BREXIT – Ist Ihr Unternehmen gewappnet?

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BREXIT – Ist Ihr Unternehmen gewappnet?

Seitdem das Vereinigte Königreich seinen Austritt aus der EU erklärt hat, scheint die Uhr schneller zu gehen jedoch das innerpolitische Hauen und Stechen auf der Insel kein Ende zu nehmen. „Quo Vadis, Großbritannien“? Raus, das ist klar. Aber noch immer unklar ist „Quam vadis, Großbritannien?“ Die Frage nach dem „Wie“ ist nach wie vor offen.

Trotz der drängenden Zeit ist keine Einigung für die Austrittsverhandlungen in Sicht, die Frist dafür aber schon: bis Oktober 2018 müssen sich zunächst die Briten und dann die britische Regierung mit der EU einig sein! Geschieht dies nicht, haben wir zum März nächsten Jahres den sogenannten „harten Brexit“. Nur wenn es die EU und die britische Regierung politisch in den kommenden Monaten schaffen, sich zu einigen, kommt es zu der bereits vereinbarten 21-monatigen Übergangsphase.

Das hängt zunächst maßgeblich von der Zustimmung des britischen Parlaments zu den Vorschlägen von Frau May für einen sanften Brexit ab, doch sehen die Vorzeichen dafür aktuell nicht gut aus. Und auch wenn sich EU und die britische Regierung einigen ist fraglich, ob die Verhandlungsergebnisse im britischen Parlament eine Mehrheit zur Annahme finden.

„Die Europäische Kommission empfiehlt allen wirtschaftlichen Akteuren, sich nicht auf die mögliche Übergangsphase zu verlassen sondern sich stattdessen auf alle möglichen Szenarien – sprich: im schlimmsten Falle auf den harten BREXIT  - vorzubereiten.

Bisher hat die Europäische Kommission 68 BREXIT-Hinweispapiere („Notices“), die dabei helfen sollen, veröffentlicht. Ergänzt werden diese nun durch eine Mitteilung vom 19. Juli dieses Jahres. Ab sofort sind sie auf den Sprachen aller Mitgliedsstaaten bereitgestellt

Mit der „Brexit-Checkliste“ zum Download, können Sie prüfen, inwieweit Ihr Handwerksunternehmen betroffen ist.

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Katja Schleicher

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