Lehrstellen-Statistik: Immer mehr junge Menschen zieht es ins ostsächsische Handwerk

© André Wirsig

Lehrstellen-Statistik: Immer mehr junge Menschen zieht es ins ostsächsische Handwerk

1986 Frauen und Männer entscheiden sich für eine Karriere im Kammerbezirk

30.11.2016

Der positive Trend auf dem Ausbildungsmarkt in Ostsachsen hält weiter an: 546 junge Frauen und 1440 Männer haben (Stand 30. November) bisher in diesem Jahr einen Ausbildungsvertrag bei einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden unterschrieben. Die insgesamt 1986 neuen Lehrverträge bedeuten ein Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit konnte das ohnehin schon gute Niveau des Vorjahres noch einmal ausgebaut werden.

„Diese Zahlen zeigen, dass sich das intensive Werben der Handwerksbetriebe, Kreishandwerkerschaften, Innungen und der Handwerkskammer um die Schulabgänger lohnt. Immer mehr Berufseinsteiger erkennen, welch attraktiver Arbeitgeber das ostsächsische Handwerk ist und welche Karriere-chancen eine Ausbildung im Handwerk bietet“, sagt Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Das Handwerk ist wie kein anderer Wirtschaftsbereich regional verankert und bietet jungen Menschen Berufsperspektiven in ihrer Heimat.“

Beliebtester Ausbildungsberuf der jungen Männer im Kammerbezirk Dresden ist nach wie vor der des Kraftfahrzeugmechatronikers. 254 junge Herren lernen künftig die richtige Wartung und Reparatur moderner Fahrzeuge. Weitere 157 haben sich für eine Lehre zum Elektroniker und 92 für eine Ausbildung zum Tischler entschieden. Bei den Frauen dominieren andere Berufswünsche. 154 junge Damen erlernen das Friseurhandwerk, 85 werden zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk ausgebildet und 39 Mädchen lernen das Einmaleins des Konditorenhandwerks. Insgesamt liegt die Frauenquote bei den Lehrlingen im Kammerbezirk bei 27,5 Prozent.

Hintergrund: Im Kammerbezirk Dresden, zu dem die Kreise Görlitz, Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt Dresden gehören, sind etwa 22.500 Handwerksbetriebe registriert. Die Unternehmen haben etwa 125.000 Beschäftigte und bilden etwa 5.200 Lehrlinge aus.

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