Begehrte Ausbildungsplätze in der Region: Schulabgänger drängen weiterhin ins Handwerk

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Begehrte Ausbildungsplätze in der Region: Schulabgänger drängen weiterhin ins Handwerk

Mehr als 2000 junge Frauen und Männer starten ihre berufliche Karriere bei der Wirtschaftsmacht von Nebenan

01.10.2018

Vom Augenoptiker bis zum Zweiradmechatroniker – die Auswahl an Ausbildungsberufen
im Handwerk ist groß. 509 junge Frauen und 1526 junge Männer haben sich für einen Handwerksberuf entschieden und beginnen eine Lehre bei einem Handwerksbetrieb in Ostsachsen. Die insgesamt 2035 neuen Lehrverträge (Stand 30. September) entsprechen dem hohen Niveau des Vorjahres, als Ende September insgesamt 2063 Schulabgänger ihre Karriere im Handwerk in Ostsachsen begannen.

„Diese Zahlen zeigen, dass die Lust der jungen Menschen auf eine Ausbildung im  Handwerk hoch und das Handwerk ein attraktiver Arbeitgeber für Berufseinsteiger ist. „Es ist auch deutliches Signal dafür, dass das gemeinsame, kontinuierliche Werben der  Handwerksbetriebe, der Innungen und Kreishandwerkerschaften um die jungen Leute  Früchte trägt. Nichtsdestotrotz bleiben Lehrstellen im ostsächsischen Handwerk unbesetzt, da Betriebe keine passenden Auszubildenden finden.“ sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Ausbildung im Handwerk braucht Rahmenbedingungen – dazu zählt auch, dass sich Politik und öffentliche Auftraggeber zur losweisen und mittelstandsfreundlichen Vergabe bekennen.“

Beliebtester Ausbildungsberuf im Handwerk in Ostsachsen ist der Beruf des Kfz-Mechatronikers. 325 Frauen und Männer erlernen das Einmaleins der Motoren,
des Fahrwerks, der Bremsen und der Abgasanlage. In der Rangliste folgen die Ausbildungen zum Elektroniker (146), Friseur (138), Tischler (112) sowie zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (91).

Hintergrund:

Die Handwerkskammer Dresden, deren Kammerbezirk die Landkreise Bautzen,
Görlitz, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und die Landeshauptstadt
Dresden umfasst, vertritt die Interessen von rund 22.100 Mitgliedsbetrieben
mit rund 125.000 Beschäftigten und etwa 5.200 Auszubildenden.

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