Eurozone darf nicht zur Schuldenunion werden

Eurozone darf nicht zur Schuldenunion werden

Handwerk kritisiert milliardenschweren Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB

22.01.2015

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute den milliardenschweren Ankauf von Staatsanleihen krisengeschüttelter Euro-Länder angekündigt, um die Geldwertstabilität innerhalb der Wirtschafts- und Währungsunion zu wahren. Dazu Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: „Der milliardenschwere Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist das falsche Signal. Die Eurozone wird damit schleichend zur Haftungs- und Schuldenunion, in der Gewinne privatisiert und Schulden sozialisiert werden.“

Das Handwerk kritisiert die Vorgehensweise der EZB entschieden. Der Ankauf von Staatsanleihen hoch verschuldeter Mitgliedstaaten der Eurozone führt dazu, dass die betreffenden Länder immer weniger Anreize haben, wirkungsvolle und nachhaltig währende politische Reformen einzuleiten.

Das Handwerk stellt sich gegen diese Politik des billigen Geldes. Stattdessen sollte sich die EZB dafür stark machen, dass insbesondere Unternehmen aus der südlichen Peripherie Europas einen erleichterten Zugang zu Krediten erhalten.

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