Informationen zu finanziellen Hilfen für Unternehmen

© André Wirsig

Informationen zu finanziellen Hilfen für Unternehmen

Finanzhilfen in der Coronakrise für Solo-Selbständige und Unternehmen

Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Beantragungsprozedere unter www.sab.sachsen.de

Aktualisiertes Beantragungsprocedere ansehen

Ansprechpartner

Liquidität, Wirtschaftlichkeit
Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

Liquidität, Wirtschaftlichkeit
Andreas Leidig

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
E-Mail schreiben

Ausbildungsprämie - Förderung in Zeiten von Corona

Kabinett beschließt Ausbildungsprämie

Das Bundeskabinett hat am 24. Juni 2020 finanzielle Hilfen für Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht. Unterstützungsleistungen wie die Ausbildungsprämie erhalten kleine und mittelständische Unternehmen, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind.

Folgende Maßnahmen sind im Rahmen des Bundesprogrammes "Ausbildungsplätze sichern" vorgesehen:

  • Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 2000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zu den Vorjahresmonaten) weiterhin in einem Umfang ausbilden wie in den drei Jahren zuvor.
  • Ausbildungsprämie bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus: Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3000 Euro erhalten Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens ein Monat) oder Umsatzeinbußen von 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 (im Vergleich zum Vorjahresmonaten) ihr Ausbildungsengagement im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen.
  • Förderung bei Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung: Betriebe, die trotz eines Arbeitsausfalles von 50 Prozent ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  • Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn Betriebe die Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere Betriebe zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und eine Förderung erhalten.
  • Übernahmeprämie: Betriebe, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, erhalten eine Prämie von 3000 Euro pro übernommenen Auszubildenden.

Die Eckpunkte zum Bundesprogramm werden in einem nächsten Schritt in Förderrichtlinien konkretisiert. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald uns diese vorliegen.

 

Ansprechpartner

Claudia Kalinka
Referentin Bildungspolitik/Grundsatzfragen

Telefon: 0351 4640-968
Fax: 0351 4640-34968
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Finanzhilfen vom Bund

Soforthilfe-Zuschuss des Bundes für kleine Unternehmen und Selbständige 

Wichtiger Hinweis des LKA:

Am Nachmittag des 16. April 2020, informierte der Bereich Informationssicherheit der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB), das Landeskriminalamt über die Phishing-Website sachsen-sab.de, die optisch dem Aufbau der offiziellen Website des SAB-Förderportals sab.sachsen.de entspricht.

Beachten Sie dazu bitte bei der Antragsstellung Folgendes:

  • Informieren Sie sich auf der offiziellen Corona-Informations-Webseite des Freistaates Sachsen www.coronavirus.sachsen.de über die korrekte Internetadresse des Förderportals.
  • Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Ihre Daten auf einer Fakeseite eingetragen haben.
  • Nutzen Sie möglichst keine Links, um auf die Internetseiten der SAB oder anderer Institutionen zu gelangen.
  • Wählen Sie die Seiten direkt an und nicht über eine Suchmaschine, da die Täter die Seiten in den Ergebnislisten noch vor die echte Seite setzen können.
  • Kommen Sie keiner Zahlungsaufforderung nach, um Zuschüsse oder Fördergelder zu erhalten (möglicher Modus Operandi ohne derzeitiges Fallaufkommen)

 

Mit dem Soforthilfe-Zuschuss unterstützt der Bund kleine Unternehmen und Solo-Selbständige, die aufgrund von Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Schieflage geraten sind. 

Antragsberechtigt für die Förderung sind Solo-Selbständige im Haupterwerb und kleine Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten (Vollzeitäquivalent) mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen.

Der Soforthilfe-Zuschuss wird als Billigkeitsleistung zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage gewährt, die durch die Coronakrise vom Frühjahr 2020 entstanden ist. Eine existenzgefährdende Wirtschaftslage wird dann angenommen, wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingraten) zu zahlen.

Die Soforthilfe dient der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von Unternehmen und Selbstständigen und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Krise. 

  • Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 9.000 Euro für 3 Monate.
  • Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 15.000 Euro für 3 Monate.

Hinweis: Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 Prozent reduziert, kann der gegebenenfalls nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Die Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank bis spätestens 31.05.2020 online gestellt werden. 

Eine Kombination mit anderen Hilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen. Der Zuschuss ist grundsätzlich steuerpflichtig, wird aber bei den Steuervorauszahlungen für 2020 nicht berücksichtigt. Steuerlich wirkt sich der Zuschuss erst aus, wenn die Steuererklärung für 2020 eingereicht wird.

Hinweis: Aufgrund der sehr hohen Nachfrage kann es passieren, dass das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank kurzfristig nicht erreichbar ist. Bitte versuchen Sie es in diesem Fall zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

 

Bitte beachten Sie, dass Anträge, die ab dem 15. April 2020 per E-Mail eingereicht werden, nicht mehr bearbeitet werden. Bitte stellen Sie Ihren Antrag über das Förderportal. In Ausnahmefällen können Sie diesen auch postalisch einreichen.


zu Feld 1.2:

Im Feld Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer tragen Sie bitte die Steuernummer aus Ihrem Steuerbescheid ein.

Die Branchenzuordnung entnehmen Sie der PDF-Datei "Klassifikation der Wirtschaftszweige". Hier finden Sie über die Standardsuchfunktion (z. B. Strg+F) die Branchenkennziffer des Antrages Soforthilfe Corona - Bundeszuschuss.

zu Feld 4:

In die Ermittlung der Höhe des Liquiditätsengpasses sind ausschließlich betriebliche Sach- oder Finanzaufwendungen einzubeziehen. Personalkosten können über das Kurzarbeitergeld unterstützt werden. Kosten für die private Lebensführung des Unternehmers sind hier ebenfalls nicht zu berücksichtigen. Informationen zur Unterstützung des Unternehmers erhalten Sie hier.

Bitte informieren Sie sich zu den Abgabemöglichkeiten des Antrages.

KfW- Schnellkredit 2020 für kleine bis mittlere Unternehmen

Mit dem neuen KfW-Schnellkredit 2020 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Unternehmen, die durch die Coronakrise ihre laufenden Kosten decken und die die Liquidität sichern müssen.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen, die mindestens seit dem
1. Januar 2019 am Markt mit mehr als 10 Mitarbeitern aktiv sind. Das beantragende Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten gem. EU-Definition gewesen sein und muss zum 31.Dezember 2019 geordnete wirtschaftliche Verhältnisse ausgewiesen haben.

Was wird gefördert?

Die KfW bietet den betreffenden Unternehmen ein Darlehen in Höhe von 25% des Jahresumsatzes 2019. Gefördert wird alles, was für die unternehmerische Tätigkeit notwendig ist. Dazu zählen Investitionen und Betriebsmittel, wie laufende Kosten für Miete, Gehälter oder Warenlager.

In welchem Umfang wird das Darlehen gewährt?

Der Höchstbetrag liegt bei 500.000 € für Unternehmen bis 50 Mitarbeitern und bei 800.000 € für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Der KfW-Schnellkredit wird ohne Risikoprüfung gewährt. Die Entscheidung erfolgt aufgrund vergangenheitsbezogener Daten, die durch den Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bestätigt werden müssen. Die KfW übernimmt 100% des Kreditausfallrisikos der Hausbank. Vorzeitige Tilgungen sind ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Antragsfrist

Die Antragsfrist ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.

Kombination mit anderen Beihilfen

Zusätzlich zum KfW-Schnellkredit können die Zuschüsse des Bundes genutzt werden, soweit die Förderung insgesamt unter 800.000 € pro Unternehmen bleibt. Eine Kombination mit anderen Programmen der KfW oder eine Kumulierung mit Instrumenten des Wirtschaftsstabilisierungsfonds bzw. mit den erweiterten Programmen der Bürgschaftsbanken wegen der Coronakrise ist nicht möglich.

Weitere Informationen und die Antragstellung finden Sie hier.

 

Ergänzend sind auf der Bundesebene die Darlehensprogramme der KfW-Corona-Hilfe nutzbar.

Mit dem Bonitätsnachweis der Creditreform schneller Liquidität erlangen

Zur Beantragung der KfW-Förderdarlehen über die Hausbank benötigen Betriebe einen Nachweis darüber, dass das Unternehmen vor der Corona-Krise wirtschaftlich gesund war und der aktuell bestehende Darlehensbedarf aus der Pandemie resultiert. Mit dem neuen Angebot einer kostenlosen Auskunft "Bonitätsnachweis 2019" unterstützt die Creditreform mit einem entsprechenden Bonitätsnachweis.

Finanzhilfen vom Freistaat Sachsen

Soforthilfe-Darlehen „Sachsen hilft sofort“

  • Einzelunternehmer (Soloselbstständige, Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen, mit einem Jahresumsatz bis zu 1 Mio. EUR im Haupterwerb
  • Mittelständische Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Sachsen mit bis zu 100 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) und mit einem Jahresumsatz im Jahr 2019 über 1 Mio. EUR

Der Antragsteller muss zum 31. Dezember 2019 ohne wirtschaftliche Schwierigkeiten gewesen sein und für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise einen Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent erwarten. Die Rückzahlung des Darlehens sollte innerhalb einer 10-jährigen Laufzeit realistisch sein. Hinweis: Das Darlehen darf nicht zur Umschuldung bestehender Betriebsmittelfinanzierungen gewährt werden.

Die Zuwendung wird für zunächst vier Monate als Projektförderung gewährt und zwar in Form eines zinslosen Nachrang-Darlehens. Die Höhe des Darlehens orientiert sich am Liquiditätsbedarf, bzw. den weiterlaufenden Betriebsausgaben. Das Darlehen wird in einer Höhe von mindestens 5.000 Euro und (für Antragsteller mit einem Jahresumsatz bis eine Mio. Euro) höchstens 50.000 Euro gewährt und wird auf einmal ausgezahlt.

Für Antragsteller mit einem Jahresumsatz von über eine Mio. Euro - in Ausnahmefällen auch für Antragsteller mit einem Jahresumsatz von weniger als eine Mio. Euro -  ist die Darlehenshöhe auf bis zu 100.000 Euro begrenzt.

Die Beantragung und Ausreichung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB).

Hinweis: In Ausnahmefällen ist eine Antragstellung auch in Papierform möglich. Beachten Sie bitte, dass die Bearbeitungszeit von Papieranträgen wesentlich länger dauert als die Bearbeitung von elektronisch gestellten Anträgen. Des Weiteren können nur vollständige Anträge inklusive aller erforderlichen Unterlagen bearbeitet werden.

Falls Sie den Antrag dennoch in Papierform einreichen möchten, richten Sie Ihre Anfrage bitte an das Postfach corona-antragsformulare@sab.sachsen.de

Bitte beachten Sie, dass Anträge, die ab dem 15. April 2020 per E-Mail eingereicht werden, nicht mehr bearbeitet werden. Bitte stellen Sie Ihren Antrag über das Förderportal. In Ausnahmefällen können Sie diesen auch postalisch einreichen.

Das Darlehen ist für die gesamte Laufzeit von 10 Jahren zinslos und bis zu 36 Monate tilgungsfrei. Auf Antrag des Unternehmens kann nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit eine individuelle Tilgungsvereinbarung getroffen werden. Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Wichtig ist, dass das Darlehen nachrangig ausgestaltet ist, also nicht zur Überschuldung führen oder beitragen kann.

Bonusregelung: Bei Tilgung des Darlehens in Höhe von 90 %der Darlehenssumme innerhalb von 3 Jahren nach Darlehensgewährung soll der restliche Darlehensbetrag erlassen werden. Wird das steuerlich festgestellte Jahresergebnis für das Jahr 2019 bis zum 31. Dezember 2023 nicht erreicht, so soll auf Antrag ein Teilerlass von bis zu 20 Prozent gewährt werden.

Die genannten Maßnahmen verfolgen für die Unternehmen das Ziel der Liquiditätssicherung.

Einen Gesamtüberblick zu Möglichkeiten der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit finden Sie in einer Liquiditätsmatrix, die in der Seitenleiste eingesehen oder zum Download genutzt werden kann.

Hinweis:
Das bestehende Soforthilfeprogramm wurde auf Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern ausgeweitet.

weitere Hilfen vom Freistaat Sachsen

Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen durch die Bürgschaftsbank Sachsen

Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH ist eine Selbsthilfeeinrichtung der sächsischen Wirtschaft und ermöglicht durch die Gewährung von Bürgschaften einen Zugang zu Kreditfinanzierungen.  

Auch bei der Bewältigung der Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus ist die Bürgschaftsbank Sachsen Partner für kleine und mittlere Unternehmen und für die Kreditinstitute. Welche Maßnahmen werden für Kredite zur Überbrückung der Corona-Krise umgesetzt?

Der bisherige Bürgschaftshöchstbetrag wird von 2.000.000 € auf 2.500.000 € erhöht.

Die Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite werden verbessert. Die Verbürgung erfolgt bis zu 90% der Kredithöhe statt der bisher 60% der Kredithöhe. Die Bearbeitungsgebühr wird halbiert.

Der Bewilligungsprozess wird beschleunigt. Der Turnus für die Bewilligungsausschüsse wurde von 14-tägig auf wöchentlich reduziert.
  
Zusagen von „Express-Liquidität“ – Bürgschaften von bis zu 500.000 € können innerhalb eines Bankarbeitstages erfolgen.

Weiterführende Informationen erteilt die Bürgschaftsbank Sachsen unter der Telefonnummer 0172 6028464 für den Kammerbezirk Dresden oder auf der Internetseite der Bürgschaftsbank Sachsen

 

Ausbildungszuschuss für von Kurzarbeit betroffene Unternehmen

Der Freistaat Sachsen hat am 21. April 2020 eine Richtlinie zur Förderung von Ausbildungsverhältnissen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (Richtlinie Ausbildungszuschuss) beschlossen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Ausbildungsunternehmen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von Kurzarbeit betroffen sind.

Darüber hinaus muss der Ausbildungsbetrieb folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • max. 250 Mitarbeiter,
  • Hauptsitz in Sachsen oder eine rechtlich selbstständige Niederlassung in Sachsen,
  • für das zu fördernde Ausbildungsverhältnis muss Kurzarbeit bewilligt worden sein,
  • Unternehmen war am 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Wie und in welcher Höhe erfolgt die Förderung?

  • einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss zum Ausbildungsentgelt als Festbetrag
  • pro Auszubildenden in Höhe des 1,5fachen der Ausbildungsvergütung, wie sie im Monat Februar 2020 gezahlt wurde
  • Zuschuss wird für sechs Wochen und damit bis zum Zeitpunkt des Anspruchs auf Kurzarbeitergeld für Auszubildende gewährt

Wie erfolgt das Antragsverfahren?

Den Antrag zum Ausbildungszuschuss finden Sie auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen oder auf unserer Seite, rechts im Download-Bereich.

Den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag schicken Sie im Original per Post inkl. folgender Nachweise bis spätestens 30. Juni 2020 an die Landesdirektion Sachsen:

  • die Anlage „Bestätigung Ausbildungsverhältnisse
    Die Anlage „Bestätigung Ausbildungsverhältnisse“ ist zunächst ausgefüllt per E-Mail (lehrlingsrolle@hwk-dresden.de) an die Handwerkskammer Dresden zu senden. Als zuständige Stelle bestätigen wir das bestehende Ausbildungsverhältnis und senden die Anlage anschließend an das beantragende Unternehmen per Post zurück.
  • Nachweis der genehmigten Kurzarbeit mittels Anerkennungsbescheid der zuständigen Agentur für Arbeit (kann nachgereicht werden)

Um die Frist zu wahren, kann der Antrag auch per E-Mail und ohne Anlagen an die LDS (ausbildungszuschuss@lds.sachsen.de) gesendet werden. Wichtig ist jedoch, dass im Nachhinein sowohl der Förderantrag als auch die Anlage zur Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses im Original der LDS nachgereicht werden.

Ansprechpartner

Unterstützung durch die Bürgschaftsbank
Claudia Rommel
Abteilungsleiterin Beratung

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
E-Mail schreiben

Unterstützung durch die Bürgschaftsbank
Andreas Leidig

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
E-Mail schreiben

Ausbildungszuschuss
Göran Zerbe
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-971
Fax: 0351 4640-34971
E-Mail schreiben

Ausbildungszuschuss
Torsten Hänel
Abteilungsleiter

Telefon: 0351 4640-581
Fax: 0351 4640-34581
E-Mail schreiben

Finanzhilfen von der Stadt Dresden

Soforthilfe in der Coronakrise für Selbstständige und Kleinstunternehmen mit Sitz in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat ein Soforthilfe-Programm für Selbstständige und Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 2 Millionen Euro aufgelegt. Antragsberechtigt sind diese dann, wenn sie durch die Coronakrise starke Umsatzeinbußen hatten und in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Die Soforthilfe wird als nichtrückzahlbarer Zuschuss in Form einer Pauschale von 1000 Euro gewährt und ist branchenoffen.

Bei Fragen zu dem Soforthilfe-Programm der Stadt Dresden erreichen Sie die Hotline des Wirtschaftsservices Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 0351-4888726.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren und den notwendigen Unterlagen finden Sie auf der Seite des Wirtschaftsservices der Stadt Dresden.

Letzte Aktualisierung: 25.04.2020, 09:00 Uhr