Informationen zu finanziellen Hilfen und Konjunkturmaßnahmen in der Coronakrise

© André Wirsig

Informationen zu finanziellen Hilfen und Konjunkturmaßnahmen in der Coronakrise

Ansprechpartner

Liquidität, Wirtschaftlichkeit
Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

Zuschüsse

Corona-Dokumentation

Wir empfehlen zur Vermeidung von Nachkalkulationen, Rückforderungen oder Schätzungen die Anfertigung einer „Corona-Dokumentation.“ Diese kann Ihnen als Grundlage dienen, um bei späteren Rückfragen, beispielsweise im Rahmen einer Betriebsprüfung, belegbare Auskünfte gegenüber dem Finanzamt oder dem Fördermittelgeber erteilen zu können. Hier erhalten Sie dazu weitere Informationen und ein Muster zum Download.  

 

Überbrückungshilfe des Bundes 

Aktuell plant die Bundesregierung ein Paket an weiteren Unterstützungsmaßnahmen. Hierfür sind unter anderem außerordentliche Wirtschaftshilfen und eine Verlängerung der Überbrückungshilfe für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 (Überbrückungshilfe III) geplant. Darüber hinaus wurde der Anspruchskreis für den KfW-Schnellkredit auf Soloselbständige und kleine Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten erweitert. Die Antragstellung wurde für diese Betriebe mit bis zu 10 Mitarbeitern ab dem 9.11.2020 geöffnet. Den aktuellen Stand der geplanten Maßnahmen finden Sie hier.

Novemberhilfe 

Seit 25. November ist die Beantragung der Novemberhilfe  ausschließlich über die Seite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de möglich. 

Folgende Punkte sind zu beachten: 

  • Der Antrag muss, mit Außnahme von Soloselbständigen, durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder steuerberatenden Rechtsanwalt gestellt werden.
  • Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro direkt antragsberechtigt. Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal.
  • Antragsberechtigt für die Novemberhilfe sind alle von der Schließung direkt oder indirekt maßgeblich betroffene Unternehmen. Genaue Regelungen hierzu finden Sie hier
  • Diese Unternehmen erhalten Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019. Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Andere staatliche Leistungen (insbesondere Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfe), die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. 
  • Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.
  • Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden.
  • Häufige Fragen werden hier beantwortet.

Die Novemberhilfe wird unabhängig von der Überbrückungshilfe beantragt. 

 

Überbrückungshilfe II

Seit dem 21. Oktober 2020 kann die Überbrückungshilfe II elektronisch unter Einbeziehung des Steuerberaters beantragt werden. Neu ist der maximale Förderbetrag für kleine Unternehmen, der in vier Monaten bei max. 200.000 Euro liegen kann. Außerdem verdoppelt sich die Personalkostenpauschale von bislang 10% auf 20% der förderfähigen betrieblichen Fixkosten. Die neuen Regelungen gelten rückwirkend ab Anfang September 2020. 

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe II) umfasst die Fördermonate
September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können seit dem 21. Oktober
2020, über die bekannten Kanäle gestellt werden:

  1. Leistungszeitraum der Überbrückungshilfe II sind die Monate September bis Dezember 2020

  2. Antragsberechtigt sind Betriebe ab Oktober 2020, wenn sie in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatten.

  3. Förderfähig sind unverändert die fortlaufenden fixen Betriebskosten (siehe Positivliste unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Allerdings wird die Personalkostenpauschale, die bisher bei 10 Prozent der förderfähigen Kosten liegt, auf nunmehr 20 Prozent angehoben.

  4. Berechnung der konkreten Zuschusshöhe erfolgt auch künftig in Abhängigkeit der Umsatzentwicklung im Förderzeitraum. Aber die Zuschusshöhe wird wie folgt angepasst:

    -  90 Prozent der Fixkosten (bisher 80 Prozent) bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch

    -  60 Prozent der Fixkosten (bisher 50 Prozent) bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent

    -  40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch)

    -  Umsatzeinbruch unter 30 Prozent – keine Erstattungen

  5. Maximaler Förderbetrag der Überbrückungshilfe II wie bisher bei 50 TEUR je Monat, also insgesamt für September bis Jahresende 2020 bei maximal 200 TEUR. Für Kleinst- und Kleinbetriebe entfallen die bisherigen Deckelungen der Zuschussbeträge für Betriebe mit bis zu 5 Beschäftigten (9 TEUR) bzw. mit bis zu 10 Beschäftigen (15 TEUR) entfallen künftig.

  6. Die Antragstellung ist zwingend über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte) zu stellen, die auch die Schlussrechnung erstellen. Neu: Im Rahmen der Schlussabrechnung wird eine Nachschusspflicht eingeräumt, sofern Zuschüsse zu vorsichtig beantragt wurden und z. B. der Umsatzeinbruch letztendlich höher ausfiel als gedacht.

Weitere Informationen zum Antragsablauf finden Sie auf der extra hierzu eingerichteten Informationsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. 

Für Unternehmen, die über keinen Steuerberater verfügen oder deren Steuerberater aktuell keine freien Kapazitäten zur Beantragung der Überbrückungshilfe hat, wurde durch die Steuerberaterkammer des Freistaates Sachsen eine Liste mit dafür zur Verfügung stehenden Steuerberatern veröffentlicht. 

Ansprechpartner

Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

Andreas Leidig

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
E-Mail schreiben

Förderprogramm „Regionales Wachstum“

Zuschussprogramm durch den Freistaat Sachsen

Der Freistaat Sachsen hat am 30.6. in einer Medieninformation darüber informiert, dass das Förderprogramm „Regionales Wachstum“ mit 30 Millionen Euro als Sonderprogramm für das Jahr 2020 erneut aufgelegt wird.

Damit werden gezielt kleine Unternehmen, unter anderem aus dem Handwerk, bei ihren Investitionsvorhaben ab einer Größenordnung von mindestens 20.000 EUR unterstützt. Gefördert werden Vorhaben auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen außerhalb der Städte Dresden, Leipzig und Chemnitz.

Mögliche Investitionsvorhaben können zum Beispiel sein:

·         Errichtung einer neuen Betriebsstätte

·         Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte

·         Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue zusätzliche Produkte

·         grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte

Es wird ein anteiliger Zuschuss von 30 Prozent oder 40 Prozent, bei Betriebsnachfolgen bis zu 50 Prozent auf die zuwendungsfähigen Ausgaben – maximal 200.000 EUR – gewährt. Die individuelle Höhe des Fördersatzes ist u. a. von der Lage der Betriebsstätte, dem beantragten Vorhaben und der Höhe anderer Subventionen abhängig. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Zuschusses besteht nicht.

Detaillierte Informationen zu den Voraussetzungen, Konditionen und dem Antragsverfahren erhalten Sie auf der Seite der SAB unter: sab.Sachsen.de 

Die Antragstellung erfolgt seit dem 10. August 2020 ausschließlich elektronisch über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank.

Ansprechpartner

Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ veröffentlicht

Ausbildungsprämie - Förderung im Nachgang zu Corona

© goodluz - stock.adobe.com

Das Bundeskabinett hatte Ende Juni 2020 finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde nun veröffentlicht. Seit dem 3. August 2020 können erste Anträge bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. Unterstützungsleistungen erhalten kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind.

Alle Prämien werden rückwirkend für alle Ausbildungsverhältnisse, die die Voraussetzungen erfüllen und die im Ausbildungsjahr 2020/2021 ab dem 1. August 2020 beginnen, gezahlt. Über die Vergabe der Fördermittel wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs mit den vollständigen Unterlagen entschieden. Die Auszahlung der Prämien erfolgt nach erfolgreicher Probezeit.

In der ersten Förderrichtlinie wurden folgende Maßnahmen konkretisiert:

  1. Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zu den Vorjahresmonaten) weiterhin in einem Umfang ausbilden wie in den drei Jahren zuvor.
  2. Ausbildungsprämie plus bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zum Vorjahresmonaten) ihr Ausbildungsengagement im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen.
  3. Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit: Betriebe, die trotz eines Arbeitsausfalles von 50 Prozent ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  4. Übernahmeprämie: Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, erhalten eine Prämie von 3000 Euro pro übernommenen Auszubildenden.

Antragstellung

Die Antragstellung und Auszahlung für die Maßnahmen 1 bis 4 erfolgt über die örtliche Arbeitsagentur. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie alle notwendigen Antragsformulare sowie Ausfüllhinweise und weitere Informationen.

Als Handwerkskammer Dresden bestätigen wir Ihnen über das Formular "Bescheinigung der zuständigen Stelle " die neuen und bestehenden Ausbildungsverhältnisse sowie die vereinbarte Ausbildungsvergütung. Bitte senden Sie hierfür die vorausgefüllte "Bescheinigung der zuständigen Stelle" möglichst per E-Mail an Lehrlingsrolle@hwk-dresden.de. Wir schicken Ihnen anschließend die Bescheinigung(en) unterschrieben zurück.

Ansprechpartner

Berufsausbildung
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Konjunkturelle Maßnahmen

Bund und Freistaat haben eine Vielzahl von Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur ergriffen

Fördermaßnahmen seitens der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat in einem Eckpunktepapier vielfältige Maßnahmen zur Stützung der konjunkturellen Entwicklung ergriffen. 

Nachfolgend einige Schwerpunkte aus dem Eckpunktepapier, das nach und nach durch konkrete Gesetze umgesetzt wird:

  • Unterstützung schwerstgeschädigter kleiner und mittelständischer Unternehmen durch die Überbrückungshilfe
  • Unterstützung von ausbildenden Betrieben, die eine starke Vorschädigung durch Corona aufweisen
  • zusätzliche Kaufprämie für Elektrofahrzeuge
  • Ausgabe von Gutscheinen in Höhe von 300 € für Familien mit Kindern sowie 
  • Senkung der Mehrwertsteuer

und viele weitere Maßnahmen.

 

Befristete Absenkung der Mehrwertsteuer


Im Zuge des Konjunkturprogramms des Bundes ist eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer in Kraft getreten. 

Die häufigsten Fragen unserer Handwerksbetriebe werden in dieser Handlungsempfehlung beantwortet.

 

Sächsisches Impulsprogramm "Sachsen startet durch"


Auch die Sächsische Staatsregierung hat weitere Unterstützungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Wiederbelebung der sächsischen Wirtschaft beschlossen. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte:

1.) Stabilisierungsfonds

Aufbau eines Fonds zur Unternehmensfinanzierung durch Beteiligungen in Höhe von 400 Mio. € . Dieser bei der SAB eingerichtete Stabilisierungsfond dient zur Stärkung des Eigenkapitals von mittelständigen Unternehmen in Form von stillen und offenen Beteiligungen

Durch den Stabilisierungsfonds wird kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel in Form von stillen Beteiligungen mit Rangrücktritt zur Verfügung gestellt. Damit können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel finanziert werden. Ziel ist es, krisenbedingte Verluste an Eigenkapital zu mildern, die Rückkehr der Unternehmen auf den Wachstumspfad zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu erhalten.

Voraussetzungen:

  • Antragsteller: kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit klaren Zukunftsperspektiven und Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat Sachsen
  • positives Ergebnis der Prüfung über die Beteiligungsvoraussetzungen durch die

SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH (http://www.sbg.sachsen.de/stabilisierungsfonds.html)

Beteiligungskonditionen:

Hinweis: Bis auf weiteres sind nur Antragstellungen auf Basis der Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 möglich.

-          Förderbetrag:                   max. 800 TEUR

-          Laufzeit:                              max. 10 Jahre, endfällig

-          Festes Entgelt:                 3,0 % p.a., endfällig

Verfahren:

Die SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH ist beauftragt, das Programm durchzuführen, insbesondere die Anträge zu bearbeiten sowie Entscheidungsvorlagen für den Beteiligungsausschuss Stabilisierungsfonds vorzubereiten. Anträge finden Sie unter(http://www.sbg.sachsen.de/stabilisierungsfonds.html)

2.) Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)

Stärkung des Gründungslandes Sachsen durch Beteiligungsprogramme der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen sowie des Technologiegründerfonds Sachsen 

Mit dem CSH sollen wissensbasierte, technologieorientiere Start-up Unternehmen in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind unterstützt werden. Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Existenzgründungen in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Voraussetzungen:

  • Eigenmittel in Höhe von 10% werden vorausgesetzt
  • positives Ergebnis der Prüfung über die Beteiligungsvoraussetzungen durch die

MBG –Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen

(http://www.mbg-sachsen.de/beteiligungen/start-up-hilfsfonds/)

Beteiligungskonditionen:

-          Förderbetrag:                  max. 800 TEUR

-          Laufzeit:                             max. 10 Jahre

-          Festes Entgelt:                 7% zzgl. 1% gewinnabhängig

-          Bearbeitungsgebühr:    nach Bewilligung 1,0% des Beteiligungsbetrages

Verfahren:

Die MBG –Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen ist beauftragt, das Programm durchzuführen. Anträge finden Sie unter http://www.mbg-sachsen.de/beteiligungen/start-up-hilfsfonds/

3.) Neudotierung des Programmes "Regionales Wachstum" mit nochmals 30 Mio. € im Jahr 2020 

4.) Erleichterung der Bedingungen für die Richtlinie GRW RIGA (Gründung und Wachstum regionale Initiative) 

5.) Programme zum Klimawandel

6.) Belebung der sächsischen Bauwirtschaft durch Investitionen in die sächsische Bildungsinfrastruktur im Umfang von 20 Mio. €

 

Ansprechpartner

Andreas Leidig

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
E-Mail schreiben

Liquiditätssicherung

Hilfsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Liquidität

Viele fiskalpolitische Maßnahmen verfolgen für die Unternehmen das Ziel der Liquiditätssicherung.

Einen Gesamtüberblick zu Möglichkeiten der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit finden Sie in einer Liquiditätsmatrix, die in der Seitenleiste eingesehen oder zum Download genutzt werden kann.

 

Mit dem Bonitätsnachweis der Creditreform schneller Liquidität erlangen

Zur Beantragung der KfW-Förderdarlehen über die Hausbank benötigen Betriebe einen Nachweis darüber, dass das Unternehmen vor der Corona-Krise wirtschaftlich gesund war und der aktuell bestehende Darlehensbedarf aus der Pandemie resultiert. Mit dem neuen Angebot einer kostenlosen Auskunft "Bonitätsnachweis 2019" unterstützt die Creditreform mit einem entsprechenden Bonitätsnachweis.

Kredit- und Darlehensprogramme

KfW- Kreditprogramme

Die KfW bietet verschiedene Kredite zur Unterstützung in der Corona-Krise für Unternehmen unterschiedlicher Größe.

 

  • KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern
    Kreditprogramm für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbietern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind. Der Schnellkredit kann zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln genutzt werden. Das Kreditvolumen ist abhängig vom Jahresumsatz des Unternehmens auf 500.000 Euro bis 800.000 Euro begrenzt. Dabei übernimmt die KfW 100% des Bankrisikos. Beantragung erfolgt über Ihre Hausbank. 

 

  • KfW-Unternehmerkredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind
    Kreditprogramm für etablierte Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind. Der Unternehmerkredit kann zur Finanzierung von Investitonen und Betriebsmitteln genutzt werden. Er ist gleichermaßen für kleinere oder auch große Kreditbeträge bis zu 100 Mio Euro geeignet. Dabei übernimmt die KfW für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 90% des Bankrisikos. Beantragung erfolgt über Ihre Hausbank. 

 

  • ERP-Gründerkredit für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind Kreditprogramm für Gründer und junge Unternehmen das zur Finanzierung von Investitonen und Betriebsmitteln genutzt werden kann. Der Kredit ist gleichermaßen für kleinere oder auch große Kreditbeträge bis zu 100 Mio Euro geeignet. Dabei übernimmt die KfW bis zu 90% des Bankrisikos. Beantragung erfolgt über Ihre Hausbank. 

 

Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen durch die Bürgschaftsbank Sachsen


Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH ist eine Selbsthilfeeinrichtung der sächsischen Wirtschaft und ermöglicht durch die Gewährung von Bürgschaften einen Zugang zu Kreditfinanzierungen.  

Auch bei der Bewältigung der Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus ist die Bürgschaftsbank Sachsen Partner für kleine und mittlere Unternehmen und für die Kreditinstitute. Welche Maßnahmen werden für Kredite zur Überbrückung der Corona-Krise umgesetzt?

Der bisherige Bürgschaftshöchstbetrag wird von 2.000.000 € auf 2.500.000 € erhöht.

Die Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite werden verbessert. Die Verbürgung erfolgt bis zu 90% der Kredithöhe statt der bisher 60% der Kredithöhe. Die Bearbeitungsgebühr wird halbiert.

Der Bewilligungsprozess wird beschleunigt. Der Turnus für die Bewilligungsausschüsse wurde von 14-tägig auf wöchentlich reduziert.
  
Zusagen von „Express-Liquidität“ – Bürgschaften von bis zu 500.000 € können innerhalb eines Bankarbeitstages erfolgen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Bürgschaftsbank Sachsen.

Ansprechpartner

Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

Andreas Leidig

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
E-Mail schreiben

Cookies

Diese Website verwendet Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können sowie für statistische Zwecke. Mit dem Klick auf "Cookies zulassen" stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu. Sie können die Cookie-Einstellungen anpassen und jederzeit verwalten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung lesen

Cookie-Richtlinien

Ein Cookie, auch als HTTP-Cookie, Web-Cookie oder Browser-Cookie bezeichnet, ist ein Datenelement, das von einer Website in einem Browser gespeichert und anschließend vom Browser an dieselbe Website zurückgesendet wird. Cookies wurden als zuverlässiger Mechanismus für Websites entwickelt, um sich an Dinge zu erinnern, die ein Browser in der Vergangenheit dort getan hat. Dazu gehören das Klicken auf bestimmte Schaltflächen, das Anmelden oder das Lesen von Seiten auf dieser Website vor Monaten oder Jahren.

Notwendige Cookies

Diese Cookies können nicht deaktiviert werden

Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website erforderlich und können nicht ausgeschaltet werden. Sie werden normalerweise als Reaktion auf Ihre Interaktionen festgelegt auf der Website, z.B. Einloggen etc.

Cookies:
  • .ASPXANONYMOUS
  • .DOTNETNUKE
  • __RequestVerificationToken
  • authentication
  • CID
  • dnn_IsMobile
  • language
  • LastPageId
  • NADevGDPRCookieConsent_portal_0
  • userBrowsingCookie
  • USERNAME_CHANGED

Statistik

Mit diesen Cookies können wir den Verkehr auf unserer Website überwachen, um die Leistung und den Inhalt unserer Website zu verbessern. Sie helfen uns zu wissen, welche Seiten am beliebtesten und am wenigsten beliebt sind, und zu sehen, wie sich Besucher auf der Website bewegen. Alle Informationen, die diese Cookies sammeln, sind aggregiert und daher anonym. Wenn Sie diese Cookies nicht zulassen, wissen wir nicht, wann Sie sie besucht haben oder wie Sie auf unserer Website navigiert sind.

Cookies:
  • __utma
  • __utmb
  • __utmc
  • __utmt
  • __utmz
  • _ga
  • _gat
  • _gid

Externe Medien

Diese Cookies ermöglichen es der Website, erweiterte Funktionen und Inhalte bereitzustellen. Sie können von der Website oder von Drittanbietern festgelegt werden, deren Dienste wir unseren Seiten hinzugefügt haben. Wenn Sie diese Cookies nicht zulassen, funktionieren einige oder alle dieser Dienste möglicherweise nicht ordnungsgemäß.

Cookies:

Derzeit verwenden wir diese Art von Cookies auf unserer Website nicht.

Marketing

Diese Cookies können von unseren Werbepartnern über unsere Website gesetzt werden. Sie können von diesen Unternehmen verwendet werden, um ein Profil Ihrer Interessen zu erstellen und Ihnen relevante Anzeigen auf anderen Websites zu zeigen. Sie speichern keine direkten persönlichen Informationen, sondern basieren auf der eindeutigen Identifizierung Ihres Browsers und Ihres Internetgeräts. Wenn Sie diese Cookies nicht zulassen, wird weniger gezielte Werbung geschaltet.

Cookies:

Derzeit verwenden wir diese Art von Cookies auf unserer Website nicht.