Ihre Wegbegleiter zu mehr Energieeffizienz im Unternehmen

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Ihre Wegbegleiter zu mehr Energieeffizienz im Unternehmen

Übersicht der Förderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene

Für Projekte, Investitionen und Beratungsleistungen in den verschiedenen Bereichen des Umweltschutzes sowie der Energieumwandlung und -nutzung gibt es zahlreiche Förderprogramme von der EU-Ebene über Bund und Länder bis teilweise hin zu Kommunen und regionalen Institutionen.

Von hervorzuhebender Bedeutung sind die vielfältigen Programme der nationalen Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Auf den Seiten der KfW gelangen Sie über die Rubriken Unternehmen, Energie & Umwelt zu den zahlreichen Förderprodukten. Besonders attraktive finanzielle Unterstützungen werden für Maßnahmen auf dem Gebiet der energetischen Gebäudesanierung in Form  zinsgünstiger Darlehen mit z. T. unterschiedlichen Tilgungszuschüssen je nach Sanierungsniveau zur Verfügung gestellt.

Eine Förderung von Beratungsleistungen und Vorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energien kann in vielen Fällen am günstigsten über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragt werden.

Ein gewisser systematischer Rechercheaufwand bei der Suche nach dem eventuell geeigneten Förderangebot für die geplante Maßnahme ist in aller Regel schon erforderlich.

Hilfestellung dabei erhalten Sie z. B. durch die Mitarbeiter der Saena - Sächsische Energieagentur GmbH, Ihre Handwerkskammer oder auch über die Kundenberater an den Servicetelefonen beim BAFA oder der KfW.

Ansprechpartner

Andreas Pludra
Technische Beratung Schwerpunkt Energie und Umwelt

Telefon: 0351 4640-936
Fax: 0351 4640-34936
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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Start Stufe 2 der Neubauförderung (21.04.2022)

Die für Stufe 1 bereitgestellten Haushaltsmittel wurden im Laufe des 20.04.2022 ausgeschöpft. Somit können keine Anträge mehr für Neubauvorhaben mit den Produktbestimmungen aus Stufe 1 gestellt werden.

Grundlage für die Fortführung der Förderung sind weiterhin die am 01.02.2022 in Kraft getretenen Richtlinien für die Bundesförderung für effiziente Gebäude - Nichtwohngebäude (BEG NWG) und Wohngebäude (BEG WG) vom 07.12.2021, einschließlich der jeweils in der Anlage "Technische Mindestanforderungen" enthaltenen Vorgaben mit den folgenden Abweichungen:                                                                            

Art der Förderung

  • §  Die Förderung wird ausschließlich in den Kreditvarianten 261/263 angeboten.

Gegenstand

  • §  Die Effizienzhaus-/Effizienzgebäude-Stufe 40, 40 Erneuerbare Energien (EE) und die Effizienzhaus-Stufe 40 Plus sind nicht mehr beantragbar. Gefördert wird nur die Effizienzhaus-/Effizienzgebäude-Stufe 40 Nachhaltigkeit (NH).

Tilgungszuschüsse

  • §  Die Höhe des Tilgungszuschusses beträgt für das Energieeffizienz/Energiegebäude 40 NH 12,5 %

Wärmeerzeugung

  • §  Es erfolgt eine Einschränkung der Förderung für die  Wärmeerzeugung auf Basis Erneuerbare Energien. Mit Gas betriebene Wärmeerzeugung (z.B. Gasbrennwertkessel oder gasbetriebene KWK-Anlagen) sowie deren Einbau sind nicht mehr förderfähig.

Weitere Informationen sind in den Merkblättern (nebenstehend) enthalten.

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Förderrichtlinie Speicher (FRL Speicher/2021)

Antragstellung wieder möglich!

Ab Montag, den 14. Februar 2022 können über das SAB-Förderportal wieder Anträge entsprechend der Förderrichtlinie Speicher (FRL Speicher/2021) gestellt werden. Mit dem Beschluss des Sächsischen Landtages stehen für das Haushaltsjahr 2022 3,8 Mio. EUR für die Förderrichtlinie zur Verfügung. Die Förderbedingungen sind seit der Novellierung im Jahr 2021 unverändert.

Gefördert werden investive Vorhaben, die einer Erhöhung des Eigenverbrauchs von Solarstrom dienen durch Wärmespeicher sowie Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätzen und Kombinationen der Stromspeicher mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Antragsberechtigt:

  • Natürliche und juristische Personen des öffentl. und privaten Rechts.

Gefördert werden:

  • Dezentrale aufladbare ortsfeste Speicher für elektr. Energie
  • Auch in Verbindung mit ortsfester Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge
  • Blei-Akkumulatoren sind von der Förderung ausgeschlossen
  • Investitionen für die Umwandlung und Speicherung von elektr. in thermische Energie (Wärmespeicher) über PV-Anlagen in Form von Neu-, Ersatzinvestitionen oder Erweiterungen saisonaler Energie-Speichersysteme

Voraussetzungen: (Auszug)

  • Vorhaben muss im Freistaat Sachsen realisiert werden
  • Keine Kumulierung gleichartiger Förderprogramme möglich
  • Fünfjährige Zweckbindungsfrist und bestimmungsmäßiger Einsatz ist erforderlich

Stromspeicher:

  • Kapazität > 10 kWh ohne Ladeinfrastruktur (LIS), > 8 kWh mit LIS
  • Dauerhafte Kopplung mit dem öffentl. Stromnetz und der PV-Anlage mit einer Bruttoleistung von mind. 9 Kilowattpeak (kWp) ist notwendig

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge:

  • Ladeleistung der Ladestation(en) mind. 4 kW je Ladepunkt AC
  • bzw. mind. 10 kW je Landepunkt DC verfügen
  • nach Abschluss des Vorhabens - Verbindung mit den Stromspeicher notw.

Wärmespeicher - Speichervolumen muss mehr als 10 m³ Wasseräquivalent betragen

  • Kopplung mit einer PV-Anlage von mind. 9 kWp
  • Die zur Kopplung vorgesehene PV-Anlage muss nach dem 01.01.2020 errichtet worden sein oder eine Erweiterung der Kapazität um mind. 5 auf 9 kWp stattgefunden haben

Konditionen:

  • Gewährung Festbetragsfinanzierung (der zuwendungsfähigen Ausgaben - Begrenzung auf tatsächliche Ausgaben)
  • Zuwendung Stromspeicher Sockelbetrag von 500 € zzgl. 200 € pro kWh Nutzkapazität
  • Zuwendung Wärmespeicher von 250 € pro m³ Wasseräquivalent nutzbares Speichervolumen

Die Antragstellung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank (SAB).

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie erhalten Sie hier.

Hinweis: Das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft weist darauf hin, dass Speicher absehbar weitgehend erfolgreich in den Markt eingeführt sind und die Speicherförderung in der derzeitigen Form deshalb nach Bewilligung der noch verfügbaren Mittel eingestellt werden soll.

Es ist zu erwarten, dass die Antragstellung nur innerhalb eines kurzen Zeitraums möglich sein wird.

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Ergänzung zum Umweltbonus für Elektromobile

Verlängerung der Innovationsprämie bis 31. Dezember 2022

Die im Zuge des Corona-Konjunkturpaketes als Ergänzung zum Umweltbonus zur Förderung der Beschaffung von Elektromobilen geschaffene (und zuletzt bis 31. Dezember 2021 befristete) „Innovationsprämie“ wurde bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Die derzeit geltende „Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus)“ wurde redaktionell angepasst und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die derzeit geltende Richtlinie wurde entsprechend mit der Richtlinie-Neu geändert und trat am 1. Januar 2022 in Kraft.

Eckpunkte der aktuellen Fassung:

  • Keine Förderung von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen mit Überschreitung der CO2 –Emission von 50 Gramm und einer elektrischen Reichweite von weniger als 60 km
  • Weiterhin gültig - Mindestreichweite von 80 km (für Plug-in-Fahrzeuge) ab 1. Januar 2025
  • Ab 2023 sind weitere Einschränkungen für Plug-in-Fahrzeuge angedacht, um die Förderung noch deutlich stärker auf den Klimaschutz auszurichten
  • Förderquoten: reine E-Autos (6.000,- € / 9.000,- € bei Berücksichtigung Herstelleranteil), Plug-in-Hybride (4.500,- € / 6.750,- € bei Berücksichtigung Herstelleranteil)
  • Bei Listenpreisen über 40.000,- € reduziert sich die Förderung
  • Förderung gilt für Klassen M1(Pkw), N1(leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen) sowie Nutzfahrzeuge N2 (Führung mit Pkw-Führerschein Klasse B)

Auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Sie sich über die Details informieren.

Zur schnellen Bearbeitung bittet die BAFA bereits beim Erstantrag auf die Vollständigkeit der notwendigen Unterlagen zu achten (siehe Merkblatt).

Für Beratungen stehen die Mitarbeiter des BAFA am Dienstag und Donnerstag von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 06196 908-1009 zur Verfügung.

Zur Liste der förderfähigen Fahrzeuge (1. Dezember 2021)

Zur Übersicht zum Stand der Anträge (1. Januar 2022)

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Ladeinfrastruktur in Betrieben: Förderung für Fuhrpark und Mitarbeiterparkplätze

Ladeinfrastruktur in Betrieben: Förderung für Fuhrpark und Mitarbeiterparkplätze

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen und für betriebliche Elektrofahrzeuge sowie für Dienstfahrzeuge.

Gefördert werden der Kauf und die Errichtung einer neuen, nicht öffentlich zugänglichen stationären Ladestation inklusive des Netzanschlusses. Die Ladeinfrastruktur muss sich an Stellplätzen befinden, die zur gewerblichen Nutzung oder zum Abstellen von Fahrzeugen der Beschäftigten vorgesehen sind.

Der Zuschuss beträgt 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 900 Euro pro Ladepunkt. Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert.
Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Schätzungsweise 60 bis 85 Prozent aller Ladevorgänge finden zu Hause oder am Arbeitsplatz statt. Die neue Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge - Unternehmen und Kommunen“ bietet dabei eine entscheidende finanzielle Unterstützung für interessierte Betriebe.

Anträge können ab dem 23. November 2021 über das Förderportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden.

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Antragstopps für die Umsetzung der RL Energie/2014 (Förderperiode 2014 - 2020)

Antragsstopp Richtlinie Energie 2014 – Information der Sächsischen Aufbaubank

Die Richtlinie Klima/2014 wurde aus EFRE-Mitteln der Europäischen Union (EU) finanziert, welche mit Auslaufen der EU-Förderperiode in 2020 ausgeschöpft sind.

Die Förderung nach dieser RL ist für alle Programmteile ausgesetzt und eine Neuantragstellung derzeit nicht möglich.

mehr zur Förderrichtlinie Klimaschutz – RL Klima/2014 

 

 

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Neue Förderung für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben

Nachdem die EU grünes Licht gegeben hat, können Batterie-, Brennstoffzellen- und hybridelektrische Fahrzeuge und die dazugehörige erforderliche Tank- und Ladeinfrastruktur gefördert werden. Bis zum Jahr 2024 stellt das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) insgesamt ca. 1,6 Milliarden Euro für die Förderung der Anschaffung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge sowie circa 5 Milliarden Euro für den Aufbau der Tank- und Ladeinfrastruktur bereit.


Die neue Richtlinie fördert u.a.:

  • Anschaffung neuer und junger gebrauchter sowie auf alternative Antriebe umgerüsteter Nutzfahrzeuge in Höhe von 80 % der Investitionsmehrausgaben im Vergleich zu einem konventionellen Dieselfahrzeug,
  • die für den Betrieb der klimafreundlichen Nutzfahrzeuge erforderliche Tank- und Ladeinfrastruktur mit max. 80 % der projektbezogenen Gesamtausgaben, z. B. Ladesäulen, Netzanschluss, Batteriespeicher

Die Antragsstellung für den ersten Förderaufruf ist zwischen 16. August und 27. September 2021 möglich. Falls in diesem Zeitraum mehr Anträge eingereicht werden als Finanzmittel zur Verfügung stehen, erfolgt eine Priorisierung auf Basis einer CO2-Einsparungsquote. Wie diese berechnet wird und welche weiteren Vorgaben gelten, finden Sie im Förderaufruf.

Bis Ende 2024 wird es vier Förderaufrufe pro Jahr geben. Den Antrag können Sie über das eService-Portal des Bundesamt für Güterverkehr (BAG) stellen.

Alle Informationen rund um die Förderrichtlinie, zu den Förderaufrufen und zu klimafreundlichen Nutzfahrzeugen, z.B. eine Fahrzeugdatenbank und Praxisbeispiele, finden Sie hier.

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Höhere Förderung von Einzelmaßnahmen der energetischen Gebäudesanierung

Unternehmen, Hausbesitzer, Pächter und Mieter werden seit Anfang 2021 bei energetischen Sanierungsmaßnahmen durch die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) noch besser unterstützt als bisher. Dies gilt für Einzelmaßnahmen sowohl für Wohngebäude mit einem Zuschuss von bis zu 15.000 Euro pro Maßnahme sowie für Nichtwohngebäude von bis zu 200 Euro pro saniertem Quadratmeter.

Die geförderten Einzelmaßnahmen, mit unterschiedlichen Zuschüssen, gliedern sich in die Bereiche:

  • Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
  • Anlagentechnik (außer Heizung)
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
  • Heizungsoptimierung
  • Fachplanung und Baubegleitung

Wer beispielsweise seine Heizung künftig mit erneuerbaren Energien betreibt und den alten Ölkessel ersetzt, erhält vom Staat bis zu 50 Prozent der Investitionskosten gezahlt.

Damit einhergehend wird auch die Fachplanung, Baubegleitung, Fördermittelantrags­stellung und Projektabwicklung durch qualifizierte Experten gefördert. Für den Bereich Nichtwohngebäude beträgt der Fördersatz 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben - maximal 20.000 Euro.

Für Bestandsgebäude (Mindestalter fünf Jahre) neu hinzugekommene Einzelmaßnahmen sind mit der BEG unter anderem:

  • In Nichtwohngebäuden Kältetechnik zur Raumkühlung und der Einbau von Beleuchtungssystemen
  • Gebäudeautomatisierung in Wohngebäuden, Stichwort „Smart Home“
  • Lüftungsanlagen
  • Ersatz oder erstmaliger Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung

Nähere Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter der Rubrik Energie hier.

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Konjunkturprogramm »Nachhaltig aus der Krise«

Zuwendungen zur nachhaltigen Bewältigung der durch die COVID-19-Pandemie verursachten wirtschaftlichen Krise

Der Freistaat Sachsen gewährt Zuwendungen zur nachhaltigen Bewältigung der durch die COVID-19-Pandemie verursachten wirtschaftlichen Krise im Rahmen der Initiative „Nachhaltig aus der Krise".

Für Sie als Handwerker ist dabei wichtig, dass neben der eigenen Nutzung des Programms, Möglichkeiten der Generierung von Leistungen aus öffentlichen Ausschreibungen der Kommunen dahingehend sondiert werden sollten.

Fördergegenstand

Innovative, beispielhafte oder modellhafte Vorhaben, die im Rahmen der Initiative ausgewählt wurden, werden gefördert. Diese haben insbesondere die Stärkung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft, einschließlich Gartenbau, Fischerei und Aquakultur, und der regionalen Wertschöpfung, die Vermeidung und Verringerung klimaschädlicher Auswirkungen und von Klimafolgen sowie die Unterstützung einer zukunftsfähigen Energieversorgung zum Ziel.

Bezogen auf das Handwerk können folgende Punkte Bedeutung erlangen (Auszug)

- investive und nichtinvestive Maßnahmen:

  • Qualitätssicherung zur Stärkung der regionalen Wertschöpfungskette
  • Nachhaltige Anlagen/ Bau von Landschaftselementen (Biotopen, -systemen)
  • Mehrwert für den Tourismus (Naturerleben)
  • Konzepte/ Umsetzung zur Viehschlachtung - regionale Vermarktung
  • Entwicklung/ Einsatz zur stofflichen Verwertung von regionalen Rohstoffen (z.B. Schilf - aus der Teichwirtschaft

lm Themenbereich „Klimafolgenbewältigung, Vorsorge und Umgang mit Extremwetterereignissen“

- investive Maßnahmen:

  • In Siedlungsgebieten – Errichtung von klimaresilienten Anlagen und verbesserte Unterhaltung von Stadtgrün (Kommunal und private Flächen)
  • Dach-und Fassadengrün, Alleen und Biotope
  • Schaffung von Löschwasserreservoirs an definierten Standorten
  • Einsatz von wassersparender Technik in KMU über die gesetzl. Verpflichtungen hinaus
  • Errichtung von Anlagen zur innerstädtischen Abkühlung, Verschattung, Durchlüftung
  • Schaffung von Trinkbrunnen, Anlagen zur Regenwassernutzung, -management

Im Themenbereich „zukunftsfähige Energieversorgung"

  • Modellvorhaben aus der Wasserstoffwirtschaft
  • Innovative Nutzung von Photovoltaik

Antragsteller können natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts sein. 

Voraussetzungen

  • Kein Beginn vor Antragsstellung bei der Genehmigungsbehörde
  • vollständiger Abruf der beantragten Mittel bis zum 31.12.2022
  • Maßnahme im Freistaat Sachsen
  • Grundstückseigentümer Antragsteller bei Zuwendung für bauliche Investitionen

Art und Umfang der Zuwendung

Zuwendungsart – Projektförderung / Finanzierungsart – Anteilsfinanzierung

  • Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss von in der Regel 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Gewerblich oder freiberuflich Tätigen wird ein Fördersatz von maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt

Durchführung im Aufrufverfahren

Dem Antragsverfahren vorgeschaltet ist die Auswahl und Ernennung förderwürdiger Vorhaben im Rahmen der Initiative „Nachhaltig aus der Krise". Antrags- und Bewilligungsbehörde ist die Sächsische Aufbaubank Förderbank - SAB. Die Bekanntmachung wird auf der Seite des Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft unter www.mehrwert.sachsen.de veröffentlicht.

Die Förderrichtlinie ist seit dem 14.12.2020 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31.12.2022 außer Kraft.

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Bewertung von Maschinen und technischen Anlagen
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Einführung der steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen zum 01.01.2020

Die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen ist zum Jahresbeginn 2020 eingeführt worden.

Die Laufzeit der Förderung beträgt 10 Jahre. (Maßnahmen nach dem 31.12.20219 - 01.01.2030). Mit der Nutzung der Förderung ist die Steuerschuld über 3 Jahre absetzbar. Daneben können 20 % der Kosten für die fachgerechte Installation, die Inbetriebnahme sowie die notwendigen Umfeldmaßnahmen und die Materialkosten abgesetzt werden. Darüber hinaus ist die Minderung der  tariflichen Einkommenssteuer (bis zu 40.000 €) über 3 Jahre anwendbar.

Weitere Informationen sind auf der Seite des Bundesministeriums der Finanzen einsehbar unter: www.bundesfinanzministerium.de

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Antragstopp SäGEP (Sächsischer Gewerbeenergiepass)

Die SAB (Sächsische Aufbaubank) informiert, dass ab sofort (14.02.2020) ein Antragsstopp für die nichtinvestive Maßnahme „SäGEP“ (Sächsischen Gewerbeenergiepass) vorgenommen wird. Weitere Informationen finden Sie unter: www.sab.sachsen.de

Förderprogramm rund um Energieeffizienz im Betrieb

Investitionsprogramm – „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien (IEPEE) – nun auch mit Zuschussförderung.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die bisherigen Förderangebote im Bereich Energieeffizienz für Unternehmen neu strukturiert. Ab dem 1. Januar 2019 können die neuen Förderungen in Anspruch genommen werden. Die Energieeffizienz-Potenziale in der Wirtschaft sollen stärker genutzt werden, um Energie zu sparen und die Kohlendioxid-Emissionen zu senken.

Gefördert werden zahlreiche Maßnahmen in vier Modulen: Querschnittstechnologien, Prozesswärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien, Mess-/ Steuer-/ Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software sowie energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen.

Das neue Förderprogramm wird einerseits als Kreditvariante mit Tilgungszuschuss über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten. Andererseits kann alternativ ein reiner Investitionszuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Maßnahmen beantragt werden. Die aktuellen Konditionen, Richtlinien und Detailinformationen finden Sie auf den Seiten der KfW www.kfw.de und des BAFA www.bafa.de

 

Die Handwerkskammer Dresden ist Transferpartner im Rahmen des Projektes Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) und unterstützt Handwerksunternehmen mit kostenfreier Beratung sowie bei der Beantragung von Fördermitteln.

 

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