Corona - Informationen für Handwerksbetriebe

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Corona - Informationen für Handwerksbetriebe

Die Handwerksunternehmen aus dem Kammerbezirk Dresden können sich bei Fragen gern an die Betriebsberater der Handwerkskammer Dresden wenden, um Hinweise im Umgang mit der Pandemie zu erhalten. Die Kammer ist mit allen relevanten Akteuren – Wirtschaftsministerium, Arbeitsagentur, Gesundheitsämtern, Förderbanken, Fachverbänden usw. – in engem Kontakt, um bestmögliche Hilfe zu bieten.

Ansprechpartner finden   

 

Aktuelle Informationen

Informationen vom 14.01.2021

Neue Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus

Die anhaltend hohe Infektionssituation fordert konsequentes Einhalten der Hygieneregeln und Grundsätze, die wir in einer Übersicht zusammengefasst haben. 

Nähere Informationen finden Sie auch unter dem Bereich Hinweise zu Arbeitsschutz und Hygiene

Änderung der neuen Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung - Testpflicht für Grenzpendler ab 18. Januar 2021

Der Freistaat Sachsen führt eine regelmäßige Testpflicht für Grenzpendler und Grenzgänger aus und in Risikogebiete ein. Die Regelung der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung enthält die Verpflichtung für diese Personengruppe, sich einmal wöchentlich einer Testung auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 zu unterziehen. Diese Regelung gilt sowohl für Einpendler nach Sachsen (Grenzgänger) als auch für Auspendler aus Sachsen (Grenzpendler) ab Montag, den 18. Januar 2021 - zu diesem Zeitpunkt tritt auch Artikel 2 der Vierten Änderung der aktuellen Corona-Quarantäne-Verordnung in Kraft. 

Die Tests - Schnelltests sind ausreichend - können z.B. bei Betriebsärztinnen und –ärzten, in Eigenorganisation bei örtlichen Haus- und Fachärzten, bei privaten Testanbietern sowie in einigen Apotheken durchgeführt werden.

Übersicht über alle Test- und Schwerpunktpraxen

Außerdem ist es möglich, Beschäftigte auszubilden, die die Schnelltests im Unternehmen durchführen können. Diese (Online-)Kurse bietet das Bildungswerk des Deutsche Roten Kreuzes (DRK) an.

Anerkannt werden auch Schnelltests aus Polen und Tschechien. Tschechische Bürgerinnen und Bürger, die dort voll krankenversichert sind, haben Anspruch auf einen kostenfreien Schnelltest pro Woche.

Der Freistaat Sachsen wird sich an den Kosten der Tests mit zehn Euro pro Test beteiligen. Die Unterstützung bei den Testkosten wird branchenoffen gewährt und erfolgt als Festbetragsfinanzierung nach dem Erstattungsprinzip pro nachgewiesener Testung. Gefördert werden auch die Tests auspendelnder Beschäftigter. Anträge können monatlich bei der Landesdirektion Sachsen gestellt werden. Dazu ergänzt das SMWA die Richtlinie zur Unterstützung von Arbeitgebern systemrelevanter Unternehmen bei den Unterbringungskosten für Einpendler aus Tschechien und Polen vom 26. November 2020 (Pendlerförderung).

Nähere Informationen finden Sie beim Themenbereich Grenzpendler sowie bei den FAQ zur Einreise des Freistaates Sachsen.

Alle für den Arbeitsschutz wesentlichen Gesichtspunkte zu den Testungen finden Sie im Faktenblatt Arbeitsschutz PoC-Antigen-Test

Informationen vom 08.01.2021

Neu ab 11. Januar 2021: Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat das Sächsische Kabinett am 8. Januar 2021 eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Die neue Verordnung gilt vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 7. Februar 2021.

Im Wesentlichen gelten die Regelungen der aktuell noch bis zum 10. Januar 2021 gültigen Corona-Schutz-Verordnung weiter.

wesentliche Inhalte:

  • Empfehlung nur zwingend notwendige Fahrten mit Öffentlichen Verkehrsmitteln wahrzunehmen 
  • Empfehlung soweit möglich Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen sowie mobiles Arbeiten zu ermöglichen
  • Kantinen sind zu schließen, soweit die Arbeitsabläufe dies zulassen (ausgenommen Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken zum Verzehr am Arbeitsplatz)
  • Solarien und Sonnenstudios sind zu schließen
  • Verschärfte Kontaktbeschränkungen: Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand sowie  wechselseitige, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiären oder nachbarschaftlichen Betreuungsgemeinschaften mit Kindern aus maximal zwei Hausständen
  • 15-Kilometer-Regel gilt in Sachsen unverändert weiter für das Einkaufen und die Bewegung an der frischen Luft
  • Schulen, Internate und Kindertagesstätten bis einschließlich 7. Februar 2021 weiter geschlossen. Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen können die Schulen ab dem 18. Januar 2021 wieder besuchen (Unterricht wird aus Infektionsschutzgründen in geteilten Klassen stattfinden). Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und Förderschule (Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. 

Information vom 05.01.2021

Dezemberhilfe kann beantragt werden

Unternehmen, die von der Schließung duch den Beschluß vom 28. Oktober betroffen waren können ab sofort über diese Seite die Dezemberhilfe beantragen.  

Die geplante Überbrückungshilfe III zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen für vom Lockdown ab 13. Dezember 2020 und Januar 2021 betroffene Betriebe soll noch im Januar beantragbar sein. 

Eine Übersicht der Maßnahmen zur wirtschaftlichen Unterstützung im Zuge der Wiederingangsetzung der Wirtschaft auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie finden Sie hier.

 

Information vom 19.11.2020

Merkblatt zum Hausrecht

Aufgrund der sich häufenden Anfragen zum Thema Hausrecht und Maskenpflicht haben wir für Betriebsinhaber ein Merkblatt zur Orientierung erstellt.

 

Hinweis:
Telefonisch erreichen Sie unsere Hotline Mo–Fr von 8–18 Uhr und Sa 8–12 Uhr unter 0351 4640 409 oder senden Sie uns Ihre Fragen per E-Mail an fragen@hwk-dresden.de

Aktuelle Informationen der Landkreise des Kammerbezirks

Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Infektionsentwicklung in Sachsen.

Landeshauptstadt Dresden

Hier kommen Sie zur offiziellen Corona-Seite der Landeshauptstadt Dresden, auf der über die aktuellen Maßnahmen informiert wird und auf der die jeweils gültige Allgemeinverfügung der Stadt Dresden abgerufen werden kann. Die verschärfenden Maßnahmen der aktuellen Allgemeinverfügung treten am Sonnabend den 12.12.2020 in Kraft.  

Landkreis Meißen

Die aktuell gültige regionale Allgemeinverfügung  des Landkreises Meißen finden Sie hier.

Landkreis Bautzen

Alle aktuellen Informationen inklusive der regionalen Allgemeinverfügung veröffentlicht der Landkreis Bautzen hier.

Landkreis Sächsische Schweiz / Osterzgebirge 

Die aktuellen Informationen inklusive der regionalen Allgemeinverfügung des Landratsamtes Pirna finden Sie hier.

Landkreis Görlitz

Auf dieser Internetseite finden Sie die aktuellen Informationen des Landkreises Görlitz zum Coronavirus und können die vollständige Allgemeinverfügung des Landkreises abrufen.

Ansprechpartner

Abteilungsleitung Betriebswirtschaftliche Beratung und LK Meißen
Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

LK Meißen und die Landeshauptstadt Dresden (Buchstaben A - H)
Daniel Hujer

Telefon: 0351 4640-487
Fax: 0351 4640-34487
E-Mail schreiben

LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und die Landeshauptstadt Dresden (Buchstaben I - R)
Andreas Leidig

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
E-Mail schreiben

LK Görlitz und den LK Bautzen (PLZ 02...)
Dr. Kerstin Loth

Telefon: 03581 407171
Fax: 0351 4640-34172
E-Mail schreiben

LK Bautzen (PLZ 01... und Region Hoyerswerda) und die Landeshauptstadt Dresden (Buchstaben S - Z)
Dirk Siegmund

Telefon: 0351 4640-947
Fax: 0351 4640-34947
E-Mail schreiben

Ansprechpartner der Handwerkskammer Dresden zu allen Corona-Themen

Aus- und Weiterbildung:

Finanzielle Hilfen, Steuerrecht und Sozialversicherungen

Hygieneauflagen, Kontaktbeschränkungen und Geschäftsöffnungen:

Recht: 

Pendler und Grenzgänger:

 

Ansprechpartner und Kontakte außerhalb der Handwerkskammer

Informationen zu Kursen und Prüfungen

Entsprechend der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung schließt njumii – das Bildungszentrum des Handwerks ab Montag, den 14.12.2020 für den Teilnehmerbetrieb.

Gesellen-/Abschlussprüfungen finden unter Berücksichtigung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen statt. Termine finden Sie hier. In welchen Räumen die Prüfung stattfindet, entnehmen Sie unseren Anzeigetafeln an der Information.

Termine zu Fortbildungs- und Meisterprüfungen werden zeitnah bekannt gegeben sobald die begonnenen Lehrgänge nach dem Lockdown abgeschlossen werden können. Termine finden Sie hier.

Prüfungsvorbereitungskurse finden nicht statt.

Geplante Online-Kurse sind von der Regelung ausgenommen und werden durchgeführt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Fachbereich. Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr telefonisch unter 0351 4640-100.

Übersicht Prüfungstermine

Ansprechpartner

Weiterbildung, Meisterausbildung und Fördermöglichkeiten
njumii - Das Bildungszentrum des Handwerks Kundenberatung
Weiterbildung

Telefon: 0351 4640-100
Fax: 0351 4640-34100
E-Mail schreiben

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ veröffentlicht

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

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Das Bundeskabinett hatte Ende Juni 2020 finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde nun veröffentlicht. Seit dem 3. August 2020 können erste Anträge bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. 

Alle Prämien werden rückwirkend für alle Ausbildungsverhältnisse, die die Voraussetzungen erfüllen und die im Ausbildungsjahr 2020/2021 ab dem 1. August 2020 beginnen, gezahlt. Über die Vergabe der Fördermittel wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs mit den vollständigen Unterlagen entschieden. Die Auszahlung der Prämien erfolgt nach erfolgreicher Probezeit.

Die erste Förderrichtlinie zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde überarbeitet. Die Änderungen sind am 11. Dezember 2020 in Kraft getreten. Die Änderungen gelten auch rückwirkend. Anträge auf Förderungen können innerhalb von drei Monaten auch für auch für bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse gestellt werden, für die bisher eine Förderung nicht möglich war, die aber von den geänderten Voraussetzungen erfasst sind. Dies gilt auch, wenn ein vorheriger Antrag aus diesen Gründen abgelehnt worden ist.

Folgende Maßnahmen wurden aufgrund wesentlicher Forderungen des Handwerks konkretisiert und erweitert:

  1. Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus: Ausbildungsbetriebe werden mit Ausbildungsprämien in Höhe von 2.000 Euro gefördert, wenn sie im Zeitraum von April bis Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich  mindestens 50 Prozent oder in fünf zusammenhängenden Monaten von durchnschnittlich mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften müssen (bisher: durchschnittlich mindestens 60 Prozent in April und Mai 2020 gegenüber dem Vorjahr) und dabei weiterhin in einem Umfang ausbilden wie in den drei Jahren zuvor. Die Durchführung von Kurzarbeit wird dabei auch im zweiten Halbjahr 2020 berücksichtigt (bisher: nur erstes Halbjahr 2020). Ausbildungen, die vom 24. Juni 2020 (Datum Kabinettbeschluss zu den Eckpunkten des Bundesprogramms) bis zum 31. Juli 2020 begonnen haben, werden in die Ausbildungsprämie miteinbezogen.
  2. Ausbildungsprämie plus bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zum Vorjahresmonaten) ihr Ausbildungsengagement im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen.
  3. Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit: Betriebe, die trotz eines Arbeitsausfalles von 50 Prozent ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist. Die Zuschüsse werden bis einschließlich Juni 2021 verlängert (bisher: Laufzeit bis einschließlich Dezember 2020).
  4. Übernahmeprämie: Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, erhalten eine Prämie von 3000 Euro pro übernommenen Auszubildenden. Dies ist unabhängig von der Betriebsgröße (bisher: nur, wenn beide Betriebe maximal 249 Mitarbeiter hatten). Solche Übernahmen werden bis zum 30. Juni 2021 gefördert (bisher: bis zum 31. Dezember 2020).

Antragstellung

Die Antragstellung und Auszahlung für die Maßnahmen 1 bis 4 erfolgt über die örtliche Arbeitsagentur. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie alle notwendigen Antragsformulare sowie Ausfüllhinweise und weitere Informationen.

Als Handwerkskammer Dresden bestätigen wir Ihnen über das Formular "Bescheinigung der zuständigen Stelle " die neuen und bestehenden Ausbildungsverhältnisse sowie die vereinbarte Ausbildungsvergütung. Bitte senden Sie hierfür die vorausgefüllte "Bescheinigung der zuständigen Stelle" möglichst per E-Mail an Lehrlingsrolle@hwk-dresden.de. Wir schicken Ihnen anschließend die Bescheinigung(en) unterschrieben zurück.

Ansprechpartner

Berufsausbildung
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Das Handwerk hält zusammen

Corona ist allgegenwärtig. Besondere Zeiten erfordern besondere Formate, daher wendet sich Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden direkt an Handwerker in Sachsen.

Alle Aufzeichnungen

Als Interessenvertretung für die mehr als 22.200 Handwerksbetriebe in Ostsachsen haben Vertreter der Handwerkskammer Dresden von Anfang an auch in der Politik auf die Sorgen und Nöte des Handwerks angesichts der Krise hingewiesen. Bei Treffen im Sächsischen Wirtschaftsministerium, mit der Sächsischen Staatsregierung und im Rahmen der Krisengipfel wurde dabei insbesondere auf die Belange von kleinen und mittleren Unternehmen verwiesen. „Wir haben eine schnelle und möglichst unbürokratische Hilfe angemahnt für die Handwerksbetriebe“, verdeutlicht Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Die betroffenen Handwerksbetriebe brauchen deshalb schnell Liquiditätshilfen, vor allem auch in Form von Zuschüssen.“ Konkret geht es um Überbrückungskredite, Bürgschaften, Steuer- und Abgabenstundungen und erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld.

Weiterführende Informationen und Links

 

Ausgewählte politische Forderungen / Presseinformationen


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