Mindestausbildungsvergütung im Bäckerhandwerk

© André Wirsig

Mindestausbildungsvergütung im Bäckerhandwerk

Am 07. Mai 2019 wurde die Bekanntmachung über die Allgemeinverbindlicherklärung  eines Tarifvertrags für das Bäckerhandwerk und das Konditorenhandwerk im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit ist die Vereinbarung über Ausbildungsvergütungen für Auszubildende (Lehrlinge) des Bäckerhandwerks der Bundesrepublik Deutschland vom 22. Juni 2018 mit Wirkung zum 31. September 2018 nunmehr zwingend von Betrieben, die dem Geltungsbereich unterfallen, einzuhalten.

Der Tarifvertrag wurde mit Rückwirkung für allgemeinverbindlich erklärt, das heißt mit Wirkung vom 1. September 2018 sind zwingend folgende Mindestausbildungsvergütungen zu zahlen:

ab 1. September 2018:

im 1. Ausbildungsjahr 565,00 Euro
im 2. Ausbildungsjahr 670,00 Euro
im 3. Ausbildungsjahr 800,00 Euro

ab 1. September 2019:

im 1. Ausbildungsjahr 615,00 Euro
im 2. Ausbildungsjahr  700,00 Euro
im 3. Ausbildungsjahr 820,00 Euro 

Hinweis: Bitte beachten Sie den gesamten Inhalt des Tarifvertrages und ggf. bestehende Einschränkungen. 

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die von der Allgemeinverbindlicherklärung betroffen werden würden, können von einer der Tarifvertragsparteien (Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.; Gewerkschaft Nahrung – Genuss − Gaststätten) eine Abschrift des Tarifvertrages gegen Erstattung der Selbstkosten (Papier- und Vervielfältigungskosten- oder Druckkosten sowie das Übersendungsporto) verlangen.

Den Auszug aus dem Bundesanzeiger vom 23. Januar 2016 mit der Allgemeinverbindlicherklärung und dem Text des Tarifvertrags über die Vereinbarung einer einheitlichen Ausbildungsvergütung im Bäckerhandwerk vom 25. Mai 2016 finden Sie hier.

 

Stand 20. Mai 2019

Ansprechpartner

Arbeits- und Sozialrecht
Nora Tintner

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