Initiative ValiKom: Handwerkskammer Dresden als Vertreter des ostdeutschen Handwerks

© André Wirsig

Initiative ValiKom: Handwerkskammer Dresden als Vertreter des ostdeutschen Handwerks

Für bessere Chancen am Arbeitsmarkt: Berufliche Kompetenzen sichtbar machen

11.02.2016

Rund zwei Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 34 Jahren verfügten deutschlandweit im Jahr 2012 über keinen anerkannten Berufsabschluss, so das Bundesinstitut für Berufsbildung. Viele dieser Menschen haben sich jedoch im Verlauf ihres Erwerbslebens berufliche Kompetenzen angeeignet, welche bisher nicht durch Nachweise belegt werden konnten. Ein einheitliches und in der Breite etabliertes Verfahren dazu gibt es in Deutschland jedoch bislang nicht.

Hier setzt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt „Abschlussbezogene Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen (ValiKom)“ an. Unter Leitung des Westdeutschen Handwerkskammertags entwickelt und erprobt die Handwerkskammer Dresden gemeinsam mit sieben weiteren Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern während der Projektlaufzeit bis zum Jahr 2018 ein auf allgemeingültigen Standards beruhendes Verfahren. Dafür werden verschiedene Berufsbereiche in den Kammerbezirken einbezogen.

Ziel des Verfahrens soll es sein, erworbene Kompetenzen sichtbar zu machen, abschlussbezogen festzustellen und durch ein Zertifikat zu belegen. „Damit entsteht auch eine verlässliche Basis für unsere Mitgliedsbetriebe, um bei einem Bewerber schnell feststellen zu können, was er ohne Abschluss trotzdem kann und wo noch Qualifizierungsbedarf besteht“, so Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden.Am Ende des Projekts wird ein ausführlicher Handlungsleitfaden mit Verfahrensbeschreibung, Instrumenten, Validierungszertifikat und Empfehlungen stehen. Diese Dokumentation bietet dann die Grundlage für einen weiterführenden Dialog.

Hintergrundinformationen:

Neben dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) als Projektkoordinator wirken die Handwerkskammern Dresden, Hannover, München und Münster sowie die Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau, Köln, München und Stuttgart an der Pilotinitiative mit. Als einzig vertretene Ost-Handwerkskammer repräsentiert die Handwerkskammer Dresden in der Initiative das gesamte ostdeutsche Handwerk.

Ansprechpartner

Carolin Schneider
Pressesprecherin

Telefon: 0351 4640-406
Fax: 0351 4640-34406
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Peggy Michel
Pressereferentin

Telefon: 0351 4640-404
Fax: 0351 4640-34404
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Daniel Bagehorn
Pressesprecher

Telefon: 0351 4640-405
Fax: 0351 4640-34405
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