Azubi-Ticket: Weitere Verzögerung nicht akzeptabel – Handwerk fordert Umsetzung bis 1. März 2019

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Azubi-Ticket: Weitere Verzögerung nicht akzeptabel – Handwerk fordert Umsetzung bis 1. März 2019

Ostsächsisches Handwerk wendet sich mit offenem Brief an Wirtschaftsminister Martin Dulig

30.11.2018

Mit einem offenen Brief hat sich die Handwerkskammer Dresden an Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig gewandt. Sie fordern in diesem die rasche Einführung des Azubi-Tickets zum 1. März 2019 – für die aktuell rund 5.500 Auszubildenden im ostsächsischen Handwerk, ebenso wie für alle anderen Lehrlinge im Freistaat. 

„Das Azubi-Ticket ist im aktuellen Koalitionsvertrag versprochen, also muss es auch noch in der aktuellen Legislaturperiode kommen“, so Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Wir sind froh, dass endlich Bewegung in die Sache gekommen ist. Es ist jedoch weder für die Handwerksbetriebe noch für deren Azubis hinnehmbar, dass sich die Gründung der Landesverkehrsgesellschaft und damit auch die Umsetzung eines Azubi-Tickets über einen längeren Zeitraum hinziehen sollen.“

Hintergrund

Das Handwerk fordert seit Jahren die Einführung eines Azubitickets im Frei-staat Sachsen, das den Jugendlichen die Fahrten zwischen Wohnung und Berufsschule zu einem reduzieren Preis ermöglicht. Dieses Azubiticket ist auch die Voraussetzung für die Umsetzung einer zentralen Berufsschulnetz-planung, wie sie von der Wirtschaft ebenfalls seit mehreren Jahren gefordert wird.

Eine aktuelle Erhebung der Kreishandwerkerschaft Bautzen hat ergeben, dass Lehrlingen im Durchschnitt Kosten in Höhe von knapp 114 Euro pro Monat allein für den Weg vom Wohnort zur Berufsschule entstehen.

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