Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert sich über Kunsthandwerk aus Sachsen, Berlin und Frankreich

© Handwerkskammer Dresden

Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert sich über Kunsthandwerk aus Sachsen, Berlin und Frankreich

Auf der Internationalen Handwerksmesse erlebt die Regierungschefin Hutkreationen aus Dresden und Blaudruck aus Coswig

09.03.2018

Hoher Besuch für das Handwerk: Kanzlerin Angela Merkel war heute zu Gast auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München. Dabei schaute sich die Regierungschefin die deutsch-französische Sonderschau mit Exponaten der Europäischen Tage des Kunsthandwerks näher an. Die Schau, die erstmals auf der IHM zu sehen ist, vereint erstklassige Handwerksprodukte, modernes Design und Tradition.

 

„Der Besuch der Kanzlerin ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Handwerk im Allgemeinen und dem Kunsthandwerk im Speziellen“, sagt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Die Initiative zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks ist im Jahr 2002 in Frankreich entstanden. Bereits zum fünften Mal richtet die Handwerkskammer Dresden die Aktionstage in diesem Jahr in ihrem Kammerbezirk aus. Dass inzwischen Kunsthandwerker in über 19 europäischen Ländern daran teilnehmen, ist ein starkes Zeichen der grenzüberschreitenden Verbundenheit des Handwerks.“

 

Zu sehen sind in der deutsch-französischen Sonderschau neben Tischen und Stühlen Pariser Handwerker, einem besonderen Regalsystem aus Berlin auch Kreationen aus Ostsachsen. Ausgestellt wird etwa ein Modell von Hutmacherin Elise Schneider-Marfels. Die Dresdnerin bietet in der Neustadt ihren Kunden genähte Kopfbedeckungen, bezaubernden Kopfputz und attraktive Fascinator sowie Reitzylinder und Hüte in Maßanfertigung an. In München stellt Elise Schneider-Marfels einen Fascinator (ein festlicher Kopfschmuck) mit einer Blüte aus reiner Seide aus.

 

Dem Blaudruckhandwerk hat sich Heidi Folprecht-Pscheida, Inhaberin der Schauwerkstatt Coswig, verschrieben. Seit mehr als drei Jahrzehnten beschäftigt sich die Sächsin mit dem traditionellen Handwerk, das im vergangenen Jahr für die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit nominiert wurde. Die Kunden von Heidi Folprecht-Pscheida sind international. Auf der Messe ist eine Tischdecke mit markanten Muster zu sehen.

 

Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks finden vom 23. bis 25. März statt. Allein in Ostsachsen öffnen knapp 100 Goldschmiede, Maßschneider, Töpfer, Tischler, Glasmaler und viele weitere mehr ihre Werkstätten und Ateliers. Das Programm, alle teilnehmenden Kunsthandwerker und Informationen zur Eröffnungsveranstaltung am 22. März im Dresdner Kraftwerk Mitte unter www.kunsthandwerkstage.de


 

Informationen zur Internationalen Handwerksmesse:

Rund 1000 Aussteller aus rund 60 Gewerken stellen vom 07. bis 13. März 2018 auf dem Messegelände München ihre Neuheiten und Lösungen vor.
Aus Ostsachsen präsentiert sich das Dresdner Atelier Poet von Miriam Klinkert – in ihrer Feintäschnerei entwirft, gestaltet und produziert sie u.a. maßgefertigte Leder-Halsbänder und -Leinen für Hunde – sowie die Whitestone Bike GmbH von Jens Jankowski. In Zittau baut der Zweiradmechaniker mit seinem Team Mountainbikes und Rennräder, die höchsten sportlichen Ansprüchen genügen und mit ihrem Design die Individualität ihrer Besitzer unterstreichen. Whitestone präsentiert sich dabei am Stand des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, welches Handwerksbetriebe bei ihren Digitalisierungsprozessen begleitet und sie bei der praktischen Umsetzung digitaler Produktions- und Arbeitsprozesse unterstützt.

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