Neues Förderprogramm für Erwerb von Elektrofahrzeugen im Handwerk

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Neues Förderprogramm für Erwerb von Elektrofahrzeugen im Handwerk

Antragstellung bis 25. Mai 2018

Auch Handwerksunternehmen mit einem oder wenigen gewerblich eingesetzten Fahrzeugen sind förderfähig.

Folgende Kosten sind zuwendungsfähig:

  • die gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor durch den Elektro- oder Plug-In-Hybridantrieb entstehenden Investitionsmehrkosten
  • Kosten für die Beschaffung und die Installation der notwendigen Ladeinfrastruktur
  • bezuschusst werden können unterschiedliche Antriebstechnologien, wie z. B. Plug-In-Hybride, E-Fahrzeuge mit Zentralmotor, E-Fahrzeuge mit Radnabenmotoren etc.

Weitere Voraussetzungen:

  • Bei der Förderung von Hybridfahrzeugen ist Voraussetzung, dass diese eine Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von mindestens 40 km erreichen oder eine Kohlendioxidemission von 50 Gramm pro gefahrenen km unterschreiten.
  • Die geförderten Fahrzeuge müssen zu einem signifikanten Anteil in den von Schadstoffbelastung betroffenen Städten – die Stadt Dresden ist eine dieser Städte – verwendet werden. (Erläuterung: Ein Unternehmenssitz in einer der genannten Städte ist nicht notwendig. Wenn ein Betrieb in mehreren betroffenen Städten aktiv ist, sollte eine dieser Städte im Einreichungstool ausgewählt und ggf. weitere ergänzende Erläuterungen zu anderen Städten im Textfeld der Projektskizze vorgenommen werden.) • Ein direkter Bezug zur gewerblichen Nutzung des Fahrzeugs muss gegeben sein.
  • Die beantragten Fahrzeuge sind innerhalb von einem Jahr nach Bewilligung ("Bewilligungszeitraum") anzuschaffen. Die Zweckbindungsfrist für die beschafften Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur beträgt 24 Monate. Darüber hinaus muss sich der Antragsteller bereit erklären, an einer übergeordneten Datenerhebung zur Bewertung des Sofortprogramms teilzunehmen.

Höhe der Förderung:

  • Kleinbetriebe (unter 50 Mitarbeiter und max. 10 Mio. Euro Umsatz oder max. 10 Mio. Euro Bilanzsumme) werden zu 60 % gefördert.
  • Mittelgroße Betriebe (unter 250 Mitarbeiter und max. 50 Mio. Euro Umsatz oder max. 43 Mio. Euro Bilanzsumme) werden zu 50 % gefördert.
  • Großbetriebe (über 250 Mitarbeitern) werden zu 40 % gefördert.

Hinweis: Die Differenz der Kosten der Beschaffung eines Elektrofahrzeugs zu einem konventionellen Fahrzeug kann pauschal mit Hilfe eines Berechnungstools ermittelt werden. Im Tool gibt es eine Auswahlmöglichkeit für die meisten E-Mobile mit automatischer Berechnung der Mehrkosten. Dort können auch pauschale Kosten unterschiedlicher Ladeinfrastrukturen ausgewählt werden.

Ansprechpartner

Ulrich Goedecke

Telefon: 0351 4640-505
Fax: 0351 4640-34505
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