Fördermittel und Fördermöglichkeiten im Handwerk

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Fördermittel und Fördermöglichkeiten im Handwerk

Fördermittel gibt es als zinsverbilligte Darlehen, Bürgschaften, Beteiligungen oder in vereinzelten Fällen auch als rückzahlungsfreie Zuschüsse.

Vor jedem größeren Investitionsvorhaben sollte geprüft werden, ob öffentliche Finanzhilfen bzw. Fördermittel in Anspruch genommen werden können.

In jedem Fall ist zu empfehlen, in der Vorbereitungsphase einen der betriebswirtschaftlichen Berater der Handwerkskammer zu konsultieren. Diese informieren über aktuelle Konditionen der Finanzhilfen und unterstützen bei der Erarbeitung eines Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplans.

Gern beraten Sie die Betriebswirtschaftlichen Berater der Handwerkskammer Dresden zu möglichen Förderprogrammen. Ausführliche Informationen zu entsprechenden Förderprogrammen der EU, des Bundes sowie des Freistaates Sachsen finden Sie in der Informationsleiste.

Ansprechpartner zu Themen der Wirtschaftsförderung und -beratung

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Wachstumsfonds Sachsen

Der Freistaat Sachsen stärkt den Mittelstand mit 85 Millionen Euro.

Der Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen III (WMS) wurde Anfang diesen Jahres (2021) neu aufgelegt.

Gefördert werden mittelständische Unternehmen in Sachsen, die durch ein starkes Wachstum geprägt sind, andere Unternehmen zukaufen wollen, international ausgerichtet sind oder die Unternehmensnachfolge regeln müssen.

Der Freistaat stellt sächsischen Investoren dafür bis Ende 2025 insgesamt 85 Millionen Euro zur Verfügung. Der WMS richtet sich an Unternehmen mit starkem Wachstum oder dem Angebot von innovativen Produkten, Dienstleistungen bzw. Produktionsverfahren oder Unternehmen, die im Bereich neuer Technologien tätig sind. Der Sitz des Unternehmens oder der Betriebsstätte ist im Freistaat Sachsen. Hierbei wird der Fokus vor allem auf das verarbeitende Gewerbe sowie produktionsnaher Dienstleister mit überregionaler Marktausrichtung gelegt.

Gespeist wird der Fonds durch den Freistaat Sachsen sowie sächsischer Förderinstitute, wie die Sächsische Aufbaubank oder die Bürgsschaftsbank Sachsen GmbH und regionaler Kreditinstitute. Es werden Beteiligungen gewährt. Dadurch stärkt sich die jeweilige Eigenkapitalbasis. Außerdem wird durch eine gesteigerte Bonität der finanzielle Spielraum erweitert.

  • Weitere Informationen zum Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen unter www.wachstumsfonds-sachsen.de 
  • Fragen zu Fördermittel des Freistaates Sachsen wenden Sie sich an die Hotline der SAB: 0351 4910-4910  
  • Fragen zur Unternehmensfinanzierung richten Sie bitte an Telefon: 0351 4640-931 bzw.  E-Mail: wirtschaft@hwk-dresden 
  • Fragen zur Förderung von KMU beantworten Ihnen die betriebswirtschaftlichen Berater der Handwerkskammer Dresden unter 0351 4640-931 bzw. wirtschaft@hwk-dresden.
Ansprechpartner

Fanny Richter

Telefon: 0351 4640-931
Fax: 0351 4640-34931
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Nachrangdarlehen zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur für KMU | Sächsische AufbauBank (SAB)

Der Freistaat Sachsen gewährt für diese Zielgruppe zinsverbilligte Nachrangdarlehen. KMU, die investieren und wachsen wollen, aber nicht über ausreichendes Eigenkapital oder bankübliche Sicherheiten verfügen. Ziel ist es, wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in Sachsen zu erhalten oder zu schaffen. Das Nachrangdarlehen nimmt eine eigenkapitalnahe Funktion ein. Das bedeutet, es wird im Rating als Eigenkapital gewertet und verbessert somit die Bilanzstruktur des Unternehmens und erleichtert schlussendlich die Beschaffung weiterer Finanzmittel.

Gefördert werden Errichtungsinvestitionen, Wachstumsvorhaben bzw. die grundlegende Umstellung der Produktion. Weiterhin förderfähig ist der Erwerb eines Betriebes der stillgelegt ist oder von der Stilllegung bedroht ist. Es können auch gebrachte Wirtschaftsgüter gefördert werden, sofern sie noch nicht gefördert wurden oder von einem verbundenen Unternehmen stammen. Ebenso förderfähig ist die Übernahme von kleinen Betrieben durch Familienangehörige oder ehemalige Mitarbeiter des Inhabers. Ersatzinvestitionen oder Investitionen in Fahrzeuge, die im Straßenverkehr zugelassen werden sollen, sind nicht förderfähig.

Antragsberechtigt sind KMU, die ihren Sitz in Sachsen haben. Der Absatz ist überregional. Der Eigenbeitrag zur Finanzierung muss mindestens 25% betragen. Es muss ein bilanzbasiertes Rating vorliegen. Die Investition sollte mindestens 70.000 € betragen. Dabei beträgt das Darlehensvolumen mindestens 20.000 €. Der Höchstbetrag liegt bei 5 Mio €. Die Zinskonditionen orientieren sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und dem Rating der Hausbank. Es können bis zu fünf tilgungsfreie Anlaufjahre beantragt werden. Die maximale Kreditlaufzeit beträgt 15 Jahre. Sicherheiten werden nicht gestellt. Eine vorzeitige Tilgung ist möglich.

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank (SAB). Antragsteller ist die Hausbank des Unternehmers. Der Antrag muss vor Beginn der geplanten Maßnahme erfolgen. Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn kann bei der SAB beantragt werden. Dieser Antrag muss schriftlich begründet werden.

Weitere Informationen zum Nachrangdarlehen und zu weiteren Fördermitteln des Freistaates Sachsen erhalten Sie an der Hotline der SAB unter 0351 4910-4910 sowie unter www.sab.sachsen.de. Zu Fragen der Unternehmensfinanzierung und zur Förderung von KMU stehen Ihnen ebenso die betriebswirtschaftlichen Berater der Handwerkskammer Dresden unter 0351 4640-931 bzw. wirtschaft@hwk-dresden.de zur Verfügung.

Ansprechpartner

Fanny Richter

Telefon: 0351 4640-931
Fax: 0351 4640-34931
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Förderprogramm "Regionales Wachstum"

Das im Rahmen der Corona-Maßnahmen des Freistaat Sachsen für das Jahr 2020 aufgelegte Sonderprogramm „Regionales Wachstum“ mit 30 Millionen Euro wurde inzwischen wieder geschlossen. Über 500 Anträge sind bereits bewilligt bzw aktuell in der Prüfung. Dementsprechend sind die Mittel nunmehr verplant.

Neue Anträge sind nicht mehr möglich. Vor dem 1. Dezember 2020 gestellte Anträge werden weiterhin bearbeitet.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank

Beratungsförderung De-minimis-Verordnung

Umstellung der Förderung für das organisationseigene Beratungswesen

Am 1. April 2017 ist eine neue Richtlinie zur Förderung der organisationseigenen Betriebsberatung im Handwerk in Kraft getreten.

Die Betriebsberatung unterliegt ab jetzt der De-minimis-Verordnung der Europäischen Union.

Für die ratsuchenden Unternehmen bleibt die Beratung nach wie vor kostenfrei. Das betrifft Beratungen mit einem Leistungsumfang zwischen zwei und 32 Beratungsstunden. Von den zu beratenen Unternehmen ist ab sofort zwingend eine De-minimis-Erklärung einzuholen, denen nach Beendigung der Beratung eine De-minimis-Bescheinigung auszuhändigen ist. Die Gesamtsumme der dem Unternehmen gewährten De-minimis-Beihilfen innerhalb von drei Steuerjahren (im laufenden sowie in den vorangegangenen zwei Steuerjahren) darf 200.000 € nicht übersteigen. 

Die von der Handwerksammer ausgestellte De-minimis-Bescheinigung ist für 10 Jahre vom Unternehmen aufzubewahren.


 

Ansprechpartner

Fanny Richter

Telefon: 0351 4640-931
Fax: 0351 4640-34931
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