Corona - Informationen für Handwerksbetriebe

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Corona - Informationen für Handwerksbetriebe

Weitere Maßnahmen zur wirtschaftlichen Unterstützung im Zuge der Wiederingangsetzung der Wirtschaft auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie

Bundes- und Landesregierung arbeiten an weiteren Maßnahmen und Förderprogrammen zur Stärkung der Wirtschaft. Nachfolgende Punkte zeigen die aktuellen Schwerpunkte und werden Schritt für Schritt durch entsprechende Programme mit zugehörigen Richtlinien ergänzt. Die aktuellen Mitteilungen dazu finden Sie auf dieser Seite.

Die Handwerksunternehmen aus dem Kammerbezirk Dresden können sich bei Fragen gern an die Betriebsberater der Handwerkskammer Dresden wenden, um Hinweise im Umgang mit der Pandemie zu erhalten. Die Kammer ist mit allen relevanten Akteuren – Wirtschaftsministerium, Arbeitsagentur, Gesundheitsämtern, Förderbanken, Fachverbänden usw. – in engem Kontakt, um bestmögliche Hilfe zu bieten.

Ansprechpartner finden

Neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 25. August 2020

Durch die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 25. August 2020 werden weitere Lockerungen im Freistaat umgesetzt, aber auch Verpflichtungen erweitert. Kernelemente der Verordnung bleiben die Kontaktbeschränkung, die Einhaltung von Abstandsregelungen sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Lebensbereichen.

Ein Verstoß gegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr, bei der Benutzung von Reisebussen, sofern nicht der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann oder in Geschäften und Läden kann ab dem 01. September 2020 mit einem Bußgeld von 60 € geahndet werden.

Auch das Personal unterliegt der Maskenpflicht in vorgenannten Bereichen, soweit keine anderen Schutzmaßnahmen ergriffen wurden. Das Personal muss ebenfalls keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sofern kein Kundenkontakt besteht.

Adressat des Bußgeldbescheides ist jede Person, die vorsätzlich gegen die Maskenpflicht verstößt.

Menschen mit einer Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen sind von der Maskenpflicht ausgenommen, sofern sie nicht in der Lage sind eine Maske zu tragen. Die Beeinträchtigung kann durch ein ärztliches Attest oder den Schwerbehindertenausweis glaubhaft gemacht werden. Ebenfalls ist zulässig, im Kontakt mit hörgeschädigten Menschen, die auf das Lesen von Lippenbewegungen angewiesen sind, zeitweilig auf die Mund-Nasen-Bedeckung zu verzichten. Auch ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres. 

Hygienekonzepte sind weiterhin schriftlich vorzuhalten und sollen insbesondere, soweit möglich, die Abstandsregelung von mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen sowie weitere Hygienemaßnahmen beinhalten. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept und seine Einhaltung überprüfen. Eine unterstützende Handlungsanweisung für das Hygienekonzept finden Sie hier.

Großveranstaltungen über 1000 Personen werden ebenfalls erlaubt, sofern die datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung gegeben ist und ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt.

Die Verordnung tritt am 01. September 2020 in und mit Ablauf des 02. November 2020 außer Kraft.

Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 25. August 2020 finden Sie nebenstehend zum Download.

Die Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen vom 25. August 2020, welche konkrete Hygieneauflagen für Betriebe enthält, gilt bis einschließlich 2. November 2020. Diese finden Sie nebenstehend zum Download. 

Letzte Aktualisierung: 01.09.2020

Sars-CoV-2 – Arbeitsschutzregel und SARS-CoV-2 – Arbeitsschutzstandards

Die Arbeitsschutzregel konkretisiert den Arbeitsschutzstandard. Die Arbeitsschutzregel enthält verbindliche und konkrete Schutz- und Präventionsmaßnahmen, Hinweise für eine Gefährdungsbeurteilung während der Corona-Pandemie sowie Schutzmaßnahmen bezogen auf konkrete Arbeitsstätten, wie Baustellen.

Die branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards der jeweiligen Berufsgenossenschaften ergänzen den allgemeinen SARS-CoV-2 - Arbeitsschutzstandard des BMAS und gelten weiter fort.

Die Arbeitsschutzstandards für verschiedene Branchen und handwerkliche Tätigkeiten finden Sie hier.

Eine umfassende Übersicht der vorhandenen branchenspezifischen Konkretisierungen stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung darüber hinaus auf ihrer Homepage zur Verfügung.

Letzte Aktualisierung: 27.08.2020

 

Hinweis:
Senden Sie Ihre Fragen per E-Mail an: info@hwk-dresden.de

Ansprechpartner der Handwerkskammer Dresden zu allen Corona-Themen

Ausbildung:

Finanzielle Hilfen, Steuerrecht und Sozialversicherungen

Hygieneauflagen, Kontaktbeschränkungen und Geschäftsöffnungen:

Recht: 

Pendler und Grenzgänger:

 

Ansprechpartner und Kontakte außerhalb der Handwerkskammer

Das Handwerk hält zusammen

Corona ist allgegenwärtig. Besondere Zeiten erfordern besondere Formate, daher wendet sich Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden direkt an Handwerker in Sachsen.

Als Interessenvertretung für die mehr als 22.200 Handwerksbetriebe in Ostsachsen haben Vertreter der Handwerkskammer Dresden von Anfang an auch in der Politik auf die Sorgen und Nöte des Handwerks angesichts der Krise hingewiesen. Bei Treffen im Sächsischen Wirtschaftsministerium, mit der Sächsischen Staatsregierung und im Rahmen der Krisengipfel wurde dabei insbesondere auf die Belange von kleinen und mittleren Unternehmen verwiesen. „Wir haben eine schnelle und möglichst unbürokratische Hilfe angemahnt für die Handwerksbetriebe“, verdeutlicht Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Die betroffenen Handwerksbetriebe brauchen deshalb schnell Liquiditätshilfen, vor allem auch in Form von Zuschüssen.“ Konkret geht es um Überbrückungskredite, Bürgschaften, Steuer- und Abgabenstundungen und erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld.

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ veröffentlicht

Das Bundeskabinett hatte Ende Juni 2020 finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde nun veröffentlicht. Seit dem 3. August 2020 können erste Anträge bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. Unterstützungsleistungen erhalten kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind.

Alle Prämien werden rückwirkend für alle Ausbildungsverhältnisse, die die Voraussetzungen erfüllen und die im Ausbildungsjahr 2020/2021 ab dem 1. August 2020 beginnen, gezahlt. Über die Vergabe der Fördermittel wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs mit den vollständigen Unterlagen entschieden. Die Auszahlung der Prämien erfolgt nach erfolgreicher Probezeit.

In der ersten Förderrichtlinie wurden folgende Maßnahmen konkretisiert:

  1. Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zu den Vorjahresmonaten) weiterhin in einem Umfang ausbilden wie in den drei Jahren zuvor.
  2. Ausbildungsprämie plus bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zum Vorjahresmonaten) ihr Ausbildungsengagement im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen.
  3. Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit: Betriebe, die trotz eines Arbeitsausfalles von 50 Prozent ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  4. Übernahmeprämie: Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, erhalten eine Prämie von 3000 Euro pro übernommenen Auszubildenden.

 

Antragstellung

Die Antragstellung und Auszahlung für die Maßnahmen 1 bis 4 erfolgt über die örtliche Arbeitsagentur. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie alle notwendigen Antragsformulare sowie Ausfüllhinweise und weitere Informationen.

Als Handwerkskammer Dresden bestätigen wir Ihnen über das Formular "Bescheinigung der zuständigen Stelle " die neuen und bestehenden Ausbildungsverhältnisse sowie die vereinbarte Ausbildungsvergütung. Bitte senden Sie hierfür die vorausgefüllte "Bescheinigung der zuständigen Stelle" möglichst per E-Mail an Lehrlingsrolle@hwk-dresden.de. Wir schicken Ihnen anschließend die Bescheinigung(en) unterschrieben zurück.

Ansprechpartner

Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Informationen zu Kursen und Prüfungen

Ausbildungsbetrieb ist wieder gestartet

njumii – das Bildungszentrum des Handwerks hat seinen Betrieb eingeschränkt und unter Einhaltung entsprechender Hygiene-Standards wieder aufgenommen.

Die Handwerkskammer Dresden folgt der Maßgabe der sächsischen Landesregierung und beginnt den Ausbildungsbetrieb an den Standorten Dresden, Großenhain und Pirna von njumii - das Bildungszentrum des Handwerks gestaffelt.
Zunächst werden die ÜLU-Kurse sowie die Meistervorbereitungskurse wieder durchgeführt und ausgefallene Termine nachgeholt. Auch Firmenschulungen in den Werkstätten der Schweißtechnik finden wieder statt. Die Teilnehmer werden jeweils individuell informiert.

Die Belehrung für alle Lehrgangsteilnehmer zum Schutz vor COVID-19 finden Sie hier zum Download.

Die Versorgung durch die Mensa wird für den Teilnehmerkreis sichergestellt.

Für Fragen und Informationen zum geänderten Ausbildungsplan wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Fachbereich. Sie erreichen uns von 8 bis 15 Uhr auch telefonisch unter 0351 4640-910.

Prüfungen

Prüfungen finden wieder unter Berücksichtigung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen statt. Kurzfristige Änderungen (Zeiten, Räume) sind möglich.

mehr Informationen zu Prüfungen

 

Überbetriebliche Lehrunterweisung und ÜLU-Kurse

  • Hinweis für Lehrlinge
    Die Auszubildenden sollen sich wegen des Ausfalls der ÜLU-Kurse bitte mit ihren Ausbildungsbetrieben in Verbindung setzen.
  • Hinweis für Teilmernehmer von AFBG-geförderten Maßnahmen
    Teilnehmern von AFBG-geförderten Maßnahmen entstehen grundsätzlich keine Nachteile, wenn diese aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant an Fortbildungen teilnehmen können. Entsprechende Anpassungen der Bescheide werden im Nachgang umgehend vorgenommen, wenn klar ist, wann der Unterricht tatsächlich wieder aufgenommen wird. Pandemiebedingte Schließzeiten bleiben sowohl bei der Ermittlung der angefallenen Präsenzstunden als auch bei der Bestimmung der Fehlzeiten der Teilnehmer außer Betracht.
    Weitere Informationen finden Sie auf der Website der SAB.
Ansprechpartner

Weiterbildung, Meisterausbildung und Fördermöglichkeiten
njumii - Das Bildungszentrum des Handwerks Kundenberatung
Weiterbildung

Telefon: 0351 4640-100
Fax: 0351 4640-34100
E-Mail schreiben

Online-Informationsveranstaltung zur Corona-Krise

Handwerkskammer Dresden bot 3. Online-Informationsveranstaltung zu Corona

Die dritte Online-Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Dresden fand am 1. April 2020 statt. Es wurden Fragen zu Finanzierung, Förderangeboten, Sofortzuschüssen und der Beantragung von Kurzarbeitergeld beantwortet. Außerdem stand Markus H. Michalow, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank, für Auskünfte zur Finanzierung durch Bürgschaftsinstrumente zur Verfügung.

 

Eine Aufzeichnung der Veranstaltung können Sie hier abrufen.
3. Online-Infoveranstaltung ansehen

Die zweite Online-Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Dresden fand am 26. März 2020 statt. Experten aus der Rechts- und Betriebsberatung standen für Fragen der Teilnehmer zum Thema Corona zur Verfügung.

Aufzeichnung 2. Online-Infoveranstaltung ansehen

Die erste Online-Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Dresden fand am 18. März 2020 statt. Experten aus der Rechts- und Betriebsberatung standen für Fragen der Teilnehmer zum Thema Corona zur Verfügung. Ergänzt wurden die Berater der Handwerkskammer Dresden durch Claudia Gläser und Thomas Wittekindt von der Landesdirektion Sachsen sowie Karl-Heinz Puy und Birgit Gregor von der Agentur für Arbeit.

Aufzeichnung 1. Online-Infoveranstaltung vom 18. März 2020 ansehen

Hilfe zum Starten der Anwendung

Nutzer am Mobilgerät werden aufgefordert die Microsoft Teams App herunterzuladen. Wenn Sie die App nicht herunterladen möchten, ist der Zugriff zum virtuellen Veranstaltungsraum über Ihren Rechner kostenlos und anoym möglich.

Weiterführende Informationen und Links

 

Ausgewählte politische Forderungen / Presseinformationen


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