Zuschüsse statt Darlehen – Freistaat muss im  Soforthilfeprogramm nachsteuern

© André Wirsig

Zuschüsse statt Darlehen – Freistaat muss im Soforthilfeprogramm nachsteuern

Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, zu den Corona-Hilfen in Sachsen

02.04.2020

Vor dem heutigen Spitzentreffen in der sächsischen Staatskanzlei zwischen Vertretern der Politik und der Wirtschaft erhöhen Vertreter des Handwerks den Druck auf die Politik.

 

„Angesichts der sehr schwierigen Lage für zahlreiche Unternehmen müssen die Hilfen im Freistaat deutlich ausgebaut werden. Notwendig sind insbesondere Zuschüsse, um die Liquiditätsengpässe der Betriebe zu beheben“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Zuschüsse helfen schnell und müssen nicht zurückgezahlt werden. Zudem benötigen wir in Sachsen ein angemessenes Angebot auch für die größeren Betriebe.“ Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Praxis in anderen Bundesländern. „Wenn Bayern, Brandenburg und Thüringen den von der Krise betroffenen Unternehmen Zuschüsse zahlen können, kann Sachsen das auch. Anderenfalls haben die hiesigen Unternehmen einen klaren Wettbewerbsnachteil nach der Krise.“

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