Fahrverbote in Berlin betreffen auch das sächsische Handwerk

Fahrverbote in Berlin betreffen auch das sächsische Handwerk

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: „Handwerksbetriebe werden in ihrer Mobilität eingeschränkt“

10.10.2018

Die heutige Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts zu Dieselfahrverboten
in Berlin wurde in Dresden mit Ernüchterung zur Kenntnis genommen.
Die Entscheidung, die Fahrverbote elf Straßenabschnitte in Berlin umfasst,
betrifft auch das ostsächsische Handwerk. Denn auch vom Kammerbezirk
Dresden aus fahren Handwerker in die betreffenden Gebiete in der Hauptstadt.

„Sächsische Handwerksunternehmen haben mit dieser Entscheidung einen
klaren Wettbewerbsnachteil, weil sie in ihrer Mobilität eingeschränkt werden.
Das Erreichen der Baustellen sollte nicht nur im Slalom um die Verbotszonen
herum möglich sein. Technische Nachrüstungen von Dieselfahrzeugen müssen
flächendeckend finanziert und bürokratiearm umgesetzt werden, sonst
werden sächsische Handwerker in den kommenden Jahren massiv in ihren
wirtschaftlichen Aktivitäten beschnitten.“, so Dr. Jörg Dittrich, Präsident der
Handwerkskammer Dresden.

Zur Information:
Die Handwerkskammer Dresden, deren Kammerbezirk die Landkreise Bautzen,
Görlitz, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und die Landeshauptstadt
Dresden umfasst, vertritt die Interessen von 22.122 Mitgliedsbetrieben.

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