Erster Schritt in berufliche Zukunft gemacht: 673 junge Menschen wollen Karriere im Handwerk starten

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Erster Schritt in berufliche Zukunft gemacht: 673 junge Menschen wollen Karriere im Handwerk starten

Die beliebteste Ausbildungsberufe in der Region sind Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker und Tischler

31.05.2018

174 Frauen und 499 Männer wollen zum neuen Lehrjahr eine Ausbildung im ostsächsischen Handwerk beginnen. Sie alle haben (Stand 31. Mai) bereits vor Beginn der Sommerferien ihre Zukunft geklärt und einen Lehrvertrag bei einem Handwerksbetrieb in der Region unterschrieben. Im Bezirk der Handwerkskammer Dresden, zu dem die Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt Dresden gehören, starten damit 673 junge Menschen ihre berufliche Karriere im Handwerk. Damit liegt die Zahl auf dem Wert des Vorjahreszeitpunktes (zum Vergleich: 675 neue Lehrverträge zum 31. Mai 2017).

„Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Daher verstärken viele Handwerker ihre Anstrengungen, um einen passenden Auszubildenden zu finden“, so Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Zahlreiche Handwerksfirmen kooperieren eng mit Schulen vor Ort, bieten Praktika oder Ferienjobs an und präsentieren sich auf Ausbildungsmessen. Die aktuell sehr gute konjunkturelle Lage im Handwerk zeigt, wie wichtig es ist, schon heute das Fundament für die Gewinnung der Fachkräfte von morgen zu legen.“

Einen Überblick über freie Lehrstellen und Praktikumsplätze im ostsächsischen Handwerk bieten die Online-Börsen der Handwerkskammer Dresden. Unter www.hwk-dresden.de/einfachmachen haben Jugendliche die Möglichkeit das passende Angebot für sich zu finden und Firmen die Gelegenheit ihre Angebote kostenfrei einzustellen. Aktuell sind hier rund 300 Ausbildungsplätze gelistet.

Der beliebteste Ausbildungsberuf im Kammerbezirk Dresden ist der des Kraftfahrzeugmechatronikers. 142 junge Menschen erlernen ab dem neuen Ausbildungsjahr das Einmaleins der Kfz-Technik. Dahinter folgen die Berufe Elektroniker (48 neue Lehrverträge), Tischler (42) sowie Augenoptiker (36) und Friseur (35). Das Handwerk bildet in 130 Berufen aus, im Kammerbezirk Dresden können mehr als 80 erlernt werden.