663 Frauen und Männer beginnen eine Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb in Ostsachsen

© Andre Wirsig

663 Frauen und Männer beginnen eine Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb in Ostsachsen

Die beliebteste Ausbildungsberufe sind Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker und Anlagenmechaniker

03.06.2019

146 Frauen und 517 Männer wollen zum neuen Lehrjahr eine Ausbildung im Handwerk beginnen. Sie alle haben (Stand 31. Mai) bereits vor Beginn der Sommerferien ihre Zukunft geklärt und einen Lehrvertrag bei einem Handwerksbetrieb unterschrieben. Im Bezirk der Handwerkskammer Dresden, zu dem die Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt Dresden gehören, starten damit 663 junge Menschen ihre berufliche Karriere im Handwerk. Damit liegt die Zahl auf dem Niveau des Vorjahres (zum Vergleich: 673 neue Lehrverträge waren zum 31. Mai 2018 unterschrieben).

„Die Handwerksbetriebe setzen auf die Ausbildung. Denn Sie wissen, die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Daher verstärken viele Handwerker ihre Anstrengungen, um einen passenden Auszubildenden zu finden“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Zahlreiche Handwerksfirmen kooperieren mit Schulen, bieten Praktika oder Ferienjobs an und präsentieren sich auf Ausbildungsmessen. Die aktuell sehr gute konjunkturelle Lage im Handwerk zeigt, wie wichtig es ist, schon heute das Fundament für die Gewinnung der Fachkräfte von morgen zu legen.“

Einen Überblick über freie Lehrstellen und Praktikumsplätze im ostsächsischen Handwerk bieten die Online-Börsen der Handwerkskammer Dresden. Unter www.hwk-dresden.de/einfachmachen haben Jugendliche die Möglichkeit das passende Angebot für sich zu finden und Firmen die Gelegenheit ihre Angebote kostenfrei einzustellen. Aktuell sind hier rund 280 Ausbildungsplätze von A wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bis Z wie Zimmerer gelistet.

Der beliebteste Ausbildungsberuf im Kammerbezirk Dresden ist der des Kraftfahrzeugmechatronikers. 143 junge Menschen erlernen ab dem neuen Ausbildungsjahr das Einmaleins der Kfz-Technik. Dahinter folgen die Berufe Elektroniker (56 neue Lehrverträge), Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (43) sowie Friseur (38) und Tischler (37).

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