Halbzeit auf der Baustelle für den Neubau des  Bildungszentrums der Handwerkskammer Dresden

© André Wirsig

Halbzeit auf der Baustelle für den Neubau des Bildungszentrums der Handwerkskammer Dresden

Aus- und Weiterbildungsangebote künftig unter der Marke njumii – Neubau in Dresden kostet rund 40 Millionen Euro

24.08.2018

Für mehr als 2.900 Lehrlinge im Handwerk, für mehr als 850 angehende Handwerksmeister und für mehr als 4.100 Teilnehmer von Fortbildungslehrgängen ist das Bildungszentrum der Handwerkskammer Dresden jährlich Mittelpunkt ihrer Aus- und Weiterbildung. „Um ihnen allen die bestmögliche Qualität für ihren Unterricht zusammen mit der modernsten Ausstattung zu bieten, baut die Handwerkskammer Dresden das neue Bildungszentrum in der Landeshauptstadt“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind das A und O für das ostsächsische Handwerk und zentrales Anliegen der Wirtschaftsmacht von nebenan. Der Neubau ist daher eine starke Investition in die Zukunft.“

Die Kosten für den Bau liegen bei gut 40 Millionen Euro. Rund 18,6 Millionen Euro werden durch den Bund und den Freistaat Sachsen gefördert. Die restliche Summe stemmt das ostsächsische Handwerk aus Eigenmitteln.

Die Arbeiten auf der Baustelle in unmittelbarer Nähe zum Hauptgebäude, der Mensa und dem Gästehaus der Handwerkskammer in der Dresdner Albertstadt laufen seit April 2017. Der erste Unterricht im neuen Bildungszentrum ist für das zweite Halbjahr 2019 geplant.

Im Neubau stehen künftig über 6.100 Quadratmeter für die Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Auf dieser Fläche finden sich u. a. rund 30 Werkstätten für die Bereiche Metallbearbeitung, Elektrotechnik, Sanitär, Heizung und Klima, sowie für die Schweiß- und Kunststofftechnik plus die erforderlichen Prüflabore der Metalltechnik. Mit vier werkstattnahen Unterrichtsräumen, den in Werkstätten integrierten Lerninseln und zwei großen zentralen Seminarräumen werden neue Standards in der dualen Aus- und Weiterbildung gesetzt.

Künftig werden hier u. a. die Berufe Metallbauer, Klempner, Elektrotechniker oder Installateur und Heizungsbauer ihr Meisterstudium absolvieren. Die Schweißtechnische Lehranstalt – aktuell noch auf die Standorte Großenhain und Dresden verteilt – wird im Neubau vereint und unter modernsten Bedingungen ausbilden können.

Das Herzstück wird ein Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, das zur Darstellung besonderer energetischer Situationen, aber auch von Neuheiten bei Material und Technologien dient. Hier sollen
Sicherheits- und Gebäudetechnik demonstriert und neue Lehrgänge für die Praxis erprobt werden.

Aus Bildungszentrum wird „njumii – Das Bildungszentrum des Handwerks“

Mit dem Neubau wächst auch die neue Marke „njumii – Das Bildungszentrum des Handwerks“, unter der das Bildungszentrum ab dem 1. September an den Start geht. njumii – aus dem Englischen „new me“ (neues Ich und am Ende mit langem i gesprochen) in die Lautsprache umgesetzt – steht für die Vielfalt der Möglichkeiten, die das Handwerk bietet und die Chancen, die die Weiterbildungsangebote der Handwerkskammer bereithalten.

„Unser Ziel ist es, mit njumii neue Zielgruppen zu erschließen. Bisher haben wir uns als Bildungszentrum der Handwerkskammer Dresden beworben. Das hat uns sowohl mit Blick auf die Zielgruppe als auch geografisch eingeschränkt“, erläutert Andreas Brzezinski. „Das Handwerk bleibt aber natürlich weiterhin unsere Hauptzielgruppe. Ebenso bleibt das Bildungszentrum Teil der Handwerkskammer Dresden.“

Im Sommer 2015 hatte die Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden beschlossen, eine neue Marke auf den Weg zu bringen. Vor knapp zwei Jahren begannen zusammen mit einer Dresdner Agentur die Arbeiten an dem Projekt. Im Internet wird sich njumii ab dem 1. September unter der Webseite www.njumii.de präsentieren. Ziel ist, dass Neugierige dort mit drei Klicks ihren gewünschten Kurs finden.

 

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