Ostsächsisches Handwerk zur Fachregierungserklärung des Sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig

© André Wirsig

Ostsächsisches Handwerk zur Fachregierungserklärung des Sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig

Jörg Dittrich: Förderlücke bleibt – sächsische Unternehmen nach Corona schlechter gestellt

29.04.2020

In Reaktion auf die Fachregierungserklärung von Wirtschaftsminister Martin Dulig verweist die Handwerkskammer Dresden darauf, dass in der Unterstützung der Unternehmen bei weitem noch nicht alles ideal läuft. 2.500 Betriebe des Friseur- und Kosmetikerhandwerks mussten auf Grundlage der Allgemeinverfügung schließen. Bäcker und Fleischer erleiden noch immer Umsatzverluste in Höhe von mehr als 25 Prozent. In den Autohäusern musste der Verkauf über Wochen eingestellt werden - zahlreiche weitere Betriebe haben die Geschäfte schließen oder das Leistungssortiment massiv einschränken müssen.

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, sagt: „Wirtschaftlich stehen viele Betriebe vor Problemen, mit denen sie noch lange zu kämpfen haben. Bei der Krisenbewältigung durch die Politik ist vieles gut gelaufen. Dass schwer von der Krise betroffene sächsische Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten keine Sofortzuschüsse bekommen haben, ist hingegen ein schwerer Fehler. Unsere Unternehmen werden nach der Krise schlechter gestellt sein als vergleichbare Betriebe in den Nachbarbundesländern.“

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