Corona - Informationen für Handwerksbetriebe

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Corona - Informationen für Handwerksbetriebe

Die Handwerksunternehmen aus dem Kammerbezirk Dresden können sich bei Fragen gern an die Betriebsberater der Handwerkskammer Dresden wenden, um Hinweise im Umgang mit der Pandemie zu erhalten. Die Kammer ist mit allen relevanten Akteuren – Wirtschaftsministerium, Arbeitsagentur, Gesundheitsämtern, Förderbanken, Fachverbänden usw. – in engem Kontakt, um bestmögliche Hilfe zu bieten.

Ansprechpartner finden   Informationen der Landkreise

Letzte Aktualisierung: 31.10.2020

Neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 30. Oktober 2020

Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens

Mit Wirkung vom 2. November 2020 werden auf Grund der im Oktober 2020 auch in Sachsen stark gestiegenen Infektionszahlen strengere Maßnahmen mittels der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 30. Oktober 2020 umgesetzt. Den vollständigen Wortlaut der am 30.10.2020 beschlossenen Verordnung finden Sie nebenstehend zum Download.

Für Handwerksbetriebe ist insbesondere zu beachten:

  • Gastronomische Einrichtungen, insbesondere Bäckereien, Konditoreien, Fleischereien mit angschlossenem Bistro/Café/Imbiss, dürfen Speisen nur noch zur Mitnahme und Abholung anbieten.
  • Gemäß der Festlegungen in § 4 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 Absatz 1 Nr. 1 SächsCoronaSchVO dürfen Handwerksbetriebe unter Einhaltung der Hygieneregeln und der Gewährleistung der Kontaktdatenerhebung tätig sein. Einschränkung: Betriebe, wie Kosmetiksalons, Nagelstudios, Fußpflegesalons, die körpernahe Dienstleistungen erbringen, dürfen weiter Handelswaren verkaufen, aber Dienstleistungen nur im Rahmen einer medizinischen Notwendigkeit erbringen.
    Friseursalons sind davon ausgenommen und dürfen unter Einhaltung der bestehenden Hygienevorgaben weiter tätig sein.
  • Zu erhebende Kontaktdaten der Besucher sind:
    • Name
    • Telefonnummer oder E-Mail
    • Postleitzahl
    • Zeitraum des Besuchs

Zur Realisierung dieser Vorgaben kann unterstützend das nebenstehende Dokument genutzt werden. Ausnahme: Für Einzelhandelsgeschäfte, Läden und Verkaufsstände sowie bei Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke ist die Kontaktdatenerhebung nicht erforderlich.

Wichtig: Kontaktdaten sind geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte zu erheben und für die Dauer eines Monats nach Ende des Besuchs für die zuständigen Behörden vorzuhalten. Auf Anforderung sind sie an diese zu übermitteln. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sind die Daten zu löschen oder zu vernichten.

  • Das bestehende schriftliche Hygienekonzept ist nach den Vorgaben der neuen Verordnung zu überarbeiten bzw. zu aktualisieren. Unterstützend dazu finden Sie einen Leitfaden.
  • Bei Kontakten im öffentlichen Raum wird das Tragen einer Mund-Nasen- Bedeckung dringend empfohlen.
  • Daneben besteht in einigen Lebensbereichen nach wie vor die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Dies gilt auch für Einzelhandelsgeschäfte und Läden sowie für gastronomische Einrichtungen wie Imbiss- und Caféangebote, zur und bei Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke. Ausnahme: Wurden im Betrieb andere Schutzmaßnahmen (z. B. Plexiglasscheiben in Bäckereien) getroffen, oder besteht kein Kundenkontakt, ist diese Empfehlung für das Personal in den Betrieben nicht zwingend.

Ergänzend zur Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, die zunächst bis zum 30. November 2020 in Kraft ist, kann jeder Landkreis in eigenem Ermessen entsprechende schärfere Reglungen erlassen. Informieren Sie sich hierzu auf den entsprechenden Seiten Landeshauptstadt Dresden bzw. Ihres Landkreises.

Corona-Schutz-Verordnung      Corona Hygieneauflagen

 

Letzte Aktualisierung: 27.08.2020

SARS-CoV-2 – Arbeitsschutzregel und SARS-CoV-2 – Arbeitsschutzstandards

Die Arbeitsschutzregel konkretisiert den Arbeitsschutzstandard. Die Arbeitsschutzregel enthält verbindliche und konkrete Schutz- und Präventionsmaßnahmen, Hinweise für eine Gefährdungsbeurteilung während der Corona-Pandemie sowie Schutzmaßnahmen bezogen auf konkrete Arbeitsstätten, wie Baustellen.

Die branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards der jeweiligen Berufsgenossenschaften ergänzen den allgemeinen SARS-CoV-2 - Arbeitsschutzstandard des BMAS und gelten weiter fort.

Die Arbeitsschutzstandards für verschiedene Branchen und handwerkliche Tätigkeiten finden Sie hier.

Eine umfassende Übersicht der vorhandenen branchenspezifischen Konkretisierungen stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung darüber hinaus auf ihrer Homepage zur Verfügung.

 

Information vom 28.10.2020

Informationen der Landkreise zur Infektionslage
Aktuelle Informationen der Landkreise des Kammerbezirks auf Grund der Verschärfung der Infektionslage finden Sie hier.

Information vom 19.10.2020

Wirtschaftliche Unterstützungen zur Corona-Pandemie
Eine Übersicht der Maßnahmen zur wirtschaftlichen Unterstützung im Zuge der Wiederingangsetzung der Wirtschaft auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie finden Sie hier.

Information vom 13.10.2020

Lüften in Corona-Zeiten
Richtig Lüften in der Heizperiode sorgt für ein gesundes Raumklima. Insbesondere in Zeiten von Corona bekommt das Thema Lüften eine besondere Bedeutung, da sich das Corona-Virus in schlecht belüfteten Räumen schneller ausbreiten kann.

Zu diesem Thema hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DEGUV) eine App entwickelt, den sog. CO²-Timer. Mittels dieser App soll ein ordnungsgemäßes und dem Virus vorbeugendes Lüften gewährleistet werden.

Zu Fragen zum Lüften wenden Sie sich bei Ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft oder direkt an die Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

 

Hinweis:
Senden Sie Ihre Fragen per E-Mail an: fragen@hwk-dresden.de

Ansprechpartner der Handwerkskammer Dresden zu allen Corona-Themen

Ausbildung:

Finanzielle Hilfen, Steuerrecht und Sozialversicherungen

Hygieneauflagen, Kontaktbeschränkungen und Geschäftsöffnungen:

Recht: 

Pendler und Grenzgänger:

 

Ansprechpartner und Kontakte außerhalb der Handwerkskammer

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ veröffentlicht

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

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Das Bundeskabinett hatte Ende Juni 2020 finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde nun veröffentlicht. Seit dem 3. August 2020 können erste Anträge bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. Unterstützungsleistungen erhalten kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind.

Alle Prämien werden rückwirkend für alle Ausbildungsverhältnisse, die die Voraussetzungen erfüllen und die im Ausbildungsjahr 2020/2021 ab dem 1. August 2020 beginnen, gezahlt. Über die Vergabe der Fördermittel wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs mit den vollständigen Unterlagen entschieden. Die Auszahlung der Prämien erfolgt nach erfolgreicher Probezeit.

In der ersten Förderrichtlinie wurden folgende Maßnahmen konkretisiert:

  1. Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zu den Vorjahresmonaten) weiterhin in einem Umfang ausbilden wie in den drei Jahren zuvor.
  2. Ausbildungsprämie plus bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zum Vorjahresmonaten) ihr Ausbildungsengagement im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen.
  3. Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit: Betriebe, die trotz eines Arbeitsausfalles von 50 Prozent ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  4. Übernahmeprämie: Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, erhalten eine Prämie von 3000 Euro pro übernommenen Auszubildenden.

Antragstellung

Die Antragstellung und Auszahlung für die Maßnahmen 1 bis 4 erfolgt über die örtliche Arbeitsagentur. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie alle notwendigen Antragsformulare sowie Ausfüllhinweise und weitere Informationen.

Als Handwerkskammer Dresden bestätigen wir Ihnen über das Formular "Bescheinigung der zuständigen Stelle " die neuen und bestehenden Ausbildungsverhältnisse sowie die vereinbarte Ausbildungsvergütung. Bitte senden Sie hierfür die vorausgefüllte "Bescheinigung der zuständigen Stelle" möglichst per E-Mail an Lehrlingsrolle@hwk-dresden.de. Wir schicken Ihnen anschließend die Bescheinigung(en) unterschrieben zurück.

Ansprechpartner

Berufsausbildung
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Informationen zu Kursen und Prüfungen

Bei uns können Sie was lernen. Ganz sicher.

In njumii – das Bildungszentrum des Handwerks läuft der Ausbildungsbetrieb unter Einhaltung entsprechender Hygiene-Standards im Regelbetrieb weiter.

Die Handwerkskammer Dresden und njumii – das Bildungszentrum des Handwerks handelt hier entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 21.10.2020
§ 6 Abs. 2. Außerdem gelten die Bestimmungen der Stadt Dresden sowie des Landkreises Sächsische Schweiz - Osterzgebirge für den Standort Pirna und des Landkreises Meißen für den Standort Großenhain.

In allen Gebäuden der Handwerkskammer Dresden sowie deren Bildungsstätten besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den öffentlichen Bereichen. Der Unterricht ist davon ausgenommen.

Sollte es zu Einschränkungen durch COVID-19 kommen, werden die Kursteilnehmer individuell informiert.

Belehrung für alle Lehrgangsteilnehmer zum Schutz vor COVID-19

Die Versorgung durch die Mensa wird für den Teilnehmerkreis sichergestellt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Fachbereich. Sie erreichen uns von 8 bis 15 Uhr telefonisch unter 0351 4640-910.

Prüfungen

Prüfungen finden wieder unter Berücksichtigung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen statt. Kurzfristige Änderungen (Zeiten, Räume) sind möglich.

mehr Informationen zu Prüfungen

Ansprechpartner

Weiterbildung, Meisterausbildung und Fördermöglichkeiten
njumii - Das Bildungszentrum des Handwerks Kundenberatung
Weiterbildung

Telefon: 0351 4640-100
Fax: 0351 4640-34100
E-Mail schreiben

Online-Informationsveranstaltung zur Corona-Krise

Handwerkskammer Dresden bot 3. Online-Informationsveranstaltung zu Corona

Die dritte Online-Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Dresden fand am 1. April 2020 statt. Es wurden Fragen zu Finanzierung, Förderangeboten, Sofortzuschüssen und der Beantragung von Kurzarbeitergeld beantwortet. Außerdem stand Markus H. Michalow, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank, für Auskünfte zur Finanzierung durch Bürgschaftsinstrumente zur Verfügung.

 

Eine Aufzeichnung der Veranstaltung können Sie hier abrufen.
3. Online-Infoveranstaltung ansehen

Die zweite Online-Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Dresden fand am 26. März 2020 statt. Experten aus der Rechts- und Betriebsberatung standen für Fragen der Teilnehmer zum Thema Corona zur Verfügung.

Aufzeichnung 2. Online-Infoveranstaltung ansehen

Die erste Online-Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Dresden fand am 18. März 2020 statt. Experten aus der Rechts- und Betriebsberatung standen für Fragen der Teilnehmer zum Thema Corona zur Verfügung. Ergänzt wurden die Berater der Handwerkskammer Dresden durch Claudia Gläser und Thomas Wittekindt von der Landesdirektion Sachsen sowie Karl-Heinz Puy und Birgit Gregor von der Agentur für Arbeit.

Aufzeichnung 1. Online-Infoveranstaltung vom 18. März 2020 ansehen

Hilfe zum Starten der Anwendung

Nutzer am Mobilgerät werden aufgefordert die Microsoft Teams App herunterzuladen. Wenn Sie die App nicht herunterladen möchten, ist der Zugriff zum virtuellen Veranstaltungsraum über Ihren Rechner kostenlos und anoym möglich.

Das Handwerk hält zusammen

Corona ist allgegenwärtig. Besondere Zeiten erfordern besondere Formate, daher wendet sich Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden direkt an Handwerker in Sachsen.

Als Interessenvertretung für die mehr als 22.200 Handwerksbetriebe in Ostsachsen haben Vertreter der Handwerkskammer Dresden von Anfang an auch in der Politik auf die Sorgen und Nöte des Handwerks angesichts der Krise hingewiesen. Bei Treffen im Sächsischen Wirtschaftsministerium, mit der Sächsischen Staatsregierung und im Rahmen der Krisengipfel wurde dabei insbesondere auf die Belange von kleinen und mittleren Unternehmen verwiesen. „Wir haben eine schnelle und möglichst unbürokratische Hilfe angemahnt für die Handwerksbetriebe“, verdeutlicht Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Die betroffenen Handwerksbetriebe brauchen deshalb schnell Liquiditätshilfen, vor allem auch in Form von Zuschüssen.“ Konkret geht es um Überbrückungskredite, Bürgschaften, Steuer- und Abgabenstundungen und erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld.

Weiterführende Informationen und Links

 

Ausgewählte politische Forderungen / Presseinformationen


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