Handwerk hilft Handwerk

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Handwerk hilft Handwerk

Machen Sie mit bei der Kollegenhilfe

Die wirtschaftliche Betroffenheit der Handwerksbetriebe durch die Corona-Pandemie ist sehr unterschiedlich. So kann bei einigen Betrieben die Abarbeitung von Aufträgen gestört sein, da Aufträge abgesagt oder zeitlich verschoben wurden. Es gibt andere Betriebe, die genügend Arbeit haben, denen aber die Fachkräfte aufgrund von Krankheit, Quarantäne o. ä. fehlen. Hier wollen wir helfen und "Kollegenhilfe" vermitteln.

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an Arbeitskräften an wirtschaft@hwk-dresden.de.

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Hinweise zur Kollegenhilfe (AÜG, § 1 Absatz 3 Nummer 2a)

Eine erlaubnisfreie Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ist nur ausnahmsweise zulässig. Keiner Erlaubnis bedarf es, wenn die Überlassung nur „gelegentlich“ erfolgt. An das Vorliegen des Merkmals gelegentlich werden vom Gesetzgeber strenge Anforderungen gestellt. Es soll sich nicht um eine nachhaltige, planmäßige Überlassung handeln und sie darf nicht auf Wiederholung ausgerichtet sein. Grundsätzlich verboten ist die Arbeitnehmerüberlassung in Betrieben des Baugewerbes.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) führt dazu aus:

Wenn Sie keine Arbeitnehmerüberlassung durchführen, aber gelegentlich wegen der aktuellen Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen, die einen akuten Arbeitskräftemangel haben, überlassen wollen, können Sie dies ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) tun. Voraussetzung hierfür ist, dass

  • die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Überlassung zugestimmt haben,
  • Sie nicht beabsichtigen, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig zu sein und
  • die einzelne Überlassung zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation erfolgt.

(Quelle: BMAS, www.bmas.de)

Ansprechpartner

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Telefon: 0351 4640-931
Fax: 0351 4640-34931
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