Ihre Wegbegleiter zu mehr Energieeffizienz im Unternehmen

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Ihre Wegbegleiter zu mehr Energieeffizienz im Unternehmen

Übersicht der Förderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene

Für Projekte, Investitionen und Beratungsleistungen in den verschiedenen Bereichen des Umweltschutzes sowie der Energieumwandlung und -nutzung gibt es zahlreiche Förderprogramme von der EU-Ebene über Bund und Länder bis teilweise hin zu Kommunen und regionalen Institutionen.

Von hervorzuhebender Bedeutung sind die vielfältigen Programme der nationalen Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Auf den Seiten der KfW gelangen Sie über die Rubriken Unternehmen, Energie & Umwelt zu den zahlreichen Förderprodukten. Besonders attraktive finanzielle Unterstützungen werden für Maßnahmen auf dem Gebiet der energetischen Gebäudesanierung in Form  zinsgünstiger Darlehen mit z. T. unterschiedlichen Tilgungszuschüssen je nach Sanierungsniveau zur Verfügung gestellt.

Eine Förderung von Beratungsleistungen und Vorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energien kann in vielen Fällen am günstigsten über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragt werden.

Aber auch der Freistaat Sachsen bietet mit den Förderrichtlinien „Zukunftsfähige Energieversorgung“ – RL Energie/2014 und „Klimaschutz“ – RL Klima/2014 zahlreiche Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung effizienter und innovativer Vorhaben.

Ein gewisser systematischer Rechercheaufwand bei der Suche nach dem eventuell geeigneten Förderangebot für die geplante Maßnahme ist in aller Regel schon erforderlich.

Hilfestellung dabei erhalten Sie z. B. durch die Mitarbeiter der Saena - Sächsische Energieagentur GmbH, Ihre Handwerkskammer oder auch über die Kundenberater an den Servicetelefonen beim BAFA oder der KfW.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Hübner
Technische Beratung Schwerpunkt Energie und Umwelt

Telefon: 0351 4640-936
Fax: 0351 4640-34936
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Förderprogramm zur SCR-Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Dieselmotoren

Im Zuge der Luftreinhaltepolitik der Bundesregierung erfolgt ein neuer Förderaufruf bis Ende September 2019. Grundlage bilden zwei modifizierte Richtlinien zur Förderung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen

Förderprogramm zur SCR-Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Dieselmotoren

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Im Zuge der Luftreinhaltepolitik der Bundesregierung erfolgt ein neuer Förderaufruf bis Ende September 2019. Grundlage bilden zwei modifizierte Richtlinien zur Förderung von leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen - LHLF (zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht - zGG) und von schweren derartigen Fahrzeugen – SHLF (3,5 bis 7,5 Tonnen zGG) zur Nachrüstung mit Katalysatoren zur Stickstoffdioxidreduzierung in Städten mit Überschreitung des Grenzwertes im Jahr 2018.

Im Bereich der beiden Förderrichtlinien sind nunmehr auch Fahrzeuge der Fahrzeugklassen M1 und M2 innerhalb der vorgegebenen Gewichtsgrenzen antragsberechtigt.

Wer sind die Zuwendungsempfänger?

Antragsberechtigt sind Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen mit Selbstzündungsmotor, die ihren Firmensitz in einer der in Anhang II genannten besonders belasteten Städte oder in einem der diesen Städten angrenzenden Landkreise haben. Ebenso berechtigt sind gewerbliche Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in einer der vorgenannten Städte zu realisieren hat. Nennenswerte Aufträge liegen dann vor, wenn 25 % oder mehr der Aufträge pro Jahr – alternativ kann auch das Umsatzvolumen herangezogen werden – in der belasteten Stadt geleistet werden.

Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Auf Basis der von der EU-Kommission vorgenommenen Notifizierung der Förderrichtlinien gilt nunmehr eine Förderquote von bis zu 80 % der Umrüstkosten (Systemkosten und externe Einbaukosten). Zuwendungen werden bis zum Höchstbetrag von 3.000 Euro für LHLF und bis zu 4.000 Euro für SHLF gewährt. Eine Kumulierung mit Fördermitteln Dritter für denselben Fördergegenstand ist darüber hinaus jetzt z. B. evtl. auf landesrechtlicher Grundlage bis zu 95 % möglich.

Hier finden Sie die Richtlinien mit Hinweisen zum Antragsverfahren.

Die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) ist für die Förderabwicklung zuständig und bietet eine Hotline unter der Telefonnummer 04941 602-788 sowie eine Service-E-Mail (Diesel-HWNR@bav.bund.de) zur Beantwortung von Fragen an.

 

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Dr. Andreas Hübner
Technische Beratung Schwerpunkt Energie und Umwelt

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Förderprogramm rund um Energieeffizienz im Betrieb

Investitionsprogramm – „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien (IEPEE) – nun auch mit Zuschussförderung.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die bisherigen Förderangebote im Bereich Energieeffizienz für Unternehmen neu strukturiert. Ab dem 1. Januar 2019 können die neuen Förderungen in Anspruch genommen werden. Die Energieeffizienz-Potenziale in der Wirtschaft sollen stärker genutzt werden, um Energie zu sparen und die Kohlendioxid-Emissionen zu senken.

Gefördert werden zahlreiche Maßnahmen in vier Modulen: Querschnittstechnologien, Prozesswärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien, Mess-/ Steuer-/ Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software sowie energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen.

Das neue Förderprogramm wird einerseits als Kreditvariante mit Tilgungszuschuss über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten. Andererseits kann alternativ ein reiner Investitionszuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Maßnahmen beantragt werden. Die aktuellen Konditionen, Richtlinien und Detailinformationen finden Sie auf den Seiten der KfW www.kfw.de und des BAFA www.bafa.de

 

Die Handwerkskammer Dresden ist Transferpartner im Rahmen des Projektes Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) und unterstützt Handwerksunternehmen mit kostenfreier Beratung sowie bei der Beantragung von Fördermitteln.

 

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Richtlinie Zukunftsfähige Energieversorgung

Förderung der Energieeffizienz durch den Freistaat Sachsen

Die Förderrichtlinie zur Zukunftsfähigen Energieversorgung – RL Energie/2014 vom 7. Mai 2015 verfolgt den Zweck, Maßnahmen zu unterstützen, die durch Verringerung des Verbrauchs an fossilen Energieträgern die CO2-Emissionen der Wirtschaft reduzieren.

Die Höhe der Zuwendung für investive Vorhaben kann für Unternehmen bis zu 50 Prozent betragen. Wesentliche Anforderung dafür ist der Nachweis der Effizienzsteigerung und der CO2-Emissionsminderung.

 

 

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