Konstante Betriebszahlen im Handwerk – Handwerksdichte im Kammerbezirk über Bundesdurchschnitt

Konstante Betriebszahlen im Handwerk – Handwerksdichte im Kammerbezirk über Bundesdurchschnitt

Jetzt 23.000 Betriebe / Zuwachs bei Kraftfahrzeugtechnikern

19.02.2015

Im Kammerbezirk Dresden sind mit Stand 31. Dezember 2014 insgesamt 23.000 Handwerksbetriebe angesiedelt. Das sind 7 Betriebe mehr als vor einem Jahr. 1.701 Zugängen stehen 1.694 Abgänge gegenüber. Erstmals seit vier Jahren stieg sowohl die Zahl der Neugründungen, als auch die der Löschungen.

Mit einem Plus von 171 Betrieben konnte vor allem das zulassungsfreie Handwerk Zuwachs verbuchen (jetzt 5.055 Betriebe). Im zulassungspflichtigen Handwerk gingen die Bestände auf 14.592 zurück. Nennenswerte Zuwächse im Mitgliederbestand hatten nur die Kraftfahrzeugtechniker (+17). Sie entwickelten sich mit 1.609 Betrieben zum größten Gewerbezweig im zulassungspflichtigen Handwerk. Als vormals stärkstes Gewerbe wurden somit die Elektrotechniker (1.561 Betriebe) auf Rang zwei verdrängt. Hier, wie auch bei den Maurern und Betonbauern, sanken die Betriebszahlen innerhalb des Jahres um 27 beziehungsweise 34 Betriebe.

Insgesamt 7.654 Betriebe im Kammerbezirk sind der Gruppe Bau/Ausbau zuzuordnen, gefolgt von Elektro/Metall (6.906), sowie Gesundheit, Körperpflege, Reinigung (3.542) und den Holzhandwerken (2.255). 916 Betriebe gehören zur Gruppe Bekleidung/Textil/Leder und etwa 900 Betriebe zur Gruppe Nahrungsmittel und Glas/Papier/Keramik/Sonstige.

Die meisten Handwerksbetriebe sind in der Stadt Dresden angesiedelt (5.349). Der Landkreis Görlitz (4.673 Betriebe) hat derzeit die höchste Wachstumsrate an Betrieben. Auch im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stiegen die Betriebszahlen leicht auf jetzt 4.283. Einen Betriebsschwund verzeichnen der Landkreis Meißen (-21 auf 3.826) und der Landkreis Bautzen (-31 auf 4.869).

Mit unverändert 14,5 Betrieben je 1.000 Einwohner liegt die Handwerksdichte im Kammerbezirk Dresden deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt (12,4). In Dresden blieb die Betriebsdichte mit 10,1 Betrieben je 1.000 Einwohner konstant. Im Landkreis Görlitz stieg die Betriebsdichte des Handwerks aufgrund der Kombination stark gewachsener Mitgliederzahlen und erheblich korrigierter Einwohnerzahlen auf 17,8 Betriebe je 1.000 Einwohner am meisten. Die zweithöchste Dichte besitzt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit unverändert 17,4.

 

Berichtszeitraum: 01.01. - 31.12.2014

Ansprechpartner

Carolin Schneider
Pressesprecherin

Telefon: 0351 4640-406
Fax: 0351 4640-34406
E-Mail schreiben

Peggy Michel
Pressereferentin

Telefon: 0351 4640-404
Fax: 0351 4640-34404
E-Mail schreiben

Daniel Bagehorn
Pressereferent

Telefon: 0351 4640-405
Fax: 0351 4640-34405
E-Mail schreiben