskreis konstituierte sich am 11. März 2016 in Freiberg und soll sich fortan regelmäßig, u.a. auch mit Vertretern des Europäischen Parlaments, zu aktuellen europapolitischen Themen zusammensetzen.

„Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den sächsischen Handwerkskammern, den Europaabgeordneten sowie ausgewählten Abgeordneten des Sächsischen Landtages und Vertretern der Sächsischen Staatsregierung zu intensivieren, um das Bewusstsein für die Belange des Handwerks bei europäischen Themen zu steigern und die handwerksspezifische Interessenvertretung in Brüssel weiterzuentwickeln. Dafür ist es unabdingbar, dass die drei sächsischen Kammern einheitliche Positionen in der Europapolitik vertreten“, betonte Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden.

Auf der Tagesordnung der ersten Sitzung standen die Themen TTIP, digitaler Binnenmarkt und die Asylsituation, sowie die EU-Transparenzinitiative und die damit einhergehende Evaluierung reglementierter Berufe in Europa.