Positive Bilanz zum Jahresausklang: Im vierten Jahr in Folge Plus bei neu abgeschlossenen Lehrverträgen

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Positive Bilanz zum Jahresausklang: Im vierten Jahr in Folge Plus bei neu abgeschlossenen Lehrverträgen

30.12.2016

Eine erfreuliche Bilanz kann das ostsächsische Handwerk zum Jahresende ziehen: 536 Frauen und 1.427 Männer haben in diesem Jahr einen Ausbildungsvertrag bei einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden unterschrieben. Mit den insgesamt 1.963 neuen Lehrverträgen kann nicht nur ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet werden, sondern auch ein Anstieg bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im vierten Jahr in Folge.

„Unter dem Motto ‚Die Zukunft ist unsere Baustelle‘ der Imagekampagne des Handwerks sind wir in dieses Jahr gestartet. Gemeinsam haben Betriebe, Innungen, Kreishandwerkerschaften und die Handwerkskammer Dresden es mit Leben gefüllt, denn wenn wir von der Zukunft im Handwerk sprechen, reden wir an allererster Stelle von gut ausgebildetem Nachwuchs“, so Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Umso schöner ist es natürlich, wenn wir zum Jahresende ein Plus verzeichnen können. Dies ist aber kein Grund, uns nun auf diesem positiven Ergebnis auszuruhen. Vielmehr nehmen wir es als Ansporn, auch 2017 wieder die Jugendlichen auf die Attraktivität des Handwerks als Arbeitgeber aufmerksam zu machen.

So ist die Handwerkskammer Dresden gemeinsam mit verschiedenen Innungen vom 20. bis 22. Januar wieder auf der Dresdner Messe „KarriereStart“ vertreten. Neben Fragen rund um das Thema Aus- und Weiterbildung berät die Kammer dort auch zur Existenzgründung.

Beliebtester Ausbildungsberuf im Kammerbezirk Dresden ist auch 2016 mit 263 neu unterschriebenen Lehrverträgen der des Kraftfahrzeugmechatronikers. Es folgen Friseur (169), Elektroniker (155) und Tischler (102).

Hintergrund: Im Kammerbezirk Dresden, zu dem die Kreise Görlitz, Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt Dresden gehören, sind etwa 22.500 Handwerksbetriebe registriert. Die Unternehmen haben etwa 125.000 Beschäftigte und bilden etwa 5.200 Lehrlinge aus.