Förderprogramm zur SCR-Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Dieselmotoren

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Förderprogramm zur SCR-Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Dieselmotoren

Im Zuge der Luftreinhaltepolitik der Bundesregierung erfolgt ein neuer Förderaufruf bis Ende September 2019.

Im Zuge der Luftreinhaltepolitik der Bundesregierung erfolgt ein neuer Förderaufruf bis Ende September 2019. Grundlage bilden zwei modifizierte Richtlinien zur Förderung von leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen - LHLF (zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht - zGG) und von schweren derartigen Fahrzeugen – SHLF (3,5 bis 7,5 Tonnen zGG) zur Nachrüstung mit Katalysatoren zur Stickstoffdioxidreduzierung in Städten mit Überschreitung des Grenzwertes im Jahr 2018.

Im Bereich der beiden Förderrichtlinien sind nunmehr auch Fahrzeuge der Fahrzeugklassen M1 und M2 innerhalb der vorgegebenen Gewichtsgrenzen antragsberechtigt.

Wer sind die Zuwendungsempfänger?

Antragsberechtigt sind Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen mit Selbstzündungsmotor, die ihren Firmensitz in einer der in Anhang II genannten besonders belasteten Städte oder in einem der diesen Städten angrenzenden Landkreise haben. Ebenso berechtigt sind gewerbliche Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in einer der vorgenannten Städte zu realisieren hat. Nennenswerte Aufträge liegen dann vor, wenn 25 % oder mehr der Aufträge pro Jahr – alternativ kann auch das Umsatzvolumen herangezogen werden – in der belasteten Stadt geleistet werden.

Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Auf Basis der von der EU-Kommission vorgenommenen Notifizierung der Förderrichtlinien gilt nunmehr eine Förderquote von bis zu 80 % der Umrüstkosten (Systemkosten und externe Einbaukosten). Zuwendungen werden bis zum Höchstbetrag von 3.000 Euro für LHLF und bis zu 4.000 Euro für SHLF gewährt. Eine Kumulierung mit Fördermitteln Dritter für denselben Fördergegenstand ist darüber hinaus jetzt z. B. evtl. auf landesrechtlicher Grundlage bis zu 95 % möglich.

Hier finden Sie die Richtlinien mit Hinweisen zum Antragsverfahren.

Die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) ist für die Förderabwicklung zuständig und bietet eine Hotline unter der Telefonnummer 04941 602-788 sowie eine Service-E-Mail (Diesel-HWNR@bav.bund.de) zur Beantwortung von Fragen an.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Hübner
Technische Beratung Schwerpunkt Energie und Umwelt

Telefon: 0351 4640-936
Fax: 0351 4640-34936
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